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The Abbot and His Peasants : Territorial Formation in Salem From the Later Middle Ages to the Thirty Years War

معرفی کتاب «The Abbot and His Peasants : Territorial Formation in Salem From the Later Middle Ages to the Thirty Years War» نوشتهٔ Werner Trossbach، Walter Achilles، H Wiese، J Bölts، Christian Heimpel، Ernst Klein، Harald Winkel، Hans Jürgen Schmitz، Friedrich-Wilhelm Henning، Horst-Detlef Illemann، Heide Barmeyer، Alfred Wobst، Warren Sabean، Heinrich Richard Schmidt، Thomas D Albert، Abraham von Thumbshirn، Clemens Zimmermann، Stefan von Below، Stefan Breit، Himl، Laurenz Müller، Adrian Gerber، Joachim Rüffer، Frank Konersmann، Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt، Niels Grüne، Christine Fertig، Johannes Bracht، Katherine Brun، Kai-Henrik Günther، André Holenstein، Peter Blickle، Hugo Ott، Wilhelm Kaltenstadler، Heinz Gollwitzer، Georg von Below، Alfons Dopsch، Klaus Winkler، Martin Rheinheimer، Albrecht Cordes، Pankraz Fried، Günther Franz، Friedrich Lütge، Wilhelm Abel، Rudolf Hinsberger، et al، Andreas Maisch، Jaroslav Čechura، Heinz Haushofer، Arthur Hanau، Roderich Plate، Hartmut Zückert، Gertrud Schröder-Lembke، Rosi Fuhrmann، Hildegard Weiss، Diedrich Saalfeld، Eckart Schremmer، Wolfgang Buchholtz و Martin Grosser، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter در سال 2016. این کتاب در 6 صفحه، فرمت pdf، زبان انگلیسی ارائه شده است.

Der Abt und seine Bauern. Territorialisierung als Prozess in Salem vom Spaten Mittelalter bis zum Dreissigjahrigen Krieg Die Studie uber die reichsunmittelbare Zisterzienserabtei Salem eroffnet neue Einsichten uber grundlegende politische Entwicklungen in der Fruhen Neuzeit. Sie beleuchtet die Moglichkeiten und die Grenzen kirchlicher Herrschaft und weist auf breiter Quellengrundlage den dauerhaften politischen Einfluss der Bauernschaft nach. In der untersuchten Periode von 1473 bis 1637 festigte die Abtei ihre politische Herrschaft uber Land und Leute. Im Zuge der Territorialisierung verdichtete sie verschiedene Herrschaftsrechte in ihrer Hand und schloss das Herrschaftsgebiet ab. Dies wurde auf zwei Ebenen erreicht: Erstens wurden die Grenzen des Territoriums gegen Aussen eindeutig definiert in raumlich-physischer, rechtlicher und symbolischer Hinsicht. Zweitens wurden die Untertanen vollstandig in das eigene Territorium integriert. Diesen Prozess kann man jedoch nicht einfach als Staatsbildung von oben durch die Aktivitaten der Abte charakterisieren. Deren Herrschaft wurde zwar gestarkt und zentralisiert, aber durchaus nicht vornehmlich auf Kosten der Bauernschaft. Deren materielle Bedurfnisse und Interessen wurden aufgegriffen, so dass gutliche Vergleiche zustande kamen. Das Beispiel Salem zeigt das Moment politischer Inklusion auf einer breiten sozialen Basis. Durch kleinteiliges Agieren und auf dem Wege direkter Kommunikation brachten sich die kommunalen Entscheidungstrager aus der Bauernschaft wirkungsvoll ein. So entwickelte sich die Herrschaft in der Abtei aufgrund interaktiver Prozesse fort. Wir begegnen also in der Arbeit vielseitigen Aushandlungsprozessen, bei denen sowohl wechselnde Bundnisse und ungleiche Partnerschaften als auch das Prinzip der Gegenseitigkeit sowie direkte Kooperation zwischen sozialen Gruppen mitwirkten. Dieses Primat des Verhandlungsprinzips brachte wechselseitige Vorteile, nicht weil die sozialen Gruppen von vornherein gemeinsame Interessen hatten, sondern da sich Kommunikationskanale offneten und Konflikte abschwachten. Die Kommunikation im Territorium lief uber zwei zentrale Institutionen, das Sidelgericht, und das Verhor . Diese beiden Korperschaften vermochten es, nicht nur Konflikte zu dampfen und diverse soziale Gruppen zu integrieren, sondern auch deren Anliegen zu berucksichtigen, und hier lag das Fundament der bemerkenswerten politischen und sozialen Stabilitat in Salem. So ist dieses kleine Territorium ein Beispiel dafur, wie ein erfolgreiches Gemeinwesen vorgeht, wie es standig neue Ziele entwickelt und sich dabei selbst erhalt. Durch diese Forschungsarbeit uber Salem werden die Potenziale und Grenzen der Staatsbildung im Reich grundlegend beleuchtet, sie zeigt auf, wie die Beziehungen zwischen Herren und Untertanen in der Fruhen Neuzeit miteinander verflochten waren." Der Abt und seine Bauern. Territorialisierung als Prozess in Salem vom Späten Mittelalter bis zum Dreißigjährigen Krieg Die Studie über die reichsunmittelbare Zisterzienserabtei Salem eröffnet neue Einsichten über grundlegende politische Entwicklungen in der Frühen Neuzeit. Sie beleuchtet die Möglichkeiten und die Grenzen kirchlicher Herrschaft und weist auf breiter Quellengrundlage den dauerhaften politischen