معرفی کتاب «Textgeschichte und Rezeption der plautinischen Komödien im Altertum (Untersuchungen Zur Antiken Literatur Und Geschichte) (German Edition)» نوشتهٔ Marcus Deufert; Walter de Gruyter und Co، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2013. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
After his death, the comedies of the Roman dramatist Plautus continued to be staged, and were interpreted by scholars and read by enthusiasts and students. The present study deals with the textual history and reception of these comedies from their first performances (approx. 220 - 185 BC) until the start of their direct transmission (approx. 400 AD). The author traces the changes that occurred in the course of the comedies' performance, commentary and exploitation by scholars and teachers. In the process, he not only draws a fascinating and comprehensive picture of the history of Plautus reception and scholarship in classical times, but also provides important insights into the history of literary and linguistic studies in Rome. Vorwort 7 Einleitung 15 I. Uraufführungen und Wiederaufführungen 32 1. Der Komödientext zu Lebzeiten des Plautus 32 1.1. Entstehungsvoraussetzungen 32 1.2. Aufführungen, Autographen, Überlieferungsbedingungen bis zum Tod des Plautus 34 2. Der Text in der Zeit zwischen Plautus’ Tod und der ersten Wiederaufführung: Die Plautuskenntnis des Terenz 39 3. Die Wiederaufführungen des Plautus seit der Mitte des zweiten Jahrhunderts 43 3.1. Der Zeitraum. Die erste Wiederaufführung: Der Prolog der Casina 43 3.2. Charakteristika der Plautusbearbeitung 46 3.3. Eingriffe in übernommene Textpartien? 49 II. Die erste Gesamtausgabe 58 1. Chronologische Fixierung: Die ersten Plautusleser Lucilius und Accius 58 2. Charakterisierung der Epoche: Philologie in Rom am Ende des zweiten Jahrhunderts v. Chr 62 2.1. Suet. gramm. 2 62 2.2. Das Anecdoton Parisinum 64 3. Die Anlage der Ausgabe 68 3.1. Gesamtumfang und Textbeschaffenheit. Interpolationen. Arbeitsweise des Herausgebers 68 3.2. Kritische Zeichen 72 3.3. Kolometrie 73 4. Zusammenfassung 75 III. Die Rezeption der Erstausgabe von Accius bis Verrius Flaccus 77 1. Literaturgeschichtliche Rezeption 79 1.1. Der βίος des Plautus 79 1.2. Literaturkritik 85 1.3. Die Chronologie der frühlateinischen Literatur 98 1.4. Varros de actis scaenicis und die Plautus- und Terenzdidaskalien 102 2. Echtheitskritische Studien zum plautinischen Corpus 110 2.1. Die Verfasser der plautinischen ‚Indices‘ und die Kriterien der Echtheitskritik 110 2.2. Varros de comoediis Plautinis 118 3. Formen der Plautuserklärung 121 3.1. Fachschriften 121 3.2. Plautuskommentare 129 3.3. Plautusglossare 131 3.4. Zusammenfassung 135 4. Plautusrezeption in grammatischen Schriften 135 5. Plautusrezeption in antiquarischen Schriften 140 6. Zusammenfassung 151 IV. Die Plautuszitate bei Varro, Cicero und Verrius Flaccus und die handschriftliche Überlieferung 153 1. Die Plautuszitate Varros 153 2. Die Plautuszitate in der rhetorica ad Herennium und bei Cicero 165 2.1. Die rhetorica ad Herennium und Ciceros de inventione 165 2.2. Die übrigen Plautuszitate bei Cicero 169 3. Die Plautuszitate bei Verrius Flaccus 172 V. Die weitere Wirkung bis zum Einsetzen der archaisierenden Bewegung: Plautusrezeption im ersten und frühen zweiten Jahrhundert n. Chr 190 1. Die Rezeption der archaischen Literatur von Verrius Flaccus bis Probus 190 2. Die grammatische