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Textmaschinenkörper: Genderorientierte Lektüren des Androiden (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 59) (Amsterdamer Beiträge Zur Neueren Germanistik, 59) (German Edition)

معرفی کتاب «Textmaschinenkörper: Genderorientierte Lektüren des Androiden (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 59) (Amsterdamer Beiträge Zur Neueren Germanistik, 59) (German Edition)» نوشتهٔ Eva Kormann (editor), Anke Gilleir (editor), Angelika Schlimmer (editor) در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Textmaschinenkörper ist ein Neologismus, aufgebaut aus drei Lexemen, die, auf unterschiedliche Weise zu Neukombinationen verbunden – Textmaschine, Maschinenkörper, Textkörper –, jeweils das Sprachliche, Mechanische oder Leibliche betonen. Das Hyperonym der einzelnen Wörter ist indes Konstruktion: Texte, Maschinen und Körper sind Artefakte, deren Herstellungsgeschichte und Wirkung zwar sehr unterschiedlich sein kann, aber deren Signum der menschlichen Konstruktion sie jeweils zu Elementen der Kulturpraxis im weitesten Sinn macht und deren Bedeutung immer wieder neu erfasst werden muss. Die unter dem Titel “Textmaschinenkörper” gesammelten Aufsätze befassen sich mit der Darstellung des Maschinenkörpers in literarischen, filmischen und digitalen Texten. Sie analysieren Körper-, Geschlechter- und Menschenkonstruktionen, die auf einer Skala von Medien, vom schriftlich fixierten literarischen Text bis zur digitalen Vorstellung im Computerspiel, repräsentiert und thematisiert werden. Der Band präsentiert erstmals dezidiert genderorientierte Analysen zum Motiv des künstlichen Menschen vor allem zur deutschsprachigen Literatur – von Automaten in der Dichtung des Mittelalters über Marionetten, Puppen und Automaten in der Romantik und in der Literatur des fin de siècle bis hin zu aktuellen Reflexionen über Körper, Technik und Reproduktion – und zur Variation des Motivs im Film des 20. Jahrhunderts – von Metropolis bis Matrix. Genderorientierte Lekturen des Androiden : eine Einfuhrung / Anke Gilleir, Eva Kormann, Angelika Schlimmer Mannerstraume, Frauenkorper, Textmaschinen : zur Geschichte eines Motivkomplexes / Rudolf Drux Schone Maschinen, versehrte Helden : zur Konzeption des kunstlichen Menschen in der Literatur des Mittelalters / Jutta Eming Das Geschlecht der Imagination : Anthropoplastik um 1800 / Britta Herrmann Kunstlische Menschen oder der moderne Promotheus : der Schrecken der Autonomie / Eva Kormann Literarische Visionen einer kunstlichen Eva / Carola Hilmes "Einfach Puppe!" : die Wachspuppe in der Wirklichkeit und in der Imagination in Romantik und Moderne / Marianne Vogel Zwischen Belebung und Mortifizierung : die Puppe im Briefwechsel zwischen Rilke und Lou Andreas-Salome / Annette Buhler-Dietrich Kunst Gefuhl Kommerz : Puppen in der Autobiographie von Kathe Kruse (1883-1968) / Gudrun Wedel Das Monster kehrt zuruck : Golemfiguren bei Autoren der judischen Nachkriegsgeneration / Cathy S. Gelbin Phantasmen der Prokreation im Kontext der neuen Reproduktionstechnologien utopischer Raum fur neue Konzepte von Gender und Autorschaft? Carl Djerassis Komodie Unbefleckt / Birte Giesler Reproduktive un-/Ordnungen : uberlegungen zu kulturellen Darstellungen biomedizinischer und kybernetischer Reproduktion / Tanja Nusser Scheintod : das Spiel mit den digitalen Korpern / Frank Degler Matrix : Erlosung von Korper und Geschlecht? / Elke Bruns Androiden und (Anti)feminismus in The Stepford wives / Claudia Gremler ich erinner, also bin ich? : Maschinen Menschen und Gedachtnismedien in Ridley Scotts Blade runner (1982/1992) / Silke Arnodl-de Simine Maschinenfrauen Sci-Fi Filme : Reflektionen uber Metropolis (1926) und Star trek : first contact (1996) / Florentine Strzelczyk. Textmaschinenkörper ist ein Neologismus, aufgebaut aus drei Lexemen, die, auf unterschiedliche Weise zu Neukombinationen verbunden {u2013} Textmaschine, Maschinenkörper, Textkörper {u2013}, jeweils das Sprachliche, Mechanische oder Leibliche betonen. Das Hyperonym der einzelnen Wörter ist indes Konstruktion: Texte, Maschinen und Körper sind Artefakte, deren Herstellungsgeschichte und Wirkung zwar sehr unterschiedlich sein kann, aber deren Signum der menschlichen Konstruktion sie jeweils zu Elementen der Kulturpraxis im weitesten Sinn macht und deren Bedeutung immer wieder neu erfasst werden muss. Die unter dem Titel 2Textmaschinenkörper3 gesammelten Aufsätze befassen sich mit der Darstellung des Maschinenkörpers in literarischen, filmischen und digitalen Texten. Sie analysieren Körper-, Geschlechter- und Menschenkonstruktionen, die auf einer Skala von Medien, vom schriftlich fixierten literarischen Text bis zur digitalen Vorstellung im Computerspiel, repräsentiert und thematisiert werden. Der Band präsentiert erstmals dezidiert genderorientierte Analysen zum Motiv des künstlichen Menschen vor allem zur deutschsprachigen Literatur {u2013} von Automaten in der Dichtung des Mittelalters über Marionetten, Puppen und Automaten in der Romantik und in der Literatur des fin de siècle bis hin zu aktuellen Reflexionen über Körper, Technik und Reproduktion {u2013} und zur Variation des Motivs im Film des 20. Jahrhunderts {u2013} von Metropolis bis Matrix. - From publisher's website Inhalt Genderorientierte Lektüren des Androiden. Eine Einführung Männerträume, Frauenkörper, Textmaschinen. Zur Geschichte eines Motivkomplexes Schöne Maschinen, versehrte Helden. Zur Konzeption des künstlichen Menschen in der Literatur des Mittelalters Das Geschlecht der Imagination: Anthropoplastik um 1800 Künstliche Menschen oder der moderne Prometheus. Der Schrecken der Autonomie Literarische Visionen einer künstlichen Eva “Einfach Puppe!” Die Wachspuppe in der Wirklichkeit und in der Imagination in Romantik und Moderne Zwischen Belebung und Mortifizierung: Die Puppe im Briefwechsel zwischen Rilke und Lou Andreas-Salomé Kunst – Gefühl – Kommerz: Puppen in der Autobiographie von Käthe Kruse (1883–1968) Das Monster kehrt zurück: Golemfiguren bei Autoren der jüdischen Nachkriegsgeneration Phantasmen der Prokreation im Kontext der neuen Reproduktionstechnologien – utopischer Raum für neue Konzepte von Gender und Autorschaft? – Carl Djerassis Komödie Unbefleckt Reproduktive Un-/Ordnungen. Überlegungen zu kulturellen Darstellungen biomedizinischer und kybernetischer Reproduktion Scheintod. Das Spiel mit den digitalen Körpern Matrix: Erlösung von Körper und Geschlecht? Androiden und (Anti)feminismus in The Stepford Wives Ich erinnere, also bin ich? Maschinen – Menschen und Gedächtnismedien in Ridley Scotts Blade Runner (1982/1992) Maschinenfrauen – Sci-Fi Filme: Reflektionen über Metropolis (1926) und Star Trek: First Contact (1996) Fotographie Abschnitt
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