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Theater und Internet : Zum Verhältnis von Kultur und Technologie im Übergang zum 21. Jahrhundert

معرفی کتاب «Theater und Internet : Zum Verhältnis von Kultur und Technologie im Übergang zum 21. Jahrhundert» نوشتهٔ Julia Glesner، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag Roswitha Gost در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Theater unter der »net_condition« findet ohne die physische Kopräsenz der Teilnehmer statt. Ausgehend von dieser These demonstriert Julia Glesner, wie Internet Performances als Agens und Beispiel kultureller Transformationen die »Exzentrizität des Menschen« (Plessner) unter den Bedingungen des Internets inszenieren und damit körperliche Erfahrungen ermöglichen, die sich mit der Ambivalenz des Technischen produktiv auseinander setzen. Mit »Theater und Internet« liegt die erste Veröffentlichung vor, die theatrale Produktionen im Internet untersucht. Die Autorin schließt dabei sowohl textbasierte Internet Performances als auch Internet Performances auf Basis visuell und auditiv übertragender Technologien in ihre Überlegungen ein und entwickelt eine übergreifende Perspektive auf diese neue Form performativer Medienkunst. Neben einem Überblick über das Phänomen entwickelt die Arbeit methodisch-theoretische Parameter, die es ermöglichen, Internet Performances aus anthropologischer Perspektive als Konvergenzpunkt von Kultur und Technologie im beginnenden 21. Jahrhundert zu verstehen. Theater,Internet,Medien,Kultur,Theaterwissenschaft,Medienkunst,Medienästhetik,Theatre,Media,Culture,Theatre Studies,Media Art,Media Aesthetics Inhalt Dank 1. Einleitung 1.1 Zielsetzung und Argumentationsgang der Arbeit 1.2 Zum Forschungsstand Zum Forschungsstand textbasierter Internet Performances Zum Forschungsstand telematischer Internet Performances 1.3 Methodisches Vorgehen 2. Kulturgeschichtliche Konvergenzen 2.1 Wissenschaftstheoretische Bestimmung des Konvergenz-Begriffs 2.2 Internet Performances als Konvergenz kulturgeschichtlicher Einflüsse 2.2.1 Ebene der Technologiegeschichte 2.2.2 Ebene der Theater- und Kunstgeschichte 2.2.3 Ebene der Wissenschaftsgeschichte 3. Systematik der Produktionen 3.1 Technologische Struktur des Internets 3.2 Internet Performances als besondere Form der Distributed Performances 3.3 Textbasierte Internet Performances 3.3.1 IRC Theatre (Produktion der Hamnet Players, Hamnet) 3.3.2 MOO Theatre (Produktionen der Plaintext Players, Gutter City, Produktionen im ATHEMOO, Charles Deemer: The Bridge of Edgefield, Stephen Schrum: NetSeduction, Rick Sacks: MetaMOOphosis) 3.3.3 Web-basierte Chat Performances (Gob Squad: The Finalists) 3.4 Palace Performances Technologische Grundlagen Produktionen von Desktop Theater 3.5 Telematische Performances Technologische Grundlagen Electronic Café: Hole in Space Paul Sermons telematische Installationen The Gertrude Stein Repertory Theatre: Ubu Roi 3.6 Telematische Internet Performances Technologische Grundlagen Stelarc: Fractal Flesh, Ping Body, ParaSite Eduardo Kac/Ed Bennett: Ornitorrinco in Eden und Rara Avis Isabelle Jenniches: J-B-2Z und AFK Web Dance Sarah Morrison: Leaping into the Net Laura Knott: World Wide Simultaneous Dance Cassandra Project 4. Methodisch-theoretischer Rahmen 4.1 Internet Performances und Medialität 4.1.1 Das methodische Ausgangsproblem 4.1.2 Theater/Medien/Internet 4.2 Internet Performances in Zeit und Raum 4.2.1 Kommunikationsprozesse in Internet Performances 4.2.2 Szenographische Strukturen in Internet Performances 4.2.3 Interaktivität in Internet Performances 4.3 Internet Performances zwischen Schriftlichkeit, Körperlichkeit und Bildlichkeit 4.3.1 Vom Körper zur Schrift, von Körperlichkeit zu Bildlichkeit 4.3.2 Liveness, Telematik und Telepräsenz in Internet Performances 4.3.3 Körper, Technologie und Wahrnehmung 5. Drama und Internet 5.1 Medialität textbasierter Internet Performances 5.1.1 Das Internet als Produktions- und Rezeptionsort 5.1.2 ›Verschriftlichung‹ der Sprache 5.1.3 Semiotisierung des Körperlichen 5.1.4 Konvergenz von Textproduktion und Performance 5.1.5 Dramatische Formgebung 5.1.6 The Finalists: ›Tissue of quotation‹ 5.1.7 Desktop Theater: Zwischen Text und bewegtem Bild 5.1.8 ›Präsenz des Vorgestellten‹ 5.2 Szenographische Strukturen textbasierter Internet Performances 5.2.1 Metaphorisierung des Raumes 5.2.2 Implizite Raumvorstellungen 5.3 Kulturtheoretische Dimensionen Theatralisierung einer Kultur des Spiels Identität im Internet Inszenierung ›medialer Masturbation‹ 6. Performance Art und Internet 6.1 Medialität telematischer Internet Performances 6.1.1 Digitalisierbarkeit als mediale Bedingung 6.1.2 Das Internet zwischen Datenübertragung und Handlungsraum 6.1.3 Interaktivität als Basis der Konvergenz von Produktion und Rezeption 6.1.4 Semiotik technischer Störungen 6.1.5 Intermedialität als Konvergenz von Wahrnehmungskonventionen 6.1.6 Web Dance: Choreographie als dramaturgische Strategie 6.1.7 Telepräsenz: Vision versus (The Representation of) Touch 6.2 Szenographische Strukturen in telematischen Internet Performances 6.2.1 Referenzpunkt Netzmetapher 6.2.2 Variationen der Connected Spaces 6.2.3 [CTRL] Space: Kontrolle des telematischen Raumes 6.3 Connecting Bodies: Körperkonzepte und ihre Inszenierungen 6.3.1 Der Diskurs des Post-Humanen 6.3.2 Internet Performances als Inszenierungen des Post-Humanen 6.3.3 Stelarc: Interface Körper 6.3.4 Stelarcs Versuch, die ›prometheische Scham‹ zu überwinden 6.4 Kulturtheoretische Dimensionen 6.4.1 Telematische Internet Performances als Forschung 6.4.2 Performative Science Fiction: »Man stelle sich einen Körper vor ...« 7. Theater in der Ambivalenz des Technischen 7.1 Internet Performances als Konvergenz von Kultur und Technologie 7.1.1 Agens und Beispiel kultureller Transformationen 7.1.2 Internet Performancesund ihre gesellschaftliche Relevanz 7.2 Anthropologische Dimensionen von Internet Performances 7.2.1 Inszenierung der ›Exzentrizität des Menschen‹ unter der net_condition 7.2.2 Generation@: Zugang als neue Form der conditio humana 7.2.3 Theatrale Öffentlichkeit in Internet Performances 7.2.4 Erfahrungen des Körperlichen im Angesicht der Technologie 7.3 Internet Performances als distanzgewährendes Modell 7.3.1 Formen der Distanzierung in Internet Performances 7.3.2 Reflexion ethischer Dimensionen in Internet Performances 7.4 Internet Performances zwischen Tradition und Innovation 7.4.1 Zum Begriff des Neuen 7.4.2 Traditionelles in Internet Performances 320 | 7.4.3 Innovatives in Internet Performances 7.5 Anforderungen an eine Kritik von Internet Performances 7.5.1 Kriterien für eine Kritik von Internet Performances 7.5.2 Versuch einer Kritik von Internet Performances 8. Schlussbemerkungen Literatur

