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Szenen des Politischen : Radikale Demokratie und aktivistische Theorieproduktion

معرفی کتاب «Szenen des Politischen : Radikale Demokratie und aktivistische Theorieproduktion» نوشتهٔ Christian Leonhardt، منتشرشده توسط نشر Campus Verlag GmbH در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Demokratie ist eine sich immer wieder neu und aus sich selbst heraus entwickelnde Praxis. Was aber könnte handlungsorientierendes Wissen für eine solche demokratische Praxis bieten? Christian Leonhardt gibt hierauf eine radikaldemokratische Antwort: Er schlägt vor, radikale Demokratie nicht liberal, sondern anarchistisch zu denken. Sein Buch entwickelt mithilfe aktivistischer Theorieproduktionen Ansätze einer lokal-situativen Theorie radikaldemokratischen Handelns, mit Exkursen von den römischen Plebejern bis hin zum Maler Zinnober. So entstehen Szenen des Politischen, die kritische Deutungen demokratischer Aushandlungen des Gemeinsamen ermöglichen und neue Horizonte einer Poetologie Politischer Theorie eröffnen. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode Inhalt Vorbemerkung und Dank 1. Einleitung Teil I: Liberale Intuition und anarchistische Intuition 2. Von zwei Intuitionen 2.1 Alexander Herzen oder Das Problem der Idealität der Ideale 2.2 Die Methode Herzen: Trennung und Verschwindenlassen 2.3 Isaiah Berlin oder Der Igel im Fuchskostüm 2.3.1 Positive und negative Freiheit 2.3.2 Kritik des berlinschen Freiheitsbegriffs 2.3.3 Nora und die Freiheit 2.3.4 Beziehungslos (un‐)frei: Werte und Räumlichkeit oder die liberale Intuition 2.4 »Liberals, can we riot now????« Ziviler Ungehorsam zwischen Rechtsstaat und Gewissen – Rawls, Habermas und Thoreau 2.4.1 Zwischen demokratischer Institution und demokratischem Anspruch: die liberale Theorie des zivilen Ungehorsams 2.4.2 Das schlechte Gewissen des Ungehorsams: Henry David Thoreau 2.5 Michail Bakunin und die anarchistische Intuition oder Freiheit für Nora und Olga! Teil II: In die Bresche springen – Chantal Mouffe und Jacques Rancière 3. Radikale Demokratietheorie mit liberaler und anarchistischer Intuition 3.1 Radikale Demokratietheorie nach liberaler Intuition: Chantal Mouffe und ein Bicycle Repair Man 3.1.1 Die Heterogenität radikaler Widerstände gegen die Orthodoxie der Klasse. Ernesto Laclaus und Chantal Mouffes postmarxistische Intervention 3.1.2 Konsens oder Pluralismus: Chantal Mouffes Kritik der liberalen Demokratietheorie 3.1.3 Reartikulation statt Exodus: Chantal Mouffes Kritik gegenwärtiger sozialer Bewegungen und der Multitude 3.1.4 Mehr als Staatlichkeit und Hegemonie: Zur Kritik des Verständnisses von radikaler Demokratie bei Chantal Mouffe 3.1.4.1 Reduzierte Räume des Politischen oder der Staat als radikaldemokratische Arena? 3.1.4.2 Busfahren mit dem repräsentativen Widerstand: von Affekten und sozialen Bewegungen 3.1.4.2.1 Leidenschaftliche Bewegungen 3.1.4.2.2 Beziehungsweise Anführer*in – Bewegung 3.1.4.2.3 Beziehungsweise Bewegung – Feind 3.1.4.2.4 Dichotome Beziehungsweise: Raum – Zeit, Gegner – Feind 3.1.5 Bicycle Repair Man 3.2 Radikale Demokratie nach anarchistischer Intuition: Gleichheit, Szene und Jacques Rancière 3.2.1 Rancière: Der Anfang ist ganz gleich ... 3.2.1.1 Differenz oder Gleichheit 3.2.1.2 Szenen der Gleichheit 3.2.1.2.1 Agrippa und der Auszug der Plebejer 3.2.1.2.2 Appius Claudius oder die Szene der Ungleichheit: Aufteilung, Identifizierung und Polizei 3.2.1.2.3 Das Lager der Plebejer oder die Szene der Gleichheit: Ent‐Identifizierung, Subjektivierung und Politik 3.2.1.3 Neun Thesen über Gleichheit 3.2.2 Vom Erzählen der Szene 3.2.2.1 Erzählen und Ereignis 3.2.2.2 Die Konstruktion der Szene 3.2.2.3 Situierung der Szene und Figuren der Zwiespältigkeit: Stimme, Körper, Handlungen, Raum, Ver‐ und Entstrickung 3.2.3 Politische Szenen in der Gegenwart: soziale Bewegungen, aktivistische Theorieproduktionen, Bewegungsterrain 3.2.3.1 Erste Reise: Von Platon zu Occupy Wall Street 3.2.3.2 Zweite Reise: Von 1936 über 1968 zu 2011 3.2.3.3 Occupy Rancière 3.3 Sprungbrett Teil III: Assemblies, Konsens und politics of seduction 4. Radikale Demokratie und aktivistische Theorieproduktion 4.1 Occupy Wall Street: Raum und Versammlung 4.2 Situierung der Versammlung 4.2.1 Bewegung und Versammlung 4.2.2 Innen – Außen: Konsens und die Logik des Nicht‐Forderns 4.2.3 Von der Alterglobalisierungsbewegung zu OWS 4.2.4 Falscher Konsens und liberal libertarianism 4.3 Widerspruch: Grenzen und Weiten der Politiken des Konsenses, der Seduktion, des Raumes und der diversity of tactics 4.3.1 Die politische Seduktion der Farben 4.3.2 CrimethInc.: Wider den Konsens und die Demokratie 4.3.3 Politics of seduction – zwei Szenen 4.3.4 Diversity of tactics und spaces of encounter: Horizontalität, Dezentralität und Autonomie 4.4 Occupy Seduktion und die Transformation des Raumes 5. Zusammenfassung und Fazit Literatur Filmographie & Diskographie
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