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Sünde und Rechtfertigung bei Paulus: Eine exegetische Untersuchung zum paulinischen Sündenverständnis aus soteriologischer Sicht. Dissertationsschrift

معرفی کتاب «Sünde und Rechtfertigung bei Paulus: Eine exegetische Untersuchung zum paulinischen Sündenverständnis aus soteriologischer Sicht. Dissertationsschrift» نوشتهٔ Eun-Geol Lyu، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2012. این کتاب در 1 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Eun-Geol Lyu stellt die christliche Deutung des paulinischen Sündenverständnisses in Frage und versucht, seine Rechtfertigungslehre von einem Sündenverständnis her neu zu deuten, dem zufolge die Rechtfertigungslehre aus 'Sühnungstheologie', 'Nichtanrechnungstheologie' und 'Befreiungstheologie' besteht. Somit steht das Sündenverständnis und nicht die Gesetzespolemik im Vordergrund der paulinischen Theologie. Diese Rekonstruktion der Rechfertigungslehre geht von der einzigartigen Sündenvorstellung des Apostels aus, wobei mi an manchen Stellen eine zu sühnende Sündentat darstellt, aber auch eine nicht anzurechnende Übertretung, und im Römerbrief sogar die Macht, von der wir zu befreien sind. Diese Aspekte der mi gehen auf das paulinische Bemühen zurück, seine anthropologische Voraussetzung für die Soteriologie unter allen Umständen in Schutz zu nehmen: 'Alle sind Sünder'. Cover Vorwort Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Das paulinische Sündenverständnis in der Paulusforschung 2.1 Untersuchungen zum paulinischen Sündenverständnis 2.1.1 P. WERNLE (1897): Der Christ und die Sünde bei Paulus 2.1.2 H. WINDISCH (1908): Taufe und Sünde im ältesten Christentum 2.1.3 R. BULTMANN (1924/1932): Ethik und Anthropologie bei Paulus 2.1.4 W. G. KÜMMEL (1929): Römer 7 und die Bekehrung des Paulus 2.1.5 G. BORNKAMM (1939/1950): Sünde, Tod und Neues Leben in der Taufe 2.1.6 G. RÖHSER (1987): Metaphorik und Personifikation der Sünde 2.1.7 I. GOLDHAHN-MÜLLER (1989): Die Grenze der Gemeinde 2.1.8 R. KIRCHHOFf (1994): Die Sünde gegen den eigenen Leib 2.1.9 S. HAGENOW (1996): Heilige Gemeinde – Sündige Christen 2.1.10 H. UMBACH (1999): In Christus getauft – von der Sünde befreit 2.1.11 T. L. CARTER (2002): Paul and the Power of Sin 2.2 Die Sündenthematik in Untersuchungen zur pln. Rechtfertigungslehre 2.3 Fazit 3. Der Begriff »Sünde« in der atl. und griech. Tradition 3.1 Der Begriff »Sünde« im jüdischen Denken 3.1.1 Die Terminologie 3.1.2 Die Überwindung von Sünde 3.2. Der Begriff »Sünde« in der Gräzität 3.2.1 Die griechische Sündenvorstellung 3.2.2 Die Überwindung von Sünde 3.3 Fazit Teil I Sünde und Sühnungstheologie des Paulus 4. Paulus als ›diachrone‹ Gestalt und seine Briefe als ›synchrone‹ Quelle 4.1 Theologie und Kerygma des Paulus 4.1.1 Die Theologie des ›Paulus‹ und der ›paulinischen Briefe‹ 4.1.2 Sünde als Schlüssel zum Kerygma des Paulus 4.1.3 Ist die ungeschriebene Theologie rekonstruierbar? 4.2 Die historisch-kritische Aussonderung von Traditionen 4.3 Vorpaulinische Kerygmata für die Rekonstruktion des paulinischen Protokerygmas 4.3.1 Formeln als vorpaulinisches Gedankengut 4.3.2 Die Sündenüberwindung als vorpaulinisches und paulinisches Kerygma 4.4 Fazit 5. Der Sühnetod Jesu und seine Deutung in der vorpln. und pln. Theologie 5.1 Die Analogie und Disanalogie des Sühnetodes Jesu 5.1.1 Ein Opfertod oder ein stellvertretender Tod? 5.1.2 Begriffsbestimmung: Kultvorstellung und Stellvertretungsgedanke a) Der jüdische Hintergrund – Die Spiritualisierung des alttestamentlichen Kults b) Der christliche Hintergrund – Jesu Tod als Überbietung des alttestamentlichen Rituals 5.1.3 Die Notwendigkeit der Sühne 5.2 Die vorpaulinischen und paulinischen Aussagen über den Tod Jesu 5.2.1 Die ύπέρ-Formel 5.2.2 Die Abendmahlstradition und der neue Bund 5.2.3 Das ίλαστήριον in Röm 3,25 5.2.4 Dahingabe wegen unserer Sünden (Röm 4,25) 5.2.5 Die allgemeine Sündhaftigkeit