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Tarocchi: Spielerische Herrschaftsdemonstration der Herzöge von Mailand 1395-1500

معرفی کتاب «Tarocchi: Spielerische Herrschaftsdemonstration der Herzöge von Mailand 1395-1500» نوشتهٔ Sabine Abele-Hipp، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Tarocchi sind die ältesten überlieferten, gemalten Spielkarten. Sie entstanden in der adeligen Gesellschaft Oberitaliens im 15. Jahrhundert und gehören zu der Spielkartenfamilie der Tarocke oder des späteren Tarot.Dieses Buch ermittelt anhand von in den Kartenmotiven dargestellten Wappen, Impresen oder Landschaftsausschnitten die Auftraggeber dieser Spielkarten. Mit diesem Vorgehen ergeben sich unerwartete Einblicke in die höfische Kultur ihrer Entstehungszeit und sehr enge Bezüge zu den Herzögen von Mailand. Gleichzeitig zeigt sich eine chronologische Abfolge der erhaltenen Spiele von Tarocchi. In der Analyse der ältesten bekannten Spielregeln dieses Kartenspiels zeigen sich darüber hinaus bemerkenswerte Analogien zur Gesellschaftsordnung des Adels jener Zeit.Die Autorin erschließt der Geschichtswissenschaft eine neue Quellengattung und erarbeitet eine transdisziplinäre Methode, die der kulturhistorischen Erforschung der Tarocchi und der Spielkartenforschung neue Aspekte hinzufügt. Cover Impressum Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Herzlichen Dank Vielen Dank an die hilfreichen AnsprechpartnerInnen Zusammenfassung 1 Einleitung 2 Formale Annäherung an gemalte Blickfänger 2.1 Aufbau und Verbreitung des Spiels 2.2 Begriffsklärung: Tarocchi, Tarock oder Tarot Tarot Tarock Tarocchi 2.3 Herstellungstechnik gemalter Spielkarten 3 Forschung und Erkenntnisse zu Tarocchi und Tarot 3.1 Forschungsgeschichte 3.2 Quellenbelege für gemalte und gedruckte Spielkarten 3.3 Überlieferte Spielkarten 3.3.1 Gemalte Spielkarten 3.3.2 Ungeschnittene Holzschnittbögen mit mehreren Spielkartenmotiven 3.3.3 Gedruckte und geschnittene Spielkarten 3.4 Nach der Forschungswelle offen gebliebene Fragen 3.4.1 Die Ursprünge dieses Kartenspiels 3.4.2 Zwischen Schriftquellen und überlieferten Bildern 3.4.3 Die Gesamtzahl der Karten im Spiel 3.4.4 Kartenspiel oder Repräsentationsobjekte 3.4.5 Die Bedeutung der Bilder der Trumpfreihe 3.4.6 Tradierung und Aufbewahrung erhaltener Spiele der Tarocchi 3.4.7 Die Trumpfreihe im Zentrum der Forschung 3.5 Das Wahrsagen mit Karten 4 Gesellschaftsspiele zwischen Vergnügen und Verderb 5 Das Spielen der Karten mit den Trümpfen 5.1 Das Gedicht von Flavio Alberto Lollio, Venedig 1550 5.2 Die ältesten bekannten Spielregeln von 1637 „Regeln des Spiels mit den Tarots“ 5.3 Die ersten deutschen Spielregeln von 1754 5.4 Vom „Spiel mit den Tarots“ zum Tarot und Tarock 5.5 Charakteristik dieses Kartenspiels und seine Spieltaktik 5.6 Anspielungen und Analogien zur Gesellschaftsordnung 6 Die erhaltenen Spiele der Tarocchi als Quellenfundus 6.1 Methodik und angewandte Quellenkriterien 6.2 Ecksteine der Datierung 7 Stichworte zu Oberitalien im 