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Tanz in der Literatur : zum kulturgeschichtlichen und ästhetischen Wandel in der Sattelzeit (1750-1850)

معرفی کتاب «Tanz in der Literatur : zum kulturgeschichtlichen und ästhetischen Wandel in der Sattelzeit (1750-1850)» نوشتهٔ Weijie Zhao، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2021. این کتاب در 8 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Sattelzeit, eine höchst dynamische gesellschaftliche Umbruchsphase zwischen 1750 und 1850, bildet sich in verschieden Künsten ab, darunter in Tanz und Literatur. Tiefgreifende Veränderungen zeigen sich bei Tanzepisoden in der Literatur, nicht allein zu Bällen, welche Umbrüche der Sitten und Ordnung offenlegen, sondern auch in ästhetischen Tanzdiskursen und dichterischen Innovationen. Ein Spektrum von Tänzen unterschiedlicher Charaktere und Stilebenen wird in 12 Kapiteln aufgefächert, in Tanzepisoden aus berühmten Lektüren, etwa Goethes „Werther" und Brüder Grimms „Aschenputtel", E. T. A. Hoffmanns „Prinzessin Brambilla", aber auch in fast unbekannten Texten wie Zachariaes „Der Renommist", Achim von Arnims „Owen Tudor" und Rudolphe Töpffers „Die Geschichte des Monsieur Jabot". Die 12 Kapitel bieten somit eine Poesiegeschichte des Tanzes: Tanz wird schleichend und variierend ,kommentiert‘; er unterordnet sich anfangs noch den gesellschaftlichen Konventionen, später stellt er diese peu à peu in Frage. Jeder kennt die Freude, Rausch, Mühe und Last beim Tanzen und assoziiert damit Lust und Disziplin. Für literatur-, tanz- und kulturwissenschaftliche Forschungen sowie Tanzinteressierten bietet diese Arbeit ein Anregungspotenzial. Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungen Einleitung I Tanz als Seismograph des gesellschaftlichen Wandels Vorwort 1 „Der ganze Tanzsaal soll mit Schrecken untergehen!“ Der Tanz in Friedrich Wilhelm Zachariaes Der Renommist (1744) 2 „Ich spiele mit, vielmehr, ich werde gespielt“. Die Tanzabfolge in Johann Wolfgang Goethes Die Leiden des jungen Werthers (1774) 3 Vom „tobenden Sprung“ zum „geselligen Tanz“. Englische Tänze in Friedrich Schillers Der Tanz (1796/1800) 4 „Unehrlicher, dein Atem befleckt die Königin“. Standesbewusstsein beim Tanz auf Kostümfesten II Tanz als Kommunikation der Geschlechter Vorwort 1 „Du hast keine Kleider und Schuhe, und willst tanzen!“ Kleidung als Statussymbol im Märchen der Brüder Grimm Aschenputtel (1812/1857) 2 „Es soll nie nach der Musik getanzt werden“. Neubewertung des Tanzes in Achim von Arnims Hollin’s Liebeleben (1801) 3 „Es tanzt sich gut auf dem kurzen Grase“. Spiel mit Geschlechterrollen beim Tanz in Dorothea Schlegels Florentin (1801) 4 Realität oder Täuschung? Tanz mit einer Puppe in E. T. A. Hoffmanns Der Sandmann (1816) III Tanz als künstlerische Dimension Vorwort 1 „Im Kreise herumgedreht“. Wechselspiel des Tanzes in E. T. A. Hoffmanns Prinzessin Brambilla (1821) 2 Rätselhafte Tänzerin, getanztes Rätsel. Mignon in Wilhelm Meisters Lehrjahre (1795) und Laurence in Florentinische Nächte (1836) IV Tanz als Spiegel politischer Kritik Vorwort 1 „Groß als Tänzer“ oder „armer Prahlhans“. Ambiguität im Tanz in Heinrich Heines Atta Troll (1847) 2 Vom „Teufelsweib umtänzelt“. Disziplin und Frivolität des Balletts in Heinrich Heines Der Doktor Faust (1851) Resümee Anhang Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Personen- und Werkregister Tanz-Sachregister
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