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Sünde Und Vergebung: Eine Rekonstruktion Der Redaktionsgeschichte Der Hinteren Sinaiperikope Exodus 32-34 Vor Dem Hintergrund Aktueller ... Zum Alten Testament)

معرفی کتاب «Sünde Und Vergebung: Eine Rekonstruktion Der Redaktionsgeschichte Der Hinteren Sinaiperikope Exodus 32-34 Vor Dem Hintergrund Aktueller ... Zum Alten Testament)» نوشتهٔ Michael Dominik Konkel، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Herz der Tora schlø¤gt am Sinai. Gleichwohl wurde bisher kein Pentateuchmodell von einer Analyse der Sinaiperikope her entwickelt. Michael Konkel stellt anhand einer synchronen wie diachronen Detailanalyse der hinteren Sinaiperikope (Ex 32-34) die wichtigsten aktuellen Pentateuchmodelle auf den Prüfstand. Er entwickelt ein eigenes redaktionsgeschichtliches Modell und befragt die einzelnen rekonstruierten Kompositionsstufen auf ihre theologische Leistungsfø¤higkeit hin. Entgegen dem derzeitigen Trend zur Spø¤tdatierung gelingt ihm der Nachweis einer vorexilischen Komposition in Ex 32\*, die die Schrecken des Untergangs des Nordreichs (722 v. Chr.) und des Sanherib-Feldzugs (701 v. Chr.) verarbeitet. Erstmalig wird dort eine gemeinsame Schuldgeschichte von Nord- und Südreich konstruiert, bei der die Gerichtsprophetie des Nordreichs an den Sinai wandert. Noch in vorexilischer Zeit wird diese Komposition mit Ex 34\* fortgeschrieben und auf Basis der sogenannten Gnadenformel u Cover Vorwort Inhalt Abkürzungen Kapitel 1. Einleitung 1.1. Ex 32–34 als Schibboleth der Pentateuchkritik 1.2. Methodik und Aufriss der Arbeit Kapitel 2. Zum Stand der Forschung 2.1. Vorbemerkungen 2.2. Von L. Perlitt zu E. Aurelius (1969–1988) 2.3. Ex 32–34 im Rahmen neuer Pentateuchmodelle (1990–2005) 2.3.1. Ex 32–34 im Rahmen einer D-Komposition (E. Blum 1990-2002) 2.3.2. Ex 32–34 als vordeuteronomistisches Fragment einer nachpriesterlichen Komposition (F. Crüsemann 1992) 2.3.3. Ex 32–34 als Komposition des Pentateuchredaktors (E. Otto 1996–2003) 2.3.4. Das »Münsteraner Pentateuchmodell« (E. Zenger u.a. 1995–2004) 2.3.5. Ex 32–34 als Teil einer spätdeuteronomistischen Endredaktion des Enneateuch (H.-C. Schmitt 2005) 2.3.6. Ex 32–34 als später Nachtrag zur vorderen Sinaiperikope (R. G. Kratz 2000) 2.4. Leitlinien für die Analyse Kapitel 3. Textkritik 3.1. Textkritik Ex 32 3.2. Textkritik Ex 33 3.3. Textkritik Ex 34 Kapitel 4. Synchrone Analyse von Ex 32–34 4.1. Die Sünde (Ex 32) 4.2. Verhandlungen (Ex 33) 4.3. Vergebung (Ex 34) Kapitel 5. Literarkritik 5.1. Literarkritik Ex 32 5.1.1. Ex 32,1–6 5.1.2. Ex 32,7–14 5.1.3. Ex 32,15–18 5.1.4. Ex 32,19–20 5.1.5. Ex 32,21–25 5.1.6. Ex 32,26–29 5.1.7. Ex 32,30–34 5.1.8. Ex 32,35 5.1.9. Zusammenfassung 5.2. Ex 33 5.2.1. Ex 33,1–6 5.2.2. Ex 33,7–11 5.2.3. Ex 33,12–17 5.2.4. Ex 33,18–23 5.2.5. Zusammenfassung 5.3. Ex 34 5.3.1. Vorbemerkungen 5.3.2. Ex 34,1–4 5.3.3. Ex 34,5–7 5.3.4. Ex 34,8–9 