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Sündenfall der Intellektuellen : ein deutsch-französischer Streit von 1945 bis heute

معرفی کتاب «Sündenfall der Intellektuellen : ein deutsch-französischer Streit von 1945 bis heute» نوشتهٔ Ulrike Ackermann، منتشرشده توسط نشر wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg) در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ulrike Ackermanns Buch erzählt eine Episode unserer jüngsten Geschichte, die dem kollektiven Gedächtnis zu entgleiten droht. Auf dem 1950 gegründeten "Kongress für kulturelle Freiheit", dessen Entstehungs- und Wirkungsgeschichte anhand zeitgenössischer Quellen rekonstruiert wird, fanden sich europäische Intellektuelle zusammen, die sich in der Ablehnung der Totalitarismen sowohl des Faschismus und Nationalsozialismus als auch des Kommunismus einig waren. Für das Gros der französischen Linksintelligenz jener Zeit stand fest, man müsse die Sowjetunion und ihre "Errungenschaften" um jeden Preis verteidigen. Ereignisse wie die von Budapest (1956) und Prag (1968) sowie der "Gulag-Schock" der 70er Jahre öffneten ihnen jedoch die Augen. Französische Intellektuelle begannen einen intensiven Austausch mit den Dissidenzbewegungen Osteuropas und unterstützten sie. Anders die westdeutschen Kollegen: Ihr "Sündenfall" bestand darin, nach 1968 auf einen politisch blinden Antifaschismus zu setzen, der sie daran hinderte, sich mit der Realität des kommunistischen Totalitarismus angemessen auseinanderzusetzen. Deshalb konnte von tätiger Solidarität mit den verfolgten osteuropäischen Dissidenten keine Rede sein. Cover Impressum Inhalt Vorwort – von Francois Bondy Einleitung 1. "Trügerischer Frieden": Deutsche und französische Intellektuelle im Streit um den Krieg in Ex-Jugoslawien Pazifistische Gesinnung und Jugoslawien-Nostalgie in Deutschland Pariser Intellektuelle im Kampf gegen 'Totalitarismus' und 'ethische Säuberung' Deutscher Antifaschismus und französischer Antitotalitarismus: Der Rekurs auf Auschwitz 2. Zurück zu den Anfängen: Antitotalitäre europäische Intelligenz im Kongreß für kulturelle Freiheit Eine kleine kommunistische Vorgeschichte Der Gründungskongrß in Berlin vom 26. bis 30. Juni 1950 Antitotalitärer Ost-West-Dialog: Die Zeitschriften Der Monat und Preuves (Orientierungen und Arbeitsweisen des Kongresses) Die Arbeit des 'Kongresses' zwischen den Kongressen Intellektuelle BRüche: Aufstand in Ungarn 1956 Fondation pour une entr' aide intellectuelle européenne: Ein subversives Netzwerk europäischer Intellektueller Das Ende des Kongresses 3. Der Streit um Totalitarismustheorien Antitotalitarismus in Osteuropa Das Jahr 1968 und die Folgen für die französische Totalitarismustheorie Paradigmenwechsel in Deutschland: Von der Totalitarismustheorie zur Faschismustheorie 4. Der Gulag-Schock 1974 Solschenizyn in Deutschland – Der störende Renegat Das gefeierte Held – Solschenizyn in Frankreich Front antitotalitaire in Paris 1976 Das Manifest "Charta 77" 5. Die Intellektuellen und der Zusammenbruch des Kommunismus Der Traum vom Dritten Weg: Antifaschismus und Antikapitalismus der deutschen Intellektuellen Deutsche Ostpolitik: Wandel durch Annäherung Deutsches Unbehagen gegenüber den Dissidenten in Osteuropa 'Solidarität mit Solidarnosc' in Paris 1989: Geteilte Freude nach dem Sieg der Demokratie und des Kapitalismus 6. 'Weltanschauung' von links Kampf um Singularität: Die Erbschaft des deutschen Historikerstreits 1986 Die Instrumentalisierung von Auschwitz Französischer Historikerstreit 1997 Der Pawlowsche Reflex im linken Milieu: Reaktionen in Deutschland 'Feindliche Nähe'. Der Briefwechsel Furet–Nolte: Ein Kommentar zum französisch-deutschen Streit 7. Erinnerung des 20. Jahrhunderts: Intellektuelle zwischen Kontinuität und Bruch Literaturverzeichnis Bildquellennachweis Namenregister Nachwort zur neuen Auflage Backcover
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