15. Jahrhundert 7.1 Die geografische Lage Mailands 7.2 Die Staatsform der Stadtstaaten und die Territorialkriege 7.3 Die Condottieri 7.4 Das Künstlerdasein im Quatrocento 7.5 Eheschließung und Eheführung im adeligen Umfeld der Tarocchi 8 Bildliche und andere Signaturen der Tarocchi 8.1 Die Selbstdarstellung des Adels in den Tarocchi 8.2 Das Wappen der Visconti 8.3 Impresen 8.4 Landschafts- oder Stadtansichten 8.5 Eingearbeitete Wappenfarben 8.6 Die Monogramme einiger Spielfragmente 9 Herzöge von Mailand 1395–1500 9.1 Gian Galeazzo Visconti 9.2 Giovanni Maria Visconti 9.3 Filippo Maria Visconti 9.4 Die Sforza übernehmen das Haus Visconti 9.4.1 Muzio Attendolo: Ursprung von Namen und Wappen der Sforza 9.4.2 Bianca Maria Visconti und Francesco Sforza 9.5 Galeazzo Maria Sforza 9.6 Gian Galeazzo Maria Sforza 9.7 Ludovico Maria Sforza „il Moro“ 9.8 Die Visconti und die Sforza, ihre Vergnügungen und die Tarocchi 10 Tarocchi der Herzöge von Mailand 10.1 Die Sammlung Tozzi 10.1.1 Das Spielfragment 10.1.2 Marie Louise d’Otranges Lesart des Monogramms des Schwert-König 10.1.3 Wappen und Impresen 10.1.4 Hinweise auf Gian Galeazzo Visconti 10.2 Das Brambilla 10.2.1 Das Spielfragment 10.2.2 Wappen und Impresen 10.2.3 Drei Herzöge und ein Spiel von Tarocchi 10.3 Das Visconti di Modrone 10.3.1 Das Spielfragment 10.3.2 Wappen und Impresen 10.3.3 Filippo Maria Visconti und das Visconti di Modrone 10.3.4 Die „Liebenden“ 10.3.5 König Sigismund als der „Herrscher“ 10.3.6 Die Welt des Filippo Maria Visconti 10.4 Das Visconti-Sforza 10.4.1 Das Spielfragment 10.4.2 Sechs Trümpfe eines anderen Künstlers 10.4.3 Wappen und Impresen 10.4.4 Bianca Maria und Francesco Sforza und das Visconti-Sforza-Spiel 10.5 Muzeum Narodowe w Warszawie und Musée Français de la Carte à Jouer 10.5.1 Das Spielfragment 10.5.2 Galeazzo Maria Sforza 10.6 Museum August Kestner 10.6.1 Das Spielfragment 10.6.2 Wappen und Wappenfarben 10.6.3 Gian Galeazzo Maria Sforza als Besitzer 10.7 Museo Fournier de Naipes de Álava 10.7.1 Das Spielfragment 10.7.2 Impresen 10.7.3 Ludovico Maria Sforza und die Karten des Museo Fournier de Naipes de Álava 11 Spiele von Mittlern und Helfern auf Francesco Sforzas Weg zum Herzog 11.1 Alessandro Sforza 11.1.1 Das Spielfragment 11.1.2 Wappen und Ähnlichkeiten 11.1.3 Die problematische Interpretation der Darstellung von Personen 11.1.4 Alessandro Sforza und das Spiel in Catania 11.2 Bartolomeo Colleoni 11.2.1 Das Spielfragment, Wappen und Motto 11.2.2 Die Waffengefährten Bartolomeo Colleoni und Francesco Sforza 11.3 D’Este 11.3.1 Das Spielfragment 11.3.2 Wappen 11.3.3 Filippo Maria Visconti, Francesco Sforza und das Haus d’Este 12 Spiele ohne Insignien eines Machthabers 12.1 Die Goldschmidt-Karten und Guildhall Library Tarocchi Cards 12.1.1 Die Goldschmidt-Karten 12.1.1.a Das Spielfragment 12.1.1.b Wappen, Ähnlichkeiten und Andeutungen 12.1.2 The Collections of the Worshipful Company of Makers of Playing Cards 12.1.2a „Guildhall narrow“ 12.1.2b „Guildhall wide“ 12.1.3 Beziehungen zwischen