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Testtheorie - Testpraxis: Psychologische Tests und Prüfverfahren im kritischen Überblick

معرفی کتاب «Testtheorie - Testpraxis: Psychologische Tests und Prüfverfahren im kritischen Überblick» نوشتهٔ Siegfried Grubitzsch; Wolfgang Müller، منتشرشده توسط نشر Reinbek. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Überall, wo Eignung und Fähigkeiten von Menschen untersucht, beurteilt und klassifiziert werden, kommen auch psychologische Tests, Prüfverfahren und Befragungstechniken zur Anwendung. Das gilt in immer stärkerem Maß ebenso für Eignungsuntersuchungen in Betrieben und Organisationen, für die Überweisung von Schülern und Schülerinnen in die Sonderschule, für die Beurteilung der Fahrtüchtigkeit von Kraftfahrern, die Einweisung von Kindern und Jugendlichen in Heime, die Auswahl von Auszubildenden, für die Begutachtung des Sorgerechts bei Ehescheidungen und vieles mehr. Die Diskussion um psychologische Test- und Prüfverfahren ist seit ihrer Entstehung nicht abgeflaut. Befürworter und Gegner, Anwender und Betroffene suchen im Widerstreit der Meinungen Möglichkeiten und Grenzen des Testens aufzuzeigen. In dieser Auseinandersetzung will das Handbuch «Testtheorie - Testpraxis» umfassend informieren und neue Impulse für eine Fortentwicklung von Theorie und Praxis des Tests geben. Dieses Grundlagenwerk untersucht und bewertet - Sozialgeschichte und allgemeine Funktion von Tests und Prüfverfahren, - die Frage der Meßbarkeit psychischer Merkmale, Eigenschaften oder Verhaltensweisen, ^ - Anspruch und Wirklichkeit der Tests im Hinblick auf die unterschiedlichen Praxisfelder, in denen sie angewendet werden, - Anwendungsgrenzen und rechtliche Fragen. Weitverbreitete Tests für Intelligenz, Konzentration, Leistung, Persönlichkeitsmerkmale, Interessen werden ebenso wie klinische und schulpsychologische Tests in Kurzanalysen vorgestellt und im Hinblick auf Grundkonzept, Gültigkeit, Norm und Aussagewert der Testresultate überprüft. Der Autor Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, geboren 1940, lehrt an der Universität Oldenburg/O. das Fach Psychologie mit dem Schwerpunkt der Psychologischen Diagnostik. Seit 1985 ist er Leiter der «Test- und gutachtenpsychologischen Beratungs- und Beschwerdestelle» an der Universität Oldenburg. Mitherausgeber der 1977 von ihm gegründeten Zeitschrift «Psychologie und Gesellschaftskritik», zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zur Psychologischen Diagnostik und ihrer Kritik. Forschungsarbeiten zu Fragen der Psychologie als Sozialtechnologie. I. Vorwort 13 IL Testtheorie 17 1. Siegfried Grubitzsch Ein psychologischer Test-was Ist das? 17 1.1 Test und Alltag 17 1.2 Illustrierte und Tests 18 1.3 Tests in der Psychologie 18 1.3.1 Ausgewählte Definitionen zum Begriff «Test» 21 1.3.2 Zum Bedeutungsumfang des Testbegriffs 22 2. Siegfried Grubitzsch Vom Alltag zur Wissenschaft Oder: Zur logischen und sozialhistorischen Herausbildung von Tests 28 2.1 Vorbemerkung 28 2.2 Zur logischen und sozialhistorischen