und die Sühne (Röm 5,1–11; 2Kor 5,14f.21) 5.2.6 περì ἁμαρτίας in Röm 8,3 5.3 Fazit 6. Die Herkunft der Rechtfertigungslehre im Rahmen der Sühnungstheologie 6.1 Der Rechtfertigungsgedanke in der außerpaulinischen Literatur 6.1.1 Die Gerechtigkeit Gottes in der jüdischen Literatur 6.1.2 Die Rechtfertigung in der jüdischen Literatur 6.1.3 Sühne und Rechtfertigung im Alten Testament 6.1.4 Rechtfertigung im außerpaulinischen Neuen Testament 6.1.4.1 Lk 18,14a 6.1.4.2 Apg 13,38f 6.1.4.3 Sonstige Belege im Neuen Testament 6.2 Rechtfertigungsaussagen in den Paulusbriefen 6.2.1 6.2.2 6.2.3 Die Rechtfertigungsaussage in Gal 2,16 6.2.4 Die Rechtfertigungsaussage in Röm 3,24–26 6.2.5 6.2.6 Die Rechtfertigungslehre in Röm 6,1–11 6.3 Fazit 7. Die Sühnungstheologie und ihre Relevanz für Heiden 7.1 Sühnevorstellung in kleinasiatischen Beichtinschriften 7.1.1 Prozess der kleinasiatischen Beichte 7.1.2 Wesen der Sünde 7.1.3 Gottes Zorn und Sühnung 7.1.4 Vergleich der jüdischen und kleinasiatischen Sühnevorstellung 7.2 Griechisch-römische Opfervorstellung 7.2.1 Prozess und Bedeutung 7.2.2 Vergleich der jüdischen und der griechisch-römischen Opfervorstellung 7.3 Gewissen – Kriterium für Sünde unter Heiden 7.3.1 Gewissen als vorausgesetztes Urteilskriterium 7.3.2 Gewissen und Rechtfertigung 7.4 Fazit 8. Die Rekonstruktion des pln. Protokerygmas aus hamartiologischer Sicht 8.1 Die Rekonstruktion des pln. Protokerygmas aus dem Römerbrief 8.1.1 Die Beziehung zwischen Protokerygma und Theologie 8.1.2 Der kerygmatische Charakter des Römerbriefes 8.1.3 Die ›inneren‹ Kriterien für die Rekonstruktion des Protokerygmas 8.2 Inhalt des Protokerygmas 8.2.1 Voraussetzung: das Evangelium als Gottes Verheißung im Alten Testament 8.2.1.1 Das theozentrische Evangelium 8.2.1.2 Die Gesetzeskritik als Protokerygma? 8.2.2 Gottes Zorn als seine Reaktion auf menschliche Sünden 8.2.3 Der Sühnetod Christi für die Umstellung von Sündern auf Gerechte 8.2.4 Glaube als die vom heiligen Geist gewirkte Reaktion der Menschen 8.2.5 Die Gotteskindschaft der gerechtfertigten Sünder 8.2.6 Andere mutmaßliche Elemente 8.2.6.1 Das den Sündern zugesprochene ewige Leben 8.2.6.2 Christologie: die Person Jesu Christi 8.2.6.3 Eschatologie: das im Christusgeschehen vollzogene Ende 8.2.6.4 Andere Soteriologien 8.3 Fazit Teil II Sünde und Nichtanrechnungstheologie des Paulus 9. Die historische Verortung der Nichtanrechnungstheologie 9.1 Die Nichtanrechnungstheologie und das Abrahammotiv 9.1.1 Die Anrechnung des Glaubens zur Gerechtigkeit im Alten Testament 9.1.1.1 Die Anrechnung des Glaubens zur Gerechtigkeit in Gen 15,6 9.1.1.2 Die Anrechnung des Glaubens zur Gerechtigkeit in Hab 2,4 9.1.2 Das Abrahammotiv in der Nichtanrechnungstheologie 9.2 Die Nichtanrechnungstheologie innerhalb der Gesetzespolemik 9.2.1 Die Gesetzesproblematik und die Trennung von Judentum und Christentum 9.2.2 Die gesetzeskritische Position des Paulus – Seit wann? 9.2.3 Die Nichtanrechnungstheologie als Offenbarung Christi 9.3 Fazit 10. Der galatische Konflikt als Anlass der Nichtanrechnungstheologie 10.1 Stand bisheriger Forschungen zum galatischen Konflikt 10.1.1 Stand bisheriger Forschungen 10.1.2 Kritik 10.2 Die Beschneidung und der Sühnetod Christi 10.2.1 Gal 2,15 als Grundposition der Gegner 10.2.2 Die Beschneidung als eine Kulthandlung 10.2.3 Abschaffung der Ritualgebote und deren Übertreter (Gal 2,18) 10.3 Der Bund Abrahams in der Beschneidung 10.3.1 Die Beschneidung Abrahams in den Augen der Gegner 10.3.2 Das σxάνδαλον des Kreuzes (Gal 5,11) 10.3.3 Die Beobachtung der Zeiten (Gal 4,10) 10.3.4 Die Sühneaussage in Gal 1,4 10.3.5 Generalisierung des Beschneidungssinnes 10.4 Die paulinische Widerlegung des »anderen« Evangeliums 10.5 Fazit 11. Die Nichtanrechnung der Sünde innerhalb der pln. Gesetzespolemik 11.1 Die Nichtanrechnungstheologie im Galaterbrief 11.1.1 Die Absolutheit des Sühnetodes Christi (Zusammenfassender Überblick über Gal 2