Tätigkeit des Probus und seine Bedeutung für den Plautustext 197 3. Die archaische Literatur in flavischer und trajanischer Zeit 206 VI. Die ‚varronische‘ Auswahlausgabe 214 1. Entstehungsvoraussetzungen: Plautusrezeption in hadrianisch-antoninischer Zeit 214 2. Chronologische Fixierung 227 3. Ausstattung der Ausgabe: Szenentitel und Personensiglen 231 3.1. Systematik, Herkunft und Funktion der Szenentitel und Sprechersiglen 231 3.2. Chronologische Fixierung 235 4. Ausstattung der Ausgabe: Didaskalien und nicht-akrostichische Argumenta 238 4.1. Die Verbindung von Didaskalien und metrischen Argumenta in der Terenzüberlieferung und im Bodmer-Papyrus des Menander 238 4.2. Die Terenz- und Plautusdidaskalien 239 4.3. Die nicht-akrostichischen Plautusargumenta: Überlieferung und Datierung 240 4.4. Herkunft und Funktion der metrischen Argumenta 246 5. Zusammenfassung 250 VII. Die Rezeption der ‚varronischen‘ Auswahl bis zum Einsetzen der direkten Überlieferung 252 1. Eine Ausgabe des Caecus und die Rezeption der ‚varronischen‘ und nicht-‚varronischen‘ Stücke in der grammatischen Tradition 254 2. Der Kommentar des Sisenna zu den ‚varronischen‘ Stücken 259 2.1. Die Entstehungszeit des Kommentars 259 2.2. Anlage und Umfang des Kommentars 260 2.3. Prosodische und metrische Interpretamente 260 2.4. Grammatische Interpretamente und ihre Rezeption bei Nonius 264 2.5. Text- und echtheitskritische Interpretamente 267 2.6. Zusammenfassung 269 3. Die Rezeption der ‚varronischen‘ Stücke im Schulunterricht der Spätantike 270 3.1. Plautus kein Autor des Grammatikunterrichts 270 3.2. Plautus und die frühlateinischen Autoren im Rhetorikunterricht: Ein Überblick 272 3.3. Plautuslektüre im Unterricht des vierten Jahrhunderts: Hieronymus, Donat und Servius 274 3.4. Ausblick 283 4. Plautus und die archaisierende Senardichtung der Spätantike 284 4.1. Das Wissen der spätantiken Metriker 285 4.2. Das Weiterleben der frühlateinischen Dramenmetren bei Liebhabern und Dichtern 287 4.3. Der ludus septem sapientum des Ausonius 291 4.4. Die akrostichischen Plautusargumenta 297 4.5. Zusammenfassung 304 VIII. Der Archetypus der direkten Überlieferung und seine Zeugen 307 1. Ein Codex als Archetypus der direkten Überlieferung 307 1.1. Die beiden Zeugen: Der Ambrosianus und die antike Vorlage der Palatini 307 1.2. Geteilte Langverse als Beweis für eine gemeinsame Codexvorlage 310 2. Die Korruptelen des Archetypus: Gemeinsame Fehler in A und P 316 2.1. Glossierung/Eingriffe zur Verständnishilfe 317 2.2. Weitere absichtliche Eingriffe: Änderungen von nicht Verstandenem, vermeintliche Verbesserungen oberflächlicher Verderbnisse 322 2.3. Normalisierung/Modernisierung 324 2.4. Mechanische Fehler 325 3. Die Provenienz des Archetypus und das Alter seiner Verderbnis 330 4. Die Plautustexte des Nonius und ihr Verhältnis zum Archetypus der direkten Überlieferung 334 4.1. Nonius’ Exemplar der 21 ‚varronischen‘ Stücke 335 4.2. Nonius’ Ausgabe von Amphitruo, Asinaria und Aulularia 342 5. Die Varianz der beiden antiken Ausgaben 343 IX. Die Hiate des Plautustextes 354 1. Plautinische und nachplautinische Hiate: Die Bedeutung des Hiats für die Überlieferungsgeschichte des Plautus 354 2. Mehrung des Hiates durch Überlieferungsfehler 358 2.1. Hiate als Sonderfehler der palatinischen Tradition: Das Zeugnis des Ambrosianus 358 2.2. Hiate als Sonderfehler des Archetypus: Das Zeugnis der indirekten Überlieferung 361 3. Plautinische