Herausbildung psychologischer Tests und Prüfverfahren 30 2.2.1 Von den Bedingungsfaktoren zur Prüfsituation 31 2.2.1.1 Zum Beispiel Studienplatzvergabe 33 2.2.1.2 Zum Beispiel Schüler-Auslese 33 2.2.1.3 Zum Beispiel Richter-Auslese 33 2.2.1.4 Zum Beispiel betriebliche Eignungsauslese 35 2.2.1.5 Zum Beispiel psychiatrische und klinische Menschenbeurteilung 41 2.2.2 Konfliktträchtige Praxis 43 2.2.3 Die Wissenschaft nimmt sich der Probleme an 45 2.2.4 Von der Problemstellung zum fertigen Test 51 2.2.5 Psychologische Tests - eine begriffliche Neubestimmung 54 2.2.6 Zum Sinngehalt eines Testwertes 56 2.2.6.1 Kritische Tests, kann es die geben? - Ein Exkurs 60 2.2.7 Die Praxis wartet nicht 633. Siegfried Grubitzsch Wissenschaftshistorische Herausbildung psychologischer Testverfahren 65 3.1 Einleitung 65 3.2 Testverfahren und der Ort ihres Ursprungs 66 3.3 Biologische und psychologische Indikatoren des gesellschaftlichen Ranges (Galton) 69 3.4 Die Zuordnung von Individuen zu Bildungsinstitutionen (Binet) 78 3.5 Verknüpfung von Psychiatrie und Experimentalpsychologie (Kraepelin) 86 3.6 Zuordnung zum Arbeitsplatz aufgrund Eignung (Münsterberg) 88 3.7 Von der Sozial-zur Individualstatistik 93 3.8 Ausblick 96 4. Paul Walter Die «Vermessung» des Menschen: Meßtheoretische und methodologische Grundlagen psychologischen Testens 98 4.1 Meßtheorie und Testpraxis - grundsätzliche Vorbemerkungen 98 4.2 Meßtheoretische Grundbegriffe 101 4.2.1 Messung 101 4.2.2 Meßtheorie 105 a) Das Problem der Repräsentation 106 b) Das Problem der Eindeutigkeit 106 c) Das Problem der Bedeutsamkeit 108 4.3 Der Ansatz der klassischen Testtheorie 110 4.3.1 Das Grundkonzept 110 4.3.2 Die «Axiome» der klassischen Testtheorie III 4.3.3 Die Herleitung der Reliabilität nach der klassischen Testtheorie 113 4.3.4 Erweiterungen der klassischen Testtheorie 115 4.3.5 Anwendungsgrenzen und formale Unzulänglichkeiten der klassischen Testtheorie 115 4.4 Alternative Testmethodologie - Fortschritte in der Diagnostik? 117 4.4.1 Grundzüge des Modells von Rasch 118 a) Die logistische Funktion 119 b) Spezifische Objektivität, stichprobenunabhängige Parameterbestimmung 1204.4.2 Vorzüge und Nachteile des Rasch-Modells 121 4.5 Meßtheorie-Testmodelle. Eine kritische Einschätzung 123 4.5.1 Ideologie der Meßbarkeit 124 4.5.2 Instrumentalisierung der Psyche 126 5. Siegfried Grubitzsch Konstruktion psychologischer Tests: Von der Fragestellung zur Nonntabelle 128 5.1 Einleitung 128 5.2 Herstellung der Testvorform 129 5.2.1 Exkurs: Stichprobenorganisation 131 5.3 Aufgabenanalyse 132 5.3.1 Schwierigkeitsgrad der Testaufgaben 133 5.3.2 Trennschärfe der Testaufgaben 134 5.3.3 Homogenitätsanalyse 136 5.4 Analyse der Häufigkeitsverteilung der Test(roh)werte 136 5.4.1 Exkurs: Normalverteilung, Mittelwert, Standardabweichung, Auftretenswahrscheinlichkeit 137 5.5 Hauptkriterien der Testgüte 146 5.5.1 yalidität (Gültigkeit) 146 5.5.1.1 Übereinstimmungsvalidität 146 5.5.1.1.1 Exkurs: Korrelation 146 5.5.1.2 Vorhersagevalidität (Prädiktive Validität) 153 5.5.1.2.1 Zwischenbemerkung 154 