Theater unter der »net_condition« findet ohne die physische Kopräsenz der Teilnehmer statt. Ausgehend von dieser These demonstriert Julia Glesner, wie Internet Performances als Agens und Beispiel kultureller Transformationen die »Exzentrizität des Menschen« (Plessner) unter den Bedingungen des Internets inszenieren und damit körperliche Erfahrungen ermöglichen, die sich mit der Ambivalenz des Technischen produktiv auseinander setzen.Mit »Theater und Internet« liegt die erste Veröffentlichung vor, die theatrale Produktionen im Internet untersucht. Die Autorin schließt dabei sowohl textbasierte Internet Performances als auch Internet Performances auf Basis visuell und auditiv übertragender Technologien in ihre Überlegungen ein und entwickelt eine übergreifende Perspektive auf diese neue Form performativer Medienkunst. Neben einem Überblick über das Phänomen entwickelt die Arbeit methodisch-theoretische Parameter, die es ermöglichen, Internet Performances aus anthropologischer Perspektive als Konvergenzpunkt von Kultur und Technologie im beginnenden 21. Jahrhundert zu verstehen.

»Glesners Dissertation [...] schließt eine bedeutende Forschungslücke. Erstmalig werden sog. internet performances aus theaterwissenschaftlicher Perspektive systematisch untersucht.Der Vorteil der Studie besteht darin, daß Theoriebildung und konkrete ›Werk‹-Analysen auf glückliche Weise ineinander verschränkt werden. Der in Buchform eigentlich unanschauliche Gegenstand erhält so Plastizität. Ein weiteres positives Merkmal ist, dass die Untersuchung zwar theorieorientiert ist, diese aber niemals nur als Selbstzweck nutzt.«Claudia Benthien, Germanistik, 47 (2006)»Bereits in den frühen 90er Jahren finden erste theatrale Aufführungen im Internet statt.Mit »Theater und Internet» legt Julia Glesner die erste Veröffentlichung vor, die solche theatralen Produktionen im Internet untersucht und schliesst dadurch eine wichtige Forschungslücke.«Kulturmanagement Magazin, 11 (2007)
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