Hiate 372 3.1. Hiate in der Erstausgabe: Die Zitate bei Varro und Verrius Flaccus 374 3.2. Der Hiat bei den frühlateinischen Szenikern 376 3.3. Der metrische Hiat in der frühlateinischen Dichtung 381 4. Folgerungen für die Behandlung der überlieferten Hiate des Plautuscorpus 391 Ergebnisse und Folgerungen 396 1. Mouvance, Konsolidierung, Depravation: Die drei Phasen der Überlieferungsgeschichte des Plautus im Altertum 396 2. Das Schicksal des Plautustextes im Licht der Überlieferungsbedingungen der antiken Literatur 403 3. Folgerungen für die Kritik 407 Literaturverzeichnis 411 Register 421 1. Sachen, Namen, Wörter 421 2. Stellen 431
Die Komödien des römischen Dichters Plautus wurden nach dessen Tod erneut auf die Bühne gebracht, von Philologen erklärt und von Liebhabern und Schülern gelesen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Textgeschichte und Rezeption dieser Komödien von den Uraufführungen (ca. 220 - 185 v. Chr.) bis zum Einsetzen der direkten Überlieferung (ca. 400 n. Chr.). Der Autor geht den Veränderungen der Komödientexte im Zuge ihrer Aufführung, Kommentierung und Verwertung durch Philologen und Lehrer nach. Er entwirft damit nicht nur ein faszinierendes Gesamtbild der Geschichte der Plautusphilologie und -rezeption im Altertum, sondern gibt auch wichtige Einblicke in die Geschichte der Philologie in Rom.
Die Komödien des römischen Dichters Plautus wurden nach dessen Tod erneut auf die Bühne gebracht, von Philologen erklärt und von Liebhabern und Schülern gelesen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Textgeschichte und Rezeption dieser Komödien von den Uraufführungen (ca. 220 - 185 v. Chr.) bis zum Einsetzen der direkten Überlieferung (ca. 400 n. Chr.). Der Autor geht den Veränderungen der Komödientexte im Zuge ihrer Aufführung, Kommentierung und Verwertung durch Philologen und Lehrer nach. Er entwirft damit nicht nur ein faszinierendes Gesamtbild der Geschichte der Plautusphilologie und -rezeption im Altertum, sondern gibt auch wichtige Einblicke in die Geschichte der Philologie in Rom. In der 1968 gegründeten Reihe erscheinen Monographien aus den Gebieten der Griechischen und Lateinischen Philologie sowie der Alten Geschichte. Die Bände weisen eine große Vielzahl von Themen auf: neben sprachlichen, textkritischen oder gattungsgeschichtlichen philologischen Untersuchungen stehen sozial-, politik-, finanz- und kulturgeschichtliche Arbeiten aus der Klassischen Antike und der Spätantike. Entscheidend für die Aufnahme ist die Qualität einer Arbeit; besonderen Wert legen die Herausgeber auf eine umfassende Heranziehung der einschlägigen Texte und Quellen und deren sorgfältige kritische Auswertung. The series consists of a variety of monographs from the fields of Classical Philology and Ancient History. While maintaining a broad thematic and methodological scope, the editors are especially keen on studies showing a thorough and critical engagement with the relevant literary texts and primary sources. Studies the textual history and reception of Plautus' comedies from their first performances to the start of their direct transmission. Deufert draws a comprehensive picture of Plautus reception and scholarship, while providing insights into the history of literary and linguistic studies in Rome. Biographical note: Marcus Deufert is Senior Research Fellow in the Department of Classical Studies at the Georg-August University of Göttingen