Goldschmidt-Karten und „Guildhall wide“ 12.1.4 Kardinal Ascanio Maria Sforza 12.1.5 Die Goldschmidt-Karten und Kardinal Ascanio Sforza 12.2 „Tarot dit de Charles VI“ 12.2.1 Das Spielfragment 12.2.2 Wappen: Die These von einem Spiel der Medici 12.2.3 Was gegen ein Medici-Spiel spricht 12.2.4 Valentina Visconti und das „Tarot dit de Charles VI“ 13 Kleine Spielfragmente und einzelne Karten 13.1 Sammlung Cocchi Wappen und Impresen 13.2 Einzelne Karten 13.3 Zwei Karten aus einer Online-Auktion 14 Anmerkungen zu ausgewählten Motiven 14.1 Der „Gehängte“ 14.2 Die „Päpstin“ 14.2.1 Das Motiv und mögliche Vorbilder 14.2.2 Stilistische Gegenüberstellung der beiden erhaltenen Motive 14.3 Das Motiv der „Welt“ 14.4 Der Schwert-König 14.5 Das Schwert-As 15 Zusammenfassung der Ergebnisse 15.1 Die Herzöge von Mailand im Zentrum der Tarocchi 15.2 Die Sforza und die Visconti-Tradition der Tarocchi 15.3 Die Größe der Tarocchi 15.4 Material und Gestaltung 15.5 Bewegte Bilder: 15.6 Tarocchi und die Kunst ihrer Zeit 16 Schlussbemerkung 17 Kommentierter Quellenkatalog 17.1 Sammlung Tozzi 17.2 Die Sammlung Cocchi 17.3 Das Brambilla 17.4 Das Visconti di Modrone 17.5 Das Visconti-Sforza 17.6 Visconti-Sforza: Sechs Trümpfe eines anderen Künstlers 17.7 Muzeum Narodowe w Warszawie, Musée Français de la Carte à Jouer und unbekannte Privatsammlung 17.8 Museo Fournier de Naipes de Álava 17.9 Museum August Kestner 17.10 Die Goldschmidt-Karten 17.11 The Collections of the Worshipful Company of Makers of Playing Cards, Acquisition No. 507 17.12 „Tarot dit de Charles VI“ 17.13 Das Alessandro Sforza 17.14 Bartolomeo Colleoni 17.15 D’Este 17.16 Zwei Karten aus einer online-Auktion 18 Anhänge 18.1 Anhang 1: Regles du jeu des Tarots, Dupuy 777, Folio 94–97 18.2 Anhang 2: Insignien der Visconti und Sforza in den Tarocchi Literaturverzeichnis Kartenspiele und Spielkarten: Faksimile und Digitalisate Literatur und Archivgut Homepages Gemälde Literarische Rezeption Backcover Tarocchi sind die ältesten überlieferten, gemalten Spielkarten. Sie entstanden in der adeligen Gesellschaft Oberitaliens im 15. Jahrhundert und gehören zu der Spielkartenfamilie der Tarocke oder des späteren Tarot.0Dieses Buch ermittelt anhand von in den Kartenmotiven dargestellten Wappen, Impresen oder Landschaftsausschnitten die Auftraggeber dieser Spielkarten. Mit diesem Vorgehen ergeben sich unerwartete Einblicke in die höfische Kultur ihrer Entstehungszeit und sehr enge Bezüge zu den Herzögen von Mailand. Gleichzeitig zeigt sich eine chronologische Abfolge der erhaltenen Spiele von Tarocchi. In der Analyse der ältesten bekannten Spielregeln dieses Kartenspiels zeigen sich darüber hinaus bemerkenswerte Analogien zur Gesellschaftsordnung des Adels jener Zeit.0Die Autorin erschließt der Geschichtswissenschaft eine neue Quellengattung und erarbeitet eine transdisziplinäre Methode, die der kulturhistorischen Erforschung der Tarocchi und der Spielkartenforschung neue Aspekte hinzufügt
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