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TITEL4U595 [9783110366150 - Was Freiheit zu Recht macht] Was Freiheit zu Recht macht.pdf

معرفی کتاب «TITEL4U595 [9783110366150 - Was Freiheit zu Recht macht] Was Freiheit zu Recht macht.pdf» نوشتهٔ Schäfer, Rainer، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در 4 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This study develops a new concept of the political. As an outgrowth of freedom and law, the political bring together a priori and a posteriori aspects of individuals in interaction. Nomocracy and the liberal social contract are interpreted as an ideal system to regulate the coexistence of free beings. The systematic connection is made clear by reviewing classical proposals and critiques of the social contract from Hobbes through Hegel. Rainer Schäfer, Peking University, Beijing, China Einleitung 15 1 Terminologisch-etymologische Wurzeln des Politischen in der Antike 22 2 Probleme mit dem „Politischen“, begriffliche Bedeutungsmetamorphosen und der Syllogismus der Nomokratie 24 3 Die philosophischen Parteien und das Programm 46 4 Der Gesellschaftsvertrag als neuzeitliches Modell zur Entstehung und Legitimation des Staates 51 A Die Geburt des Liberalismus aus dem Geiste des Absolutismus in der frühen Neuzeit – Vom Aposteriori zum Apriori des Rechts 58 I Freiheit zum Staat und ungeteilte Macht – Gesellschaftsvertrag, Staat und politische Souveränität bei Hobbes 63 1 Hugo Grotius als Vordenker für Hobbes 67 2 Ontologische, physikalische, naturalistische und erkenntnistheoretische Grundlagen von Ethik und Politik bei Hobbes 70 3 Moralischer Relativismus, Naturzustand und die Notwendigkeit eines Gesellschaftsvertrages 74 4 Der Naturzustand als Kriegszustand und das Naturrecht 78 5 Naturrecht und das Wesen des Vertrags – Die Entstehung des Gesellschaftsvertrags und das Verlassen des Naturzustands 90 6 Souveränität 95 II Freiheit und Gesetz im Staat – Lockes Grundlegung des Liberalismus 103 1 Der Naturzustand und die Notwendigkeit des Gesellschaftsvertrags 109 2 Exkurs zum Arbeitsbegriff bei Marx und in der Moderne 113 3 Der Naturzustand und die Notwendigkeit des Gesellschaftsvertrags bei Locke – Fortsetzung 121 4 Lockes implizite Hobbes-Kritik – Freiheit und Gesetz 124 5 Struktur und Funktionsweise des Staates bei Locke 130 III Die Trennung von Natur(-gesetz) und Staatsgesetz bei Montesquieu 139 1 Politischer Perspektivismus und die Geburt der Aufklärung aus dem Geiste der Aristokratie 140 2 Natur und Politik – Das zwiespältige Wesen des Gesetzes 144 IV Der ethische Kontraktualismus – Rousseaus Synthese von Sittlichkeit, Freiheit und Vergesellschaftung 154 1 Ad fontes – Natur und Kulturkritik bei Rousseau 161 2 Der Übergang vom Naturzustand zum Gesellschaftsvertrag 171 3 Der ethische Gesellschaftsvertrag, die Übertragung 172 4 Die volonté générale als Souverän 178 5 Republik und Regierungsform bei Rousseau 190 6 Exkurs zu den klassischen Einteilungen der Verfassungsformen – Platon, Aristoteles und Polybios im Vergleich mit Rousseau 191 7 Die „bürgerliche Religion“ – Toleranz gegen die Toleranten und Intoleranz gegen die Intoleranten 200 B Die Performanz des Politischen als Ausdruck der Freiheit und als Einheit von Apriori und Aposteriori – Die Wirklichkeit der Freiheit 203 I Kants Republik: Freiheit, Willkür und legitimer Zwang im Rechtsstaat – Kosmopolitischer Föderalismus, internationale Rechtsordnung und das Ideal des ewigen Friedens 212 1 Kants philosophischer Rechtsbegriff – Praktische Vernunft und Willkür als Quellen des Rechts 218 2 Exkurs: Rawls und der Urzustand 232 3 Kants philosophischer Rechtsbegriff – Fortsetzung 236 4 Recht und Zwang 237 5 Der Übergang vom natürlichen Zustand in den bürgerlichen Zustand und Kants Konzeption des Rechtsstaates 238 6 Repräsentationalismus und Republik 246 II Freiheit als Anerkennung in Recht und Staat bei Fichte: Krieg und Frieden – Staat und Nation 253 1 „Anerkennung“ als äußere Freiheit in Fichtes Rechtsphilosophie 257 2 Fichtes Rechtsbegriff 258 3 „Aufforderung“ und „Anerkennung“ als rechtliche Interpersonalität und als Sprachspiele 265 4 Zwangsrecht und kontraktualistisch legitimierter Staat – Das Sprachspiel der Abrichtung als defizienter Modus der Anerkennung 270 5 Der gerechte Krieg im transzendentalen Völkerrecht 275 6 Element und Medium des Politischen: Staat vs. Nation – Die Entstehung eines philosophischen Nationalismus bei Fichte 285 7 Exkurs zu Dostojewskijs Dämonen und zu Thomas Manns Betrachtungen eines Unpolitischen 289 8 Staat vs. Nation – Fortsetzung 297 III Dialektische Aufhebung des Kontraktualismus: Die substantielle Sittlichkeit des Staates in Hegels Politischer Philosophie 298 1 Die frühen Jahre 298 2 Hegels Rechts- und Staatsphilosophie 301 3 Recht und Verbrechen – der Richter 305 4 „Europäische Freiheit“ und der sittliche Staat 317 5 Staat und Religion: Hegels dialektisches Plädoyer für den Laizismus 330 6 Exkurs zu Marx und Walter Benjamin 332 7 Staat und Religion bei Hegel – Fortsetzung 335 Resümee 338 Literaturverzeichnis 339 Primärliteratur 339 Sekundärliteratur 341 Personenregister 344 Sachregister 347

Die Studie entwickelt einen neuen Begriff des Politischen. Im Ausgang von Freiheit und Recht vereint das Politische apriorische und aposteriorische Aspekte interagierender Menschen. Als Ideale zur Ordnung koexistierender freier Wesen werden Nomokratie und liberaler Gesellschaftsvertrag gedeutet. Der systematische Zusammenhang wird mittels Analysen klassischer Entwürfe und Kritiken des Gesellschaftsvertrages von Hobbes bis Hegel deutlich gemacht.

The series, founded in 1970, publishes works which either combine studies in the history of philosophy with a systematic approach or bring together systematic studies with reconstructions from the history of philosophy. Monographs are published in English as well as in German. The founding editors are Erhard Scheibe (editor until 1991), Günther Patzig (until 1999) and Wolfgang Wieland (until 2003). From 1990 to 2007, the series had been co-edited by Jürgen Mittelstraß, and from 2005 to 2020 by Jens Halfwassen. This study develops a new concept of the political. As an outgrowth of freedom and law, the political bring together a priori and a posteriori aspects of individuals in interaction. Nomocracy and the liberal social contract are interpreted as an ideal system to regulate the coexistence of free beings. The systematic connection is made clear by reviewing classical proposals and critiques of the social contract from Hobbes through Hegel. Rainer Schäfer, Peking University, Beijing, China
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