5.3.5. Ex 34,10–11 5.3.6. Ex 34,27–28 5.3.7. Ex 34,29–35 5.3.8. Zusammenfassung Kapitel 6. Tradition und Redaktion 6.1. Tradition und Redaktion in Ex 32 6.1.1. Die Grundschicht von Ex 32 6.1.1.1. Kalb und Opferfest (Ex 32,1–6*) 6.1.1.2. Die Zerstörung des Kalbs (Ex 32,20) 6.1.1.3. Der Kalbsdienst als »große Sünde« (Ex 32,30c) 6.1.1.4. Sühne als Interzession (Ex 32,30–31) 6.1.1.5. Individuelle und kollektive Verantwortung 6.1.1.6. Der Tag der Heimsuchung (Ex 32,34) 6.1.1.7. Zusammenfassung 6.1.2. Die Fortschreibungen von Ex 32 6.1.2.1. Die Akklamationsformel (32,4e.8f) 6.1.2.2. Die erste Fürbitte des Mose (Ex 32,7–15a) a. Die Redeinleitung in 32,7 b. Die Kategorisierung des Kalbsdienstes in 32,8 c. Das Entbrennen des JHWH-Zorns d. Der Rückverweis auf den Väterschwur (Ex 32,13) e. Die Reue JHWHs (Ex 32,14) f. Vorläufiges Fazit g. Ex 32,7–14 und Dtn 9,1–10,11 6.1.2.3. Josua und Mose (Ex 32,17–18) 6.1.2.4. Das Gericht der Söhne Levis (Ex 32,26–29) 6.1.2.5. Zusammenfassung 6.2. Tradition und Redaktion in Ex 33 6.2.1. Der Bote JHWHs (33,1–6) 6.2.2. Das Zelt außerhalb des Lagers 33,7–11 6.2.3. Die Bitte des Mose um Begleitung (Ex 33,12–17) 6.2.4. Die Überleitung zur Theophanie (Ex 33,18–23) 6.3. Tradition und Redaktion in Ex 34 6.3.1. Vorbemerkungen 6.3.2. Die Gnadenrede (Ex 34,6–7) 6.3.3. Das Privilegrecht (Ex 34,10–26) 6.3.3.1. Die synchrone Struktur des Textes 6.3.3.2. Das Schneiden der Berit in Ex 34,10 6.3.3.3. Der »Promulgationssatz« und die Vertreibung der Völker (Ex 34,11) 6.3.3.4. Die Komposition des Bündnisverbots (Ex 34,12–16) 6.3.3.5. Die Vernichtung der Kultgegenstände (Ex 34,13) 6.3.3.6. Verführung zum Fremdgötterdienst (Ex 34,15–16) 6.3.3.7. Das Bündnisverbot (Ex 34,12ab) 6.3.3.8. Das Fremdgötterverbot (Ex 34,14) 6.3.3.9. Das Kultbildverbot (Ex 34,17) 6.3.3.10. Die kultischen Einzelbestimmungen (Ex 34,18–26) a. Ex 34,18–26 und die Kultvorschriften des Bundesbuches (Ex 23,14–19) b. Ex 34,19–20 und Ex 13,1.12–13 c. Ex 34,19–20 und Dtn 15,19–23 d. Ex 34,18–26 und der Festkalender des Deuteronomiums e. Die Verheißung einer Erweiterung der Grenzen (Ex 34,24) f. Setzt Ex 34,18–26 die Priesterschrift voraus? 6.3.3.11. Zusammenfassung Exkurs: Eine empirisch gesicherte Methode zur Bestimmung literarischer Abhängigkeit? 6.3.4. Der Erzählrahmen (Ex 34,1–9.27–35) 6.3.4.1. Die Theophanie (Ex 34,1–6a*) 6.3.4.2. Die Bitte um Vergebung (Ex 34,9) 6.3.4.3. Das Tafelmotiv 6.3.4.4. Die Verherrlichung des Mose (Ex 34,29–35) Kapitel 7. Redaktion und Komposition 7.1. Vorbemerkungen 7.2. Die einzelnen Textelemente 7.3. Versuch einer Synthese 7.3.1. Die erste Kompositionsstufe 7.3.2. Die zweite Kompositionsstufe 7.3.3. Die dritte Kompositionsstufe 7.3.4. Weitere Textelemente 7.3.5. Zusammenfassung 7.4. Ex 32–34 im Horizont von Pentateuch, Hexateuch und Enneateuch 7.4.1 Redaktionskritische Rahmendaten der beiden vordeuteronomistischen Kompositionsstufen 7.4.2. Die vordeuteronomische