5.5.1.3 Inhaltsgültigkeit 156 5.5.1.4 Konstruktvalidität 156 5.5.1.5 Allgemeines zur Gültigkeit 158 5.5.2 Reliabilität (Zuverlässigkeit) 163 5.5.2.1 Reliabilität nach Retest, Paralleltest und Testhalbierung sowie Konsistenzanalysen 163 5.5.2.2 Standardmeßfehler 166 5.5.3 Anwenderunabhängigkeit (Interpersonelle Übereinstimmung) 171 5.6 Nebenkriterien der Testgüte 174 5.6.1 Normierung, Zulänglichkeit, Vergleichbarkeit, Ökonomie und Nützlichkeit 174 5.7 Standardisierung 175 5.8 Eichung des Tests 176 5.9 Der «Fall» N = l. Und nun? 1816. Siegfried Grubitzsch Tests im diagnostischen Prozeß: Grenzen und Probleme 184 6.1 Vorbemerkung 184 6.2 Wo nach Grenzen suchen? 186 6.3 Psychologische Tests in der Anwendung 191 6.3.1 Testanwendung am Beispiel von Sorgerechtsbegutachtung 6.4 Die Testsituation 201 6.4.1 Äußere Bedingungen der Testsituation 202 6.4.2 Testleiter/in 203 6.4.3 Das Verhalten von Testleitern/innen 204 6.4.4 Interaktion Testleiter/in - Proband/in 205 6.4.5 Einstellungen und Erwartungen der Testperson 206 6.4.6 Testangst 207 6.4.7 Die Situation der Getesteten 208 6.4.8 Zusammenfassende Bemerkungen 210 6.5 Diagnostische Urteilsbildung 211 6.5.1 Welche Informationen liefern Tests? 211 6.5.2 Der Prozeß der Urteilsbildung 216 6.5.2.1 Die Fähigkeiten und Eigenschaften des Urteilers 217 6.5.2.2 Psychometriker, Kasuistiker und die Quintessenz 220 6.5.3 Die Folgen 224 6.6 Zur Funktion psychologischer Diagnostik und Testanwendung 230 6.6.1 Der diagnostische Prozeß 230 6.6.2 Anthropologisch-psychologische Erklärungsansätze 231 6.6.3 Gesellschaftlicher Erklärungsansatz 233 6.6.3.1 Wissenschaft - Mittel für Zwecke 234 6.6.3.2 Folgen der Mittelanwendung 238 7. Gunter Herzog Testpsychologie und Große Diagnostik Klinische Klassifikationssysteme: ICD und DSM 244 7.1 Einführung 244 7.2 Semantische Probleme in der Psychopathologie 245 7.3 Psychopathologie und Testbefunde 247 7.4 ICD: Klassische Diagnostik 249 7.5 Einige systematische Differenzen zwischen ICD und DSM 251 7.6 Zwischenbemerkung 253 7.7 Das Beispiel Schizophrenie: Nonnen und Konkordanzen 2537.8 Ausprägungen und Bewertungen: Die klinische Beobachtung im DSM-III-R 257 7.8.1 Einige weitere Beispiele 259 7.8.2 Wertende Metaphern im DSM-III-R 260 7.9 Schluß 261 8. Anke Hanft Eignungsdiagnostik in Betrieben - Psychologische Testverfahren nnd Assessment Center als Instrumente der Personalselektion 263 Selektion als Eignungsdiagnostik 263 Eignungsbestimmung anhand der Anforderungen des Arbeitsplatzes 263 Eignungsbestimmung aufgrund kongruenter Werte- und Normensysteme 266 Eignungsbestimmung als statische Diagnostik 267 Betriebliche Rekrutierungspolitik 268 Tests und ACs als Selektionsinstrumente 276 Psychologische Testverfahren 277 Das Assessment Center 281 Rekrutierung - ein Machtproblem? 