معرفی کتاب «Theater und Migration : Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis» نوشتهٔ Wolfgang Schneider (editor)، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Und selbst in der Politik ist die Rede vom Einwanderungsland Deutschland inzwischen als offizielle Sprachregelung anerkannt. Im deutschen Theater allerdings findet Migration nach wie vor nur als Marginalie statt. Den Stadttheatern fehlt das Personal, die Ausbildungsstätten erreichen bei weitem nicht den repräsentativen Anteil an migrantischem Nachwuchs - und das Publikum wird weniger und älter, aber dabei nicht bunter. Lediglich die freie Theaterszene widmet sich verstärkt der interkulturellen Wirklichkeit. Migrantenstadl als Modell? Die Beiträge in diesem Band fragen daher u.a.: Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung zum Thema Migration in den dramatischen Künsten befördert werden? Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel, welche kulturvermittelnden Angebote brauchen die Bühnen? Und wie verändert eine solche Reform das Theater insgesamt? Inhalt Warum wir kein Migranten-Theater brauchen... aber eine Kulturpolitik, die in Personal, Produktion und Publikum der dramatischen Künste multiethnisch ist THEATER ALS BÜHNE KULTURELLER IDENTITÄTEN Kulturelle Identitäten in Deutschland. Untersuchungen zur Rolle von Kunst, Kultur und Migration Postmigrantisches Theater. Eine neue Agenda für die deutschen Bühnen Kulturelle Identitäten als dramatisches Ereignis. Beobachtungen aus dem Kinder- und Jugendtheater Begegnungen zwischen den Kulturen. Eine Theater- und Tanzkultur der Differenz und Ambivalenz THEATER ALS AUSEINANDERSETZUNG MIT DEM FREMDEN Über das Bekenntnis zur Uneindeutigkeit. Die Konstruktion des „Anderen“ und was die Theaterkunst dem entgegensetzen kann Nicht Mangel, sondern Besonderheit. Die Spiegelung des Migrationsbegriffs auf deutschen Bühnen Wer ist „wir“? Theaterarbeit in der interkulturellen Gesellschaft Migration ist selbstverständlich. Das Schauspiel Köln beleuchtet die multikulturelle Gesellschaft „Auf den Spuren von... Eine Reise durch die europäische Migrationsgeschichte“. Der Prozess einer Performance THEATER ALS ORT GESELLSCHAFTLICHER PARTIZIPATION Interkulturelles Audience Development? Barrieren der Nutzung öffentlicher Kulturangebote und Strategien für kulturelle Teilhabe und kulturelle Vielfalt Da kann ja jeder kommen!? Anmerkungen zu Theater und Migration im Social Turn Von der Nachhaltigkeit partizipativer Tanzprojekte. Wie die Caritas Wien Toleranz choreografiert THEATER ALS ANGEBOT INTERKULTURELLER SPIELPLÄNE „Jeder macht das mal auf seine Art und Weise“. Ansätze und Herausforderungen einer interkulturellen Spielplangestaltung „Mir ist egal, woher Du kommst, denn wir spielen ohnehin andere Rollen“. Interkultureller Dialog am Dschungel Wien Die Umkehrung des eigenen Blickes. Beobachtungen und Bekundungen aus dem Blickwinkel Berliner Theater „Aber ich wollte es nicht einfach“. Migration als Fragestellung im Spielplan des Schauspiel Hannover „Bühne der Kulturen“. Das Arkadas Theater Köln als Modellversuch „Wir sind alle Wien!“ Integriertes Sprech- und Tanztheater der Gruppe „daskunst“ THEATER UND MIGRATION ALS AUFTRAG EINER KULTUR- UND BILDUNGSPOLITIK Transkulturelle Bildung. Eine Herausforderung für Theater und Schule Theater und Migration in der internationalen Kulturarbeit. Komplexe Realitäten brauchen Kulturelle Bildung Theater und kulturelle Vielfalt in Großbritannien. Eine Herausforderung für die Kulturpolitik Autoren
Fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund. Und selbst in der Politik ist die Rede vom Einwanderungsland Deutschland inzwischen als offizielle Sprachregelung anerkannt.Im deutschen Theater allerdings findet Migration nach wie vor nur als Marginalie statt. Den Stadttheatern fehlt das Personal, die Ausbildungsstätten erreichen bei weitem nicht den repräsentativen Anteil an migrantischem Nachwuchs - und das Publikum wird weniger und älter, aber dabei nicht bunter. Lediglich die freie Theaterszene widmet sich verstärkt der interkulturellen Wirklichkeit. Migrantenstadl als Modell?Die Beiträge in diesem Band fragen daher u.a.: Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung zum Thema Migration in den dramatischen Künsten befördert werden? Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel, welche kulturvermittelnden Angebote brauchen die Bühnen? Und wie verändert eine solche Reform das Theater insgesamt?
Im deutschen Theater findet Migration nach wie vor nur als Marginalie statt. Den Stadttheatern fehlt das Personal, die Ausbildungsstätten erreichen bei weitem nicht den repräsentativen Anteil an migrantischem Nachwuchs - und das Publikum wird weniger und älter, aber dabei nicht bunter. Lediglich die freie Theaterszene widmet sich verstärkt der interkulturellen Wirklichkeit. Migrantenstadl als Modell? Die Beiträge in diesem Band fragen daher u.a.: Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung zum Thema Migration in den dramatischen Künsten befördert werden? Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel? Und wie verändert eine solche Reform das Theater insgesamt? Theater,Migration,Kulturpolitik,Interkulturalität,Integration,Kulturmanagement,Theaterwissenschaft,Theatre,Cultural Policy,Interculturalism,Cultural Management,Theatre Studies Review text: "Die Lektüre war anregend und kann nur empfohlen werden. Ein Blick über den Tellerrand und auch in neue Theaterproduktionen ... macht Spaß und ist nicht nur für transkulturell interessierte Psychiater und Dramaturgiestudierende eine Bereicherung." Eckhardt Koch, Curare, 35 (2012) Besprochen in: Neue Westfälische, 26.07.2011, Joachim Göres www.via-bund.de, 9 (2011) DAMID, 7/8 (2011) www.theaterforschung.de, 10 (2011) Die Deutsche Bühne, 11 (2011) socialnet.de, 2 (2012), Prof. Dr. Hans Wolfgang Nickel dieKupf, 3 (2012), Julia Engelmayer etcetera, 30/129 (2012), Erwin Jans Biographical note: Wolfgang Schneider ist Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls "Cultural Policy for the Arts in Development". Fokus seiner Forschungen sind u.a. Theaterpolitik, Kulturelle Bildung und Auswärtige Kulturpolitik