Komposition (Ex 32*; 33,7) 7.4.3. Die deuteronomische Komposition (32–34*) 7.4.4. Die nachdeuteronomistische Komposition 7.4.4.1. Vorbemerkungen 7.4.4.2. Die Einbindung des Dekalogs in die Sinaiperikope 7.4.4.3. Das Verhältnis zu den dtr Fortschreibungen der vorderen Sinaiperikope in Ex 19,3b–8 und 24,6–8 7.4.4.4. Die Enneateuchperspektive der Komposition 7.5. Historischer Hintergrund der Kompositionsstufen 7.5.1. Die vordeuteronomische Komposition als Reflexion des dritten Feldzugs Sanheribs 7.5.2. Die deuteronomische Komposition (Ex 32–34*)aus der Zeit Joschijas 7.5.3. Ex 32–34 als Komposition der Perserzeit 7.6. Das theologische Profil der Kompositionsstufen 7.6.1. Die vordeuteronomische Komposition: Synthese von Erzählung, Gerichtsprophetie und Gesetz (Ex 32*; 33,7) 7.6.2. Die deuteronomische Komposition: Gnadenformel und Berit als neuer Anfang (Ex 32–34*) 7.6.3. Die nachdeuteronomistische Komposition: der Dekalog als Grundlage der Toraunterweisung und die Gerechtsprechung des Sünders (Ex 32–34) 7.6.3.1. Vorbemerkungen 7.6.3.2. Die Vorabverpflichtung auf die Tora mit dem Dekalog als Grundlage der Toraunterweisung 7.6.3.3. Die Reue Gottes und die Gerechtsprechung des Sünders (Ex 32,14; 34,8–11) Kapitel 8. Schlussthesen Kapitel 9. Präsentation der Schichtung von Ex 32–34 Literaturverzeichnis Stellenregister Sachregister Das Herz der Tora schlägt am Sinai. Gleichwohl wurde bisher kein Pentateuchmodell von einer Analyse der Sinaiperikope her entwickelt. Michael Konkel stellt anhand einer synchronen wie diachronen Detailanalyse der hinteren Sinaiperikope (Ex 32-34) die wichtigsten aktuellen Pentateuchmodelle auf den Prüfstand. Er entwickelt ein eigenes redaktionsgeschichtliches Modell und befragt die einzelnen rekonstruierten Kompositionsstufen auf ihre theologische Leistungsfähigkeit hin. Entgegen dem derzeitigen Trend zur Spätdatierung gelingt ihm der Nachweis einer vorexilischen Komposition in Ex 32•, die die Schrecken des Untergangs des Nordreichs (722 v. Chr.) und des Sanherib-Feldzugs (701 v. Chr.) verarbeitet. Erstmalig wird dort eine gemeinsame Schuldgeschichte von Nord- und Südreich konstruiert, bei der die Gerichtsprophetie des Nordreichs an den Sinai wandert. Noch in vorexilischer Zeit wird diese Komposition mit Ex 34• fortgeschrieben und auf Basis der sogenannten Gnadenformel und des Privilegrechts eine Zukunftsperspektive für Israel eröffnet. Darüber hinaus ist mit einem breiten Anteil nachpriesterschriftlicher Redaktion zu rechnen. Kennzeichen der heute vorliegenden Gesamtkomposition aus spätnachexilischer Zeit sind zum einen eine Enneateuchperspektive, die intertextuelle Verweise vom Buch Genesis bis zum Ende der Königebücher setzt, zum anderen eine hoch differenzierte Gnadentheologie, die sowohl die Vorgaben des Deuteronomismus wie auch der Priesterschrift sprengt und zu einer neuen Synthese führt.
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