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Thomasius im literarischen Feld : Neue Beiträge zur Erforschung seines Werkes im historischen Kontext

معرفی کتاب «Thomasius im literarischen Feld : Neue Beiträge zur Erforschung seines Werkes im historischen Kontext» نوشتهٔ Manfred Beetz; Herbert Jaumann (eds.)، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag GmbH در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Main description: The volume goes back to a symposium in Halle in 1998. It essays an examination of the relationship of Christian Thomasius (1655-1733) to the literature and scholarly culture of the period in terms of Pierre Bourdieu's theories on literary and intellectual 'fields'. Taking the concept of field as a more or less explicit heuristic focus on a given subject, the articles inquire into Thomasius' literary and cultural knowledge, his aesthetic and poetological concepts and ideals and the 'economic' aspects of his practical efforts as a scholar, satirist and critic. They also cast light on the impulses he provided for the literary environment. The remaining contributions examine the field structures themselves in which he and the authors he refers to were active, both locally (in Leipzig and Halle) and more widely as a result of the dissemination by print media Thomasius im literarischen Feld. Einführung Substanz und Nichts. Überlegungen zu Baltasar Gracián und Christian Thomasius Konversationskultur und Gesprächsregie in den Monatsgesprächen Barbon und Tartuffe. Thomasius und die französische Literatur Das decorum Thomasii als Faktor sozialer Kohäsion oder: Systematische Strukturen im Denken eines Eklektikers Literarisches Feld und philosophisches Feld im Thomasius-Kreis: Einsätze, Verschleierungen, Umbesetzungen Über „Speisen“ und „Artzeneyen“. Ansätze einer kulinarischen Literaturtheorie in der Lohenstein-Kritik von Christian Thomasius „Le Bayle de l’Allemagne“: Christian Thomasius und der europäische Refuge. Konfessionstoleranz in der wechselseitigen Rezeption für ein kritisches Bewahren der Tradition(en) ,Historia litteraria‘, Geschichte und Kritik. Das Projekt der Cautelen im literarischen Feld Laster und Tugend bei Bernard de Mandeville (1670-1733) und Christian Thomasius (1655-1728) Quo ruitis? oder: Christian Thomasius und die Risiken der Aufklärung Bibliographie der Thomasius-Literatur 1996-2001 Personenregister

Der auf eine Tagung von 1998 in Halle zurückgehende Band versucht, das Verhältnis des Christian Thomasius (1655-1733) zu Literatur und Gelehrtenkultur mit Hilfe von Pierre Bourdieus Theorie des 'literarischen' bzw. des 'intellektuellen Feldes' zu untersuchen. Im Fragehorizont des Feldbegriffs als einer mehr oder weniger expliziten, blicklenkenden Heuristik wird nach dem literarisch-kulturellen Wissen, den ästhetischen und poetologischen Konzepten und Leitbildern und der 'Ökonomie der Praxis' des Thomasius als Gelehrter, Satiriker, Kritiker gefragt sowie nach den Impulsen, die er seinerseits der Umgebung mitteilt. Schließlich geht es um die Feldstrukturen selbst, in denen er und seine Bezugsautoren agieren, lokal in Leipzig und Halle sowie überregional über die Printmedien vermittelt.

When the University of Halle-Wittenberg founded the Interdisciplinary Centre for European Enlightenment Studies in 1993, it was following the destiny of its history as a centre of the early Enlightenment in Germany which affected the whole of Europe. Research foci of the Centre are at the moment aesthetics, discourses of history, cultures of learning and erudition, university history and not least the wide field of early Enlightenment as a field of experimentation and the foundation of cultural models for the Modern Age. The results of this research have been published since Autumn 1995 in the Centres' research publications series entitled University of Halle Series on the European Enlightenment. In addition, there have been relevant works produced outside the Centre. Two to four volumes are published annually (monographs, collected volumes, commentaries on sources). Der auf eine Tagung von 1998 in Halle zurückgehende Band versucht, das Verhältnis des Christian Thomasius (1655-1733) zu Literatur und Gelehrtenkultur mit Hilfe von Pierre Bourdieus Theorie des 'literarischen' bzw. des 'intellektuellen Feldes' zu untersuchen. Im Fragehorizont des Feldbegriffs als einer mehr oder weniger expliziten, blicklenkenden Heuristik wird nach dem literarisch-kulturellen Wissen, den ästhetischen und poetologischen Konzepten und Leitbildern und der 'Ökonomie der Praxis' des Thomasius als Gelehrter, Satiriker, Kritiker gefragt sowie nach den Impulsen, die er seinerseits der Umgebung mitteilt. Schließlich geht es um die Feldstrukturen selbst, in denen er und seine Bezugsautoren agieren, lokal in Leipzig und Halle sowie überregional über die Printmedien vermittelt.
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