معرفی کتاب «Tierschutz als Agrarpolitik : Wie das deutsche Tierschutzgesetz der industriellen Tierhaltung den Weg bereitete» نوشتهٔ Philipp von Gall، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
For a long time now, demands have been made on politicians to better protect farmed animals. At the same time, legislative minimum standards legitimate industrial animal farming methods and these standards are being developed with reference to expert opinions on animal protection. Philipp von Gall investigates the connection of both situations and explains - on the basis of philosophical works from writers such as Peter Goldie, Markus Wild and Cora Diamond - why the premises of the expert opinions which were decided upon some 40 years ago, should be renegotiated. He shows that only the appropriate consideration of animal subjectivity and human emotions in decision-making will enable socially acceptable compromises. Inhalt Abkürzungsverzeichnis Vorwort Einleitung Der staatliche Schutz agrarisch genutzter Tiere Konsens über den rechtlichen Status quo? Fragestellung und Aufbau Methodik Zur Begriffsklärung in der Arbeit Quellen zur Konzeption der deutschen Tierschutzpolitik Teil I: Die Entstehung der aktuellen deutschen Agrartierpolitik Hintergründe der Gesetzesreform von 1972 Die Tradition des zivilen Engagements für Tiere Kritik an der Industrialisierung der Tierhaltung Traditionen des staatlichen Tierschutzes in Deutschland Zwischenfazit zum Hintergrund der Reform Erste Reformansätze (1960 – 1966) Der Diskussionsentwurf des BML vom Juni 1960 Der Gesetzesentwurf vom Dezember 1961 (Drucksache IV/85) Scheitern des Gesetzesentwurfes IV/85 Ein plötzlicher Vorstoß: Entwurf V/934 Die Bundestagsdebatte vom Oktober 1966 Entwurf V/934 als Vorläufer des neuen Gesetzes Ausarbeitung im BML (1966 – 1971) Der Abschlussbericht des Innenausschusses Schnelle Ausführung Der finale Entwurf – Drucksache VI/2559 Die Bundestagsdebatte vom September 1971 Zwischenfazit Auf dem Weg zur Beschließung (1972) Die öffentliche Anhörung von Sachverständigen Die letzte Lesung im Bundestag Zweifel über den vernünftigen Grund – und Beschließung Akteure der Reform und die einheitliche Zustimmung Involvierte Abgeordnete Der Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Positionen zivilgesellschaftlicher und wissenschaftlicher Akteure Teil II: Kritik der Entscheidungsgrundsätze Der vorbestimmte Kompromiss Ausgangspunkt Die Definition von Tatbeständen Das Kernstück: Der Aufbau von Sachverständigkeit Das Erbe aus dem Gesetz von 1933 Vorbild für die europäische Politik Die Marginalisierung tierlicher Interessen Zwei denkbare Einwände zur Rechtfertigung des gewählten Ansatzes Die Ausblendung der tierlichen Subjektivität Vorbemerkung: Von der Psychologie zur Verhaltensforschung Mentale Begriffe im Recht Die Auswahl der sachverständigen Beratung Eine Kritik ethologischer Grundlagen Sachlichkeit als Ausblendung der Subjektivität Emotionale Verdrängung Was Emotionen sind Eine Kritik der Verdrängung Zwischenfazit Teil III: Resümee Die Reform von 1972 als historisches Ereignis These: Blinde Flecken im Tierschutzrecht Handlungsbedarf und Ausblick Teil IV: Anhang, Quellen und Literatur Annex A. Auswahl deutschsprachiger Gesetze, Entwürfe und Verordnungen 1838 bis 1959 B. Relevante Entwürfe für ein neues Tierschutzgesetz 1960 – 1972 C. Tierschutzgesetz vom 24. Juni 1972 D. Europäisches Übereinkommen zum Schutz von landwirtschaftlichen Tierhaltungen E. Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 Quellen und Literatur Unveröffentlichtes Archivmaterial Bundesanzeiger Verlag Literatur Seit Langem ergehen in Deutschland Forderungen an die Politik, Tiere in der Agrartierhaltung besser zu schützen. Gleichzeitig legitimieren rechtliche Mindestanforderungen die Tierhaltung im Namen eines Tierschutz-Sachverstandes. Philipp von Gall untersucht die Verbindung beider Umstände und begründet auf Basis philosophischer Arbeiten u.a. von Peter Goldie, Markus Wild und Cora Diamond, warum die vor rund 40 Jahren beschlossenen Voraussetzungen des Sachverstandes neu verhandelt werden sollten. Er zeigt: Erst das Ende der Ausblendung der tierlichen Subjektivität und der menschlichen Emotion aus der Entscheidungsfindung wird dabei helfen, gesellschaftlich akzeptierte Kompromisse zu erreichen. Tierpolitik,Tierschutz,Tierschutzrecht,Landwirtschaft,Agrarwissenschaft,Nutztierwissenschaft,Emotion,Politik,Tier,Biopolitik,Recht,Human Animal Studies,Ökologie,Kulturwissenschaft,Animal Politics,Animal Protection,Animal Protection Law,Agriculture,Farm Animal Sciences,Politics,Animal,Biopolitics,Law,Ecology,Cultural Studies
Seit Langem ergehen in Deutschland Forderungen an die Politik, Tiere in der Agrartierhaltung besser zu schützen. Gleichzeitig legitimieren rechtliche Mindestanforderungen die Tierhaltung im Namen eines Tierschutz-Sachverstandes.Philipp von Gall untersucht die Verbindung beider Umstände und begründet auf Basis philosophischer Arbeiten u.a. von Peter Goldie, Markus Wild und Cora Diamond, warum die vor rund 40 Jahren beschlossenen Voraussetzungen des Sachverstandes neu verhandelt werden sollten. Er zeigt: Erst das Ende der Ausblendung der tierlichen Subjektivität und der menschlichen Emotion aus der Entscheidungsfindung wird dabei helfen, gesellschaftlich akzeptierte Kompromisse zu erreichen.