Einfluss der Bauernschaft nach. In der untersuchten Periode von 1473 bis 1637 festigte die Abtei ihre politische Herrschaft über Land und Leute. Im Zuge der Territorialisierung verdichtete sie verschiedene Herrschaftsrechte in ihrer Hand und schloss das Herrschaftsgebiet ab. Dies wurde auf zwei Ebenen erreicht: Erstens wurden die Grenzen des Territoriums gegen Außen eindeutig definiert – in räumlich-physischer, rechtlicher und symbolischer Hinsicht. Zweitens wurden die Untertanen vollständig in das eigene Territorium integriert. Diesen Prozess kann man jedoch nicht einfach als Staatsbildung von „oben“ – durch die Aktivitäten der Äbte – charakterisieren. Deren Herrschaft wurde zwar gestärkt und zentralisiert, aber durchaus nicht vornehmlich auf Kosten der Bauernschaft. Deren materielle Bedürfnisse und Interessen wurden aufgegriffen, so dass gütliche Vergleiche zustande kamen. Das Beispiel Salem zeigt das Moment politischer Inklusion auf einer breiten sozialen Basis. Durch kleinteiliges Agieren und auf dem Wege direkter Kommunikation brachten sich die kommunalen Entscheidungsträger aus der Bauernschaft wirkungsvoll ein. So entwickelte sich die Herrschaft in der Abtei aufgrund interaktiver Prozesse fort. Wir begegnen also in der Arbeit vielseitigen Aushandlungsprozessen, bei denen sowohl wechselnde Bündnisse und ungleiche Partnerschaften als auch das Prinzip der Gegenseitigkeit sowie direkte Kooperation zwischen sozialen Gruppen mitwirkten. Dieses Primat des Verhandlungsprinzips brachte wechselseitige Vorteile, nicht weil die sozialen Gruppen von vornherein gemeinsame Interessen hatten, sondern da sich Kommunikationskanäle öffneten und Konflikte abschwächten. Die Kommunikation im Territorium lief über zwei zentrale Institutionen, das „Sidelgericht“, und das „Verhör“. Diese beiden Körperschaften vermochten es, nicht nur Konflikte zu dämpfen und diverse soziale Gruppen zu integrieren, sondern auch deren Anliegen zu berücksichtigen, und hier lag das Fundament der bemerkenswerten politischen und sozialen Stabilität in Salem. So ist dieses kleine Territorium ein Beispiel dafür, wie ein erfolgreiches Gemeinwesen vorgeht, wie es ständig neue Ziele entwickelt und sich dabei selbst erhält. Durch diese Forschungsarbeit über Salem werden die Potenziale und Grenzen der Staatsbildung im Reich grundlegend beleuchtet, sie zeigt auf, wie die Beziehungen zwischen Herren und Untertanen in der Frühen Neuzeit miteinander verflochten waren. Table of Contents Notes on Usage, Currencies, and Measures Maps, Illustrations, and Charts Preface Chapter 1: The Imperial and Cistercian Abbey of Salem and the Political Development of Its Central Territory, 1473-1637 1.1 Sources and Methodology 1.2 Historiography 1.3 Physical and Political Geography 1.4 Chronology 1.5 Outline of Chapters Chapter 2: Late Medieval Conflict, Negotiation, and the Foundations of Law in Salem’s Land Under the Hills 2.1 Chronology of Dispute and Points of Conflict 2.2 Negotiating Law and Lordship 2.3 Tools of Power—Discourse, Writing, Legal Action, Networking 2.4 A Lasting Settlement 2.5 Conclusions Chapter 3: Community, Lordship, and the German Peasants’ War 3.1 Bermatingen: A Late Medieval Village Commune 3.2 The Bonds of Servility 3.3 Religious Foundations in the Villages 3.4 The German Peasants’ War of 1525 3.5 Local Communal Organization and Development 3.6 The Intermediary Role of the Village Amtmann 3.7 Common Lands, Common Resources, Common Good? 3.8 Conclusions Chapter 4: The Village Economy and Social Relations 4.1 Population and Wealth Under the Hills 4.2 Farm Tenants and Forms of Leasehold 4.3 Widows and Female Householders 4.4 Crafts, Trades, and Viticulture 4.5 Freehold Property 4.6 Land Sales and Debt 4.7 Inheritance 4.9 Conclusions Chapter 5: The Sidelrichter and Territorial Justice in Salem 5.1 Sources 5.2 Court Procedures 5.3 Litigants and their Lawsuits 5.4 Obstacles to the Court in a Period of Decline 5.5 Who Were the Sidelrichter? 5.6 Conclusions Chapter 6: “Life Is Good under the Abbot’s Crosier”: Territorial Governance in Early Modem Salem 6.1 Imperial Taxation 6.2 The Loyalty Oath 6.3 Legislative Authority 6.4 Verhör: Audience of Petitions 6.5 Growing Resistance to Land Rents 6.6 Territorial Defense and the Schützengesellschaft 6.7 Residency Restrictions and the Closure of the Village 6.8 Poverty, Charity, and Social Welfare 6.9 Education and Popular Literacy 6.10 Social and Professional Mobility 6.11 Conclusions Summary and Outlook Appendix 4.1: Amtmänner (Village Headmen) Appendix 5.1: Members of the Sidelgericht Appendix 6.1: Salem’s Abbott Glossary of Terms Bibliography Primary Sources Published Sources Secondary Literature Index
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