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TITEL4U508 [9783110345841 - Denken über nichts - Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl] Denken über nichts - Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl.pdf

معرفی کتاب «TITEL4U508 [9783110345841 - Denken über nichts - Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl] Denken über nichts - Intentionalität und Nicht-Existenz bei Husserl.pdf» نوشتهٔ Erhard, Christopher، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ever since Parmenides, one of philosophy{u2019}s riddles has been how we are able to direct our thoughts to non{u2013}being. Erhard uses the problem of non-existence as the starting point for an analysis of Husserl{u2019}s phenomenology. He examines Husserl{u2019}s interpretation of judgments about non{u2013}being as judgments made ?under assumption? and his analysis of ?free fantasy.? Erhard thus demonstrates that Husserl is compatible with today{u2019}s non{u2013}relational theories Vorwort 7 Inhalt 9 A Einleitung – Viel Lärm um Nichts? 13 B Das Problem der Nicht-Existenz 17 I Denken über nichts? 17 1 Das Problem 17 2 Lösungsvorschläge 20 3 Relationalität au fond? 33 4 Intentionalität als intrinsische Eigenschaft 41 II Brentanos Vermächtnis: Intentionalität und Nicht-Existenz 45 III Freges Rätsel 51 IV Theorien der Intentionalität vis-à-vis Nicht-Existenz 52 1 Reiner Relationalismus 53 2 Nicht-relationale Theorien 62 3 Mischformen 66 V Terminologisches 67 1 Intentionale Objekte, Entitäten, Realismus und Nihilismus 67 2 Nichts in Hülle und Fülle 74 VI Das Problem der Nicht-Existenz bei Husserl 78 VII Zusammenfassung und weiteres Vorgehen 92 C Ontologie der Phänomenologie 95 I Formale Ontologie: Mereologie und Fundierung 95 1 Teile 97 2 Fundierung 101 II Materiale Ontologie: Realia, Irrealia und Bewusstsein 107 1 Zwei Argumente für Irrealia 111 2 Irrealia und Realia 123 § 1 Irrealia im Überblick 124 § 2 Der Primat der Realia 135 § 3 Akte und (ihre) Irrealia 141 3 Gegenständlichkeit 143 4 Phänomenologische Ontologie des Bewusstseins 149 III Zusammenfassung und Ausblick 205 D Das Problem der Nicht-Existenz in Husserls Phänomenologie 210 I Die Logik der Nicht-Existenz – Wahrheit unter Assumption 210 1 Was sind „Vorstellungen“? 211 2 Erste Schritte: Der Folgerungskalkül und die Inhaltslogik (1891) 214 3 Das Paradox gegenstandsloser Vorstellungen (PgV) 220 4 Husserls Lösung des Paradoxons und die Theorie assumptiver Urteile 225 § 1 Kritik am Relationalismus 225 § 2 Assumptionen 239 1 Husserls Explikation von Antithese und These des PgV 240 2 Spielarten von „Assumptionen“: Hypothetische, essentiale und analytische Urteile 243 5 Intentionalität, Assumption und Identität 264 6 Zusammenfassung und Ausblick 267 II Die Phänomenologie der Nicht-Existenz – Intrinsische Intentionalität 270 1 Das Problem der Nicht-Existenz in den Untersuchungen 271 § 1 Vorbemerkung: Gegenstandslose Vorstellungen in den Untersuchungen 271 § 2 Aktanalyse I 274 1 „Inhalt“ 275 2 Intentionalität als Akt-Moment 277 3 Die Jupiter-Passage, Adverbialismus und Non- Relationalismus 290 4 Das Speziesmodell der Intentionalität 297 5 Erlebnisse und ihre Identitätsbedingungen 307 6 Mehr zur Struktur intentionaler Erlebnisse 327 § 3 Leeres Denken und impossibilia 335 § 4 Zusammenfassung und Ausblick 344 2 Das Problem der Nicht-Existenz in den Ideen 350 § 1 Aktanalyse II 359 1 Noemata als „gebundene Idealitäten“ 359 2 Noesen I: Konstitution, Hylemorphismus & Egologie 395 3 Noesen II: „Thesis“ und „Doxa“ – die Einheit der intentionalen Modi 408 § 2 Phantasie und imaginabilia 414 § 3 „Kardinale Unterschiede“ 434 § 4 Kausalität, Motivation & Intentionalität 440 § 5 Zusammenfassung und Ausblick 451 3 Das Problem der Nicht-Existenz in Husserls später Phänomenologie 455 § 1 Wahrnehmung, Phantasie und fiktionale Rede 458 1 Beziehende Wahrnehmung und der Außenhorizont 458 2 Die Reichweite anschaulicher Einheiten 460 3 Phantasie und fiktionale Rede 467 § 2 Wirklichkeits- und Vergleichungsrelationen 478 § 3 Ficta als Entitäten im Spätwerk 482 § 4 Zusammenfassung und Ausblick 496 E Veridische Phänomenologie, Relationalität und Existenz 499 I Erfüllung und Evidenz 502 1 Allgemeines zu Erfüllung und Evidenz 502 2 e erfüllt e* 506 3 Evidenz 513 II Intentionale Objekte (oder: Konstitution im weiten Sinne) 524 1 Synthesen über Synthesen 526 2 Intentionale Objekte als „Identitätspole“ im Horizont des „Ich kann“ 532 III Konstitution im prägnanten Sinne 536 IV Relationalität und kognitive Teleologie 548 1 Die Relationalität „triftiger“ Intentionalität 549 2 Mundaner Relationalismus? 552 3 Kognitive Teleologie 561 V Zusammenfassung und Ausblick 563 F Rück- und Ausblick 568 Literatur 580 I Siglen 580 1 Husserl 580 Husserliana 580 Materialien 582 Briefwechsel 583 Außerhalb der Husserliana 583 2 Sonstige Siglen 583 II Weitere Literatur 584 Personen- und Sachregister 602

Seit Parmenides gehört die Frage, wie man auf etwas intentional „gerichtet‍“ sein kann, das nicht existiert, zu den Rätseln der Philosophie. Gemäß einer Lesart besteht das Rätsel darin, ob Intentionalität eine Relation ist. Ist dem aber so und gehört es zur Natur einer Relation, nur zwischen Existierendem bestehen zu können, wie kann es dann eine „intentionale Relation“ zwischen einer Entität und einer Non‐Entität geben? Muss man, wie etwa Meinong, einen eigenen Status für jedes intentionale Objekt einführen? Oder sollte man eher die Idee aufgeben, Intentionalität sei eine Relation? In diesem Buch wird das Problem der Nicht‐Existenz im Kontext dieser Fragen verortet und zum Ausgangspunkt einer Untersuchung von Husserls Phänomenologie bewusster Intentionalität gemacht. So werden z. B. Husserls Deutung von Urteilen über Nicht-Seiendes als Urteile „unter Assumption“ und seine Analyse der freien Phantasie untersucht. Husserl wird insgesamt als Nicht‐Relationalist gedeutet, der sich als systematisch anschlussfähig an zeitgenössische nicht‐relationale Theorien erweist.

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