291 9. Peter Schötzau-Fürwentsches, Siegfried Grubitzsch Der Einsatz des Computers in der psychologischen Diagnostik 297 9.1 Der Computer - die Psychologie - und was Anwender daraus machen 297 9.2 Computer und psychologisches Testen: Allgemeine Vorbemerkung 300 9.3 Das computerunterstützte Testen (CUT) 300 9.3.1 Vor- und Nachteile des computerunterstützten Testens 303 9.4 Das computergesteuerte adaptive Testen (CAT) 310 9.5 Vom computergestützten Testen zur computergestützten psychologischen Diagnostik 311 10. Siegfried Grubitzsch Tests in der öffentlichen Meinung 314 8.1 8.1.1 8.1.2 8.1.3 8.2 8.3 8.3.1 8.3.2 8.4 10.1 USA 314 10.2 Bundesrepublik Deutschland 31811. Thomas Blanke, Dieter Sterzel Menschenwürde und Tests: Voraussetzungen und Grenzen ihrer rechtlichen Zulässigkeit 325 11.1 Die verschiedenen Testarten und ihre jeweilige «Eingriffstiefe» in die Persönlichkeit 327 11.2 Verrechtlichung psychodiagnostischer Verfahren - Die rechtlichen Grundlagen für die Anwendung von Tests 330 11.3 Die Rechtsprechung zu Bedingungen und Grenzen der Anwendung von Tests 337 11.3.1 Tests und Strafprozeßrecht 338 11.3.2 Die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung zur Einholung medizinisch-psychologischer Gutachten beim Entzug eines Führerscheins 340 11.3.3 Die zivilgerichtliche Rechtsprechung zur Verwendung projektiver Persönlichkeitstests bei Entscheidungen zum elterlichen Sorgerecht 345 / 11.3.4 Die beamtenrechtliche Rechtsprechung zur Verwendung von Tests im Rahmen von Eignungsgutachten 346 11.3.5 Die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung zur Verwertung psychologischer Gutachten 347 11.3.6 Die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung zur Verwendung von psychologischen Tests in der Schule 349 11.3.7 Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Grundrechtsschutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 1 Abs. 1, Art.2 Abs. 1GG) 350 11.4 Verfassungsrechtliche Schranken des Einsatzes von psychologischen Testverfahren 359 11.4.1 Der Sozialbezug als Grund des Grundrechtsschutzes und der verfassungsrechtliche Primat der Selbstbestimmung 362 a) Die Menschenwürdegarantie 363 b) Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit 364 c) Personale Selbstbestimmung und Persönlichkeitserfassung 366 11.4.2 Grundrechtsverletzung durch psychologische Testverfahren 368 11.4.3 Konsequenzen 369 }III. Testpraxis 373 1. Siegfried Grubitzsch Psychologische Testverfahren in der Meinung von Psychologen 373 1.1 Ziel der Umfrage zur Anwendung und Beurteilung psychologischer Testverfahren 373 1.2 Ergebnisse der Umfrage 374 2. Kurzanalysen psychologischer Testverfahren - Einführung 386 3. Liste der besprochenen Tests 391 4. Kurzanalysen 393 IV. Anhang 553 1. Gheckliste fürs Testen und Getestet-Werden 553 2. Wegweiser für die Testsuche 556 2.1 Verlage, die u. a. (deutschsprachige) Tests und diagnostische Prüfverfahren anbieten 556 2.2 Apparategestütztes Testen und PC-Software für Testanwendung 557 2.3 Datenbanken 557 2.4 Handbücher und Übersichtswerke zu psychologischen Tests 557 2.5 Zeitschriften und Periodika 558 3. Gesamt-Literaturverzeichnis 559 4. Einführende Literatur in ausgewählte Bereiche der Testproblematik 588 5. Personennamenregister 592 6. Sachregister 597 7. Autorinnen und Autoren 607
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