Täterschaft als Tatherrschaft : Erweiterte Fassung eines Vortrages gehalten vor der Juristischen Gesellschaft zu Berlin am 22. Januar 1992
معرفی کتاب «Täterschaft als Tatherrschaft : Erweiterte Fassung eines Vortrages gehalten vor der Juristischen Gesellschaft zu Berlin am 22. Januar 1992» نوشتهٔ Schild, Wolfgang، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 1994. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Titel dieses Vortrages 1 "Täterschaft als Tatherrschaft" spielt selbstverständlich auf den Titel des Buches "Täterschaft und Tatherrschaft" von Claus Roxin an, das 1963 erstmals und 1990 nun bereits in 5. Auflage im wesentlichen unverändert (wenn auch ohne das Kapitel über die Fahrlässigkeitsdelikte und vermehrt durch ein Nachwort) erschienen ist. Allein schon diese für eine Monografie wohl einmalige Verbreitung zeigt, daß Roxin die "Zentralgestalt" der Täterschaftslehre ist, weshalb jeder -der an diesem Thema arbeitet ! -sich vorwiegend mit seinen bereits klassisch zu nennenden Thesen auseinander zu setzen hat; was auch deshalb notwendig erscheint, da der Strafgesetzgeber des Allgemeinen Teils 1975 sich in den Materialien ausdrücklich für die Tatherrschaftslehre ausgesprochen hat; was sicherlich mit ein Verdienst dieser 1963 erstmals erschienenen Arbeit Roxins war, der die zunächst äußerst vielgestaltige Theorie auf den Begriff brachte. Uberhaupt hat dieses Buch seit 1963 selbstverständlich auch Lehre und Rechtsprechung vor und nach dem 1.1.1975 beeinflußt, man kann sagen: auch verändert bis vereinheitlicht. Mußte Roxin 1963 noch selbst sein Buch mit dem Seufzer von Hermann Kantorowicz aus dem Jahre 1910 einleiten: "Die [Täter-und] Teilnahmelehre ist das dunkelste und verworrendste Kapitel der deutschen Rechtswissenschaft" 2 , so konnte Roxin im Nachwort zur 3. Auflage -1975 -zu recht feststellen, daß diese Einschätzung nicht mehr zutreffend sei 3 . Für heute kann man sogar einen Schritt weiter- 1 Die folgenden Ausführungen stellen die erweiterte Fassung des Vortrages dar, den ich am 22.1.1992 in Berlin gehalten habe (vgl. dazu den Bericht von Armbrüster in JR 1992, S.100 f.). Warum dieser Vortrag erst jetzt veröffentlicht wird, hat mehrere Gründe. Zunächst wollte ich das Erscheinen des Lehrbuches von Roxin abwarten, um es einarbeiten zu können; es erschien aber nur der 1 .Band und zudem ohne das Kapitel "Täterschaft". So begann ich eine allgemeine Überarbeitung, die nach einiger Zeit das Manuskript umfangmäßig so anschwellen ließ, daß der Rahmen eines Vortrags gesprengt wurde. Deshalb ließ ich die Arbeit liegen, zumal mir wegen der Doppelbelastung in Bielefeld und Leipzig (als Gründungsmitglied der Juristenfakultät) fast keine Zeit zu wissenschaftlicher Arbeit blieb. Eine neue Situation ergab sich erst, als mir die Aufgabe übertragen wurde, für den neuen NOMOS-Kommentar den 3.Titel "Täterschaft und Teilnahme" zu bearbeiten. So gewann der ursprüngliche Vortragstext wieder seine eigenständige Bedeutung: eben als eine kürzere Vorarbeit für ein großes und später ausführlich zu behandelndes Thema. Aus demselben Grunde können die Hinweise in den Fußnoten auf ein Mindestmaß beschränkt werden (und diesbezüglich auf die zukünftige Kommentierung verwiesen werden). Im wesentlichen geht es im Folgenden um eine Roxin-Interpretation, die gegenüber dem mündlich Vorgetragenen in manchen Passagen etwas erweitert wurde. Gegründet im Jahr 1859, zählt die Juristische Gesellschaft zu Berlin zu den ältesten ihrer Art in Europa und blickt auf eine lange Tradition zurück. In der Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin erscheinen seit 1959 ausgewählte Beiträge aus dem reichhaltigen Vortrags- und Veranstaltungsprogramm der Gesellschaft mit dem Ziel, der juristischen Wissenschaft und Praxis in der Hauptstadt ein anspruchsvolles Forum zu bieten.
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In der Reihe Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft (BZAW) erscheinen Arbeiten zu sämtlichen Gebieten der alttestamentlichen Wissenschaft. Im Zentrum steht die Hebräische Bibel, ihr Vor- und Nachleben im antiken Judentum sowie ihre vielfache Verzweigung in die benachbarten Kulturen der altorientalischen und hellenistisch-römischen Welt.