معرفی کتاب «Th. G. v. Hippels sämmtliche Werke. Band 8, Kreuz- und Querzüge des Ritters A bis Z, Teil 1» نوشتهٔ Theodor Gottlieb von Hippel، منتشرشده توسط نشر De Gruyter در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Name meines Helden ist kurz und gut: 2s. 25. C. bis X. Y. Z., d eS heiligen Römischen Reiches Freikerr von, in, auf, nach, durch und zu Rosenthal, Rit ter vieler Orden trauriger und fröhlicher Gestalt, von der Ceder auf Libanon bis zum Psop, der aus der Wand wachst. Da er das goldene A. 23. C. bei der heiligen Taufe zu seinen Vor namen empfangen hatte, so ward er A. B. C. Frei herr von und zu Rosenthal, zuweilen auch, wer weiß ob beliebter Kürze oder der Euphonie wegen, Al pha-und Omega-Ritter genannt. Seine 2. Familie ist eine der urururältesten auf Gottes ergiebigem Erdbo den, so daß sie das Wort neu selbst bei den heiligsten und unschuldigsten Dingen so leicht nicht ertragen mochte. Ob sie das Alte Testament für den eigent lichen Stamm, und dar Neue etwa für einen Ableger hielt, blieb ein Familiengehcimniß, so wie wir noch auf mehr dergleichen stoßen werden. Außer Zweifel 1\* §. 1. Der Name meines Helden ist kurz und gut: 2s. 25. C. bis X. Y. Z., d eS heiligen Römischen Reiches Freikerr von, in, auf, nach, durch und zu Rosenthal, Rit ter vieler Orden trauriger und fröhlicher Gestalt, von der Ceder auf Libanon bis zum Psop, der aus der Wand wachst. Da er das goldene A. 23. C. bei der heiligen Taufe zu seinen Vor namen empfangen hatte, so ward er A. B. C. Frei herr von und zu Rosenthal, zuweilen auch, wer weiß ob beliebter Kürze oder der Euphonie wegen, Al pha-und Omega-Ritter genannt. Seine 2. Familie ist eine der urururältesten auf Gottes ergiebigem Erdbo den, so daß sie das Wort neu selbst bei den heiligsten und unschuldigsten Dingen so leicht nicht ertragen mochte. Ob sie das Alte Testament für den eigent lichen Stamm, und dar Neue etwa für einen Ableger hielt, blieb ein Familiengehcimniß, so wie wir noch auf mehr dergleichen stoßen werden. Außer Zweifel 1\* gen Lehnsprozesses rechtskräftig geworden war) lass' ich dahin gestellt seyn. -Wie viel durch Urtheil und Recht möglich ist, wissen wir Alle. Dieser Hokuspokus macht das Gerade krumm, das Krumme gerade; erklärt Men schen für tob, und spricht: kommt wieder Menschenkin der! je nachdem es im Rathe der Schöppen beschlos sen ist. Ich selbst habe drei Rosenthaler gekannt, wel che diesen Auswuchs (dieses Harz, wie es die anderen Arme der Rosenthalischen Familie, um es fein und lieblich zu geben, auch wohl zuweilen nannten) nicht leugnen konnten, indeß gar merklich das widerlegten, was man in der Regel zu behaupten pflegt: daß der gleichen Ausgewachsene oder Harzige sich in Hinsicht der Seelen durch Verschlagenheit und List, und dem Fleische nach durch körperliche Stärke auszeichnen. Wenn die Spruchstelle: "Hüte dich vor dem, den Gott gezeich net hat," (so wie die meisten Exegeten der höckerigen Meinung sind) geradezu auf die Buckeligen geht, so kann man mit Bestände der Wahrheit hinzufügen: Excipe die Circumfiexer. -Unser Held war aus dem Stamm ohne. Wie der Stamm mit zu dem Mit gekommen, erhellet aus einer §. 4. Legende, die bei der Familie durch Tradition, und also nicht im Kasten Noä mit fünf besondern Schlössern, aufbewahrt wurde, und die ich cur;ositatis gratia, so wie ich sie empfangen habe, erzählen will. Es war einmal Adam Sem Ham Japhet Freiherr von Rosenthal, der wegen seiner Star-ohne daß sie wußte, wie sie ;u diesem Segen kam. Was sie anfing, ging fort, wie die Weiden an den Wafferbächen; -ihre Rechnung war ohne Wirth ge macht, und doch richtig. Selbst der Neid schwieg. "Der Himmel giebt es ihnen im Schlafe;" mehr getrauete er sich nicht ihnen nachzureden. O, des benei» dcnswerthen Glücks! Nach dieser böslichen Verlassung ging es der Familie nicht viel anders, als dem Kreuzund Q.uerträger Hiob; doch mit dem Unter schiede, daß sie nicht, wie er, zu sagen vermochte: Ende gut. Alles gut. Man konnte nicht ausfahren, ohne ein Rad zu brechen; nickt bei dem Fürsten des Landes essen, ohne von einer bauchlauten (ventriloque) Kolik übel geplagt zu werden. Ward etwas Kluges gesprochen, so überfiel die Cavaliere ein so schläf riges Gähnen, das sie wegen dieser Idiosynkrasie zum Sprichwort wurden. Gegen die Fräulein, die sich so geheim zu halten wußten, wie eins im Lande, hatte man, der äußersten jungfräulichen Behutsamkeit unge achtet, in puncto puncti gar übel Verdacht, so daß nicht Stern, nicht Glück weiter in der Familie war. Der Name dieser verlassenen Familie ist nicht mehr unter den Lebendigen, und hauset nur noch auf Leichensteinen und in Gebcinhäusern, wo man, doch wiewohl nur sehr zerstümmeltc, Ueberbleibsel ihrer vorigen Bedeutung findet; -denn selbst im Grabe hörte die Rache der Unterirdischen diesmal nicht auf! -Diebe haben. die Hauptstücke dieser Grabesherrlichkeiten verfälscht, und Donner und Blitz sich an den Ruinen auf eine so ge waltsame Weise vergriffen, daß diese Ruinen (wenn man den elenden Ueberbleibseln ja diesen -Ehrennamen verstatten wollte) nur Schrecken und Rache verkündigen.
Die Frage, die der Band beantwortet, gilt dem Verhältnis von Wille und Willkür bei Kant: Weshalb muss sich der eine Begriff des freien Willens in zwei Formen der Freiheit teilen – in die Freiheit der Autonomie auf der einen Seite und die Freiheit der Willkür auf der anderen? Beide Freiheiten stehen nicht in einem Verhältnis der einfachen Ergänzung, sondern gehören unterschiedlichen Ordnungen an: Der Wille als Vermögen der vernünftigen Selbstbestimmung beschreibt eine normative Ordnung, während die Willkür als Kraft eigensinniger Entschiedenheit gerade eine Freiheit von normativen und faktischen Bestimmungen in Anspruch nimmt. Wie ist das Verhältnis dieser beiden Dimensionen und damit zuletzt die Einheit des Willens zu begreifen? Um diese Einheit denken zu können, so das Argument, müssen wir den eigentümlichen Akt verstehen, durch den ein endliches Subjekt das Gesetz seiner Vernunft zum Gesetz seines besonderen, subjektiven Willens macht. Ohne ein Moment von Willkür lässt sich dieser Akt und mithin die Wirklichkeit der Freiheit nicht verstehen. Der Gedanke der notwendigen Einheit von Autonomie und Willkür dient dem Band so als Leitmotiv für eine grundlegende Neubestimmung von Kants Theorie der Freiheit.