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Thilo Sarrazin - Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland

معرفی کتاب «Thilo Sarrazin - Der neue Tugendterror. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland» نوشتهٔ Thilo Sarrazin, 1945-، منتشرشده توسط نشر E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht. Doch im Alltag begegnet man so manchem Denk- und Redeverbot. Thilo Sarrazin analysiert in seinem neuen Buch den grassierenden Meinungskonformismus. Wer Dinge ausspricht, die nicht ins gerade vorherrschende Weltbild passen, der wird gerne als Provokateur oder Nestbeschmutzer ausgegrenzt. Mit gewohntem Scharfsinn prangert Thilo Sarrazin diesen Missstand an, zeigt auf, wo seine Ursachen liegen, und benennt die 14 vorherrschenden Denk- und Redeverbote unserer Zeit. Sarrazins Buch gliedert sich in sechs Kapitel und eine zusätzliche Schlussbetrachtung („Ideologie, Wirklichkeit und gesellschaftliche Zukunft“). Im ersten Kapitel beschreibt er die Meinungsfreiheit mit ihren Grenzen. So geht er auch auf den Begriff der Politischen Korrektheit ein. Im zweiten Kapitel erklärt er anhand einer Fallstudie wie er mit der Meinungsfreiheit in Konflikt kam. Das dritte Kapitel widmet er den Elementen der Meinungsfreiheit mit Ausführungen u.a. zu den Philosophen Niccolò Machiavelli und Alexis de Tocqueville. Darüber hinaus widmet er sich der Anpassung des Menschen in einer Gesellschaft („Die Neue Verhaltensökonomik“). Im vierten Kapitel geht es um die Sprache des Tugendterrors, so auch um geschlechtergerechte Sprache. Es folgt im fünften Kapitel ein geschichtlicher Abriss des Tugendterrors von der Christianisierung bis zur Gegenwart und ein Exkurs zu „Moral und Gewissheit“. Er stellt dann im sechsten Kapitel seine Kernbotschaften in „14 Axiome[n] des Tugendwahns im Deutschland der Gegenwart“ dar: Ungleichheit ist schlecht, Gleichheit ist gut. Sekundärtugenden sind nicht wichtig, Leistungswettbewerb ist fragwürdig. Wer reich ist, sollte sich schuldig fühlen. Unterschiede in den persönlichen Lebensverhältnissen liegen meist an den Umständen, kaum an den Menschen. Die menschlichen Fähigkeiten hängen fast ausschließlich von Bildung und Erziehung ab. Völker und Ethnien haben keine Unterschiede, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen. Alle Kulturen sind gleichwertig, insbesondere gebührt den Werten und Lebensformen des christlichen Abendlandes und der westlichen Industriestaaten keine besondere Präferenz. Der Islam ist eine Kultur des Friedens. Er bereichert Deutschland und Europa. Für Armut und Rückständigkeit in anderen Teilen der Welt tragen westliche Industriestaaten die Hauptverantwortung. Männer und Frauen haben bis auf ihre physischen Geschlechtsmerkmale keine angeborenen Unterschiede. Das klassische Familienbild hat sich überlebt. Kinder brauchen nicht Vater und Mutter. Der Nationalstaat hat sich überlebt. Die Zukunft gehört der Weltgesellschaft. Alle Menschen auf der Welt haben nicht nur gleiche Rechte, sondern sie sind auch gleich, und sie sollten eigentlich alle einen Anspruch auf die Grundsicherung des deutschen Sozialstaates haben. Kinder sind Privatsache, Einwanderung löst alle wesentlichen demographischen Probleme. Einleitung Wie gehe ich weiter vor? 1 – Was ist Meinungsfreiheit, und wie bestimmen sich ihre Grenzen? Meinungsfreiheit ist relativ Zur Rolle der Medien Medien und Politik Der Begriff der »Political Correctness« Zur aktuellen Axiomatik des Tugendterrors in Deutschland Der Einfluss des Tugendterrors auf die Meinungsfreiheit 2 – Wie ich mit der Meinungsherrschaft in Konflikt kam: Eine Fallstudie Kernthesen Tabuverletzungen Reaktion von Medien und Politik Sanktionen Skandal und publizistischer Konflikt 3 – Elemente der Meinungsbildung Was Machiavelli uns heute noch zu sagen hat Der frühe Tugendterror: Tocqueville zur Demokratie in Amerika Zur Psychoanalyse des Tabus Die Schweigespirale Meinungsherkunft und Meinungsbildung im Journalismus Wie sich der Mensch in der Gesellschaft anpasst: Die Neue Verhaltensökonomik 4 – Die Sprache als Instrument des Tugendterrors Sprache, Herrschaft und soziale Normen Ethnische Benennungen Die Sprache der Märchen: Negerkönige und Chinesenmädchen Die geschlechtergerechte Sprache Die gleichgeschlechtliche Ehe Unschärfe, Euphemismus, Verballhornung Soziale Unwörter: alleinerziehend, arbeitslos, Wirtschaftsflüchtling Dekadenz der Sprache – Dekadenz des Denkens 5 – Der Kult des Wahren, Guten und Schönen: Tugendterror im Wandel der Zeiten Die Christianisierung und der Untergang des antiken Götterhimmels Die heilige Inquisition Hexer und Hexen Der Terror in der Französischen Revolution Sonnenfinsternis Abgesunkenes Kulturgut: Tugendterror in der Gegenwart Exkurs – Moral und Gewissheit Die Relativität (fast) aller Moral Die Rolle sozialen Mutes 6 – Vierzehn Axiome des Tugendwahns im Deutschland der Gegenwart 1. Ungleichheit ist schlecht, Gleichheit ist gut. 2. Sekundärtugenden sind nicht wichtig, Leistungswettbewerb ist fragwürdig. 3. Wer reich ist, sollte sich schuldig fühlen. 4. Unterschiede in den persönlichen Lebensverhältnissen liegen meist an den Umständen, kaum an den Menschen. 5. Die menschlichen Fähigkeiten hängen fast ausschließlich von Bildung und Erziehung ab. 6. Völker und Ethnien haben keine Unterschiede, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen. 7. Alle Kulturen sind gleichwertig, insbesondere gebührt den Werten und Lebensformen des christlichen Abendlandes und der westlichen Industriestaaten keine besondere Präferenz. 8. Der Islam ist eine Kultur des Friedens. Er bereichert Deutschland und Europa. 9. Für Armut und Rückständigkeit in anderen Teilen der Welt tragen westliche Industriestaaten die Hauptverantwortung. 10. Männer und Frauen haben bis auf ihre physischen Geschlechtsmerkmale keine angeborenen Unterschiede. 11. Das klassische Familienbild hat sich überlebt. Kinder brauchen nicht Vater und Mutter. 12. Der Nationalstaat hat sich überlebt. Die Zukunft gehört der Weltgesellschaft. 13. Alle Menschen auf der Welt haben nicht nur gleiche Rechte, sondern sie sind auch gleich, und sie sollten eigentlich alle einen Anspruch auf die Grundsicherung des deutschen Sozialstaats haben. 14. Kinder sind Privatsache, Einwanderung löst alle wesentlichen demographischen Probleme. Schlussbetrachtung – Ideologie, Wirklichkeit und gesellschaftliche Zukunft Anhang Rechtenachweis Register
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