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Theorien sozialer Evolution : Zur Plausibilität darwinistischer Erklärungen sozialen Wandels

معرفی کتاب «Theorien sozialer Evolution : Zur Plausibilität darwinistischer Erklärungen sozialen Wandels» نوشتهٔ Stephan S. W. Müller، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Wandel ist in der modernen Gesellschaft allgegenwärtig - und fast scheint es, als sei die einzige noch auszumachende Konstante der Wandel selbst. Kann man diesen sozialen Wandel mit Darwin erklären? Theorien sozialer Evolution versuchen genau dies, indem sie den Darwinismus auf das Soziale anwenden. Stephan S. W. Müller befragt wichtige Theorien und Ansätze: Gelingt es ihnen, einen Wandlungsprozess im Sozialen plausibel zu verorten, dessen Grundprinzipien denen der natürlichen Evolution gleichen, oder müssen sie an der Andersartigkeit des Sozialen gegenüber dem Biologischen scheitern? Soziale Evolution,Evolutionstheorie,Darwin,Meme,Sozialer Wandel,Luhmann,Gesellschaft,Soziologische Theorie,Systemtheorie,Soziologie,Society,Sociological Theory,Systems Theory,Sociology INHALT Vorwort Einleitung 1. Ziel und Ablauf der Untersuchung 2. Was ist Evolutionstheorie? Das darwinsche Paradigma Die Evolutionstheorie in der Biologie 1. Kurzer historischer Überblick 2. Soziobiologie Soziobiologie konsequent: Das egoistische Gen bei Richard Dawkins Theorien sozialer Evolution 1. Meme als Evolutionseinheit Erste Ideen bei Richard Dawkins, weitere Überlegungen bei Daniel Dennett Die Ausarbeitung bei Susan Blackmore Kritik am Memkonzept 2. Soziobiologie und soziale Evolution: Robert Boyd und Peter J. Richerson Gelenkte Variation Gewichtete Übertragung Häufigkeitsabhängige gewichtete Übertragung Indirekt gewichtete Übertragung Fazit und Kritik 3. Regeln als Evolutionseinheit: Der Ansatz von Tom R. Burns und Thomas Dietz 4. Meme und Praktiken als Evolutionseinheit: Der Ansatz von Walter G. Runciman Darstellung und Kritik der Evolutionstheorie von Runciman Ein Erweiterungsversuch: Variation durch ›absichtsvolle Anpassung‹? Was sind Praktiken? Praktiken als Evolutionseinheit Zusammenfassung der Kritik an Runcimans Evolutionstheorie Zusammenfassung der Kritik an Praktiken als Evolutionseinheit 5. Ideenwandel: Zwei Evolutionsarten bei Stephen Toulmin 6. Die Evolutionstheorie von Niklas Luhmann Kommunikation Autopoiesis Variation, Selektion und Restabilisierung Evolutionäre Errungenschaften Zufall und Unabhängigkeit Zusammenfassung der Leistungen von Luhmanns Evolutionstheorie 7. Von allem etwas? Der Ansatz von Peter Kappelhoff Kappelhoffs integratives Grundkonzept Universeller Darwinismus und hierarchische Evolutionsebenen Interaktor und Replikator als universelle Bausteine Regeln und Prozesse, Emergenz und Konstitution Koevolution und komplexe adaptive Systeme Kulturelle Topologie Betonung der Gruppenselektion ›Adaptive Rationalität‹ Codierung und Versuch und Irrtum statt Evolution ›Symbolische Codierung‹ Anwendungsperspektive Zusammenfassung der Kritik an Kappelhoffs Theorieentwurf Resümee 1. Die Blindheitsproblematik 2. Abgrenzbarkeit und zwangsläufige Interpretationen 3. Schlußbetrachtung Literatur INHALT Vorwort Einleitung 1. Ziel und Ablauf der Untersuchung 2. Was ist Evolutionstheorie? Das darwinsche Paradigma Die Evolutionstheorie in der Biologie 1. Kurzer historischer Überblick 2. Soziobiologie Soziobiologie konsequent: Das egoistische Gen bei Richard Dawkins Theorien sozialer Evolution 1. Meme als Evolutionseinheit Erste Ideen bei Richard Dawkins, weitere Überlegungen bei Daniel Dennett Die Ausarbeitung bei Susan Blackmore Kritik am Memkonzept 2. Soziobiologie und soziale Evolution: Robert Boyd und Peter J. Richerson Gelenkte Variation Gewichtete Übertragung Häufigkeitsabhängige gewichtete Übertragung Indirekt gewichtete Übertragung Fazit und Kritik 3. Regeln als Evolutionseinheit: Der Ansatz von Tom R. Burns und Thomas Dietz 4. Meme und Praktiken als Evolutionseinheit: Der Ansatz von Walter G. Runciman Darstellung und Kritik der Evolutionstheorie von Runciman Ein Erweiterungsversuch: Variation durch ›absichtsvolle Anpassung‹? Was sind Praktiken? Praktiken als Evolutionseinheit Zusammenfassung der Kritik an Runcimans Evolutionstheorie Zusammenfassung der Kritik an Praktiken als Evolutionseinheit 5. Ideenwandel: Zwei Evolutionsarten bei Stephen Toulmin 6. Die Evolutionstheorie von Niklas Luhmann Kommunikation Autopoiesis Variation, Selektion und Restabilisierung Evolutionäre Errungenschaften Zufall und Unabhängigkeit Zusammenfassung der Leistungen von Luhmanns Evolutionstheorie 7. Von allem etwas? Der Ansatz von Peter Kappelhoff Kappelhoffs integratives Grundkonzept Universeller Darwinismus und hierarchische Evolutionsebenen Interaktor und Replikator als universelle Bausteine Regeln und Prozesse, Emergenz und Konstitution Koevolution und komplexe adaptive Systeme Kulturelle Topologie Betonung der Gruppenselektion ›Adaptive Rationalität‹ Codierung und Versuch und Irrtum statt Evolution ›Symbolische Codierung‹ Anwendungsperspektive Zusammenfassung der Kritik an Kappelhoffs Theorieentwurf Resümee 1. Die Blindheitsproblematik 2. Abgrenzbarkeit und zwangsläufige Interpretationen 3. Schlußbetrachtung Literatur

Wandel ist in der modernen Gesellschaft allgegenwärtig - und fast scheint es, als sei die einzige noch auszumachende Konstante der Wandel selbst. Kann man diesen sozialen Wandel mit Darwin erklären? Theorien sozialer Evolution versuchen genau dies, indem sie den Darwinismus auf das Soziale anwenden.Stephan S. W. Müller befragt wichtige Theorien und Ansätze: Gelingt es ihnen, einen Wandlungsprozess im Sozialen plausibel zu verorten, dessen Grundprinzipien denen der natürlichen Evolution gleichen, oder müssen sie an der Andersartigkeit des Sozialen gegenüber dem Biologischen scheitern?

»Die Stärke des Buches [...] besteht in der sachkundigen, gedankenreichen und logisch konsistenten Analyse und Kritik der von Müller untersuchten Konzeptionen sozialer Evolution.«Rolf Löther, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG), 10 (2010)»Zurzeit ist keine überzeugende Theorie sozialer Evolution auf dem Markt [...]. Nach Stephan Müller wird das auch so bleiben.«Manuela Lenzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.02.2011Besprochen in:www.socialnet.de, 09.09.2010, Andreas G. FrankeAnthropos, 107 (2012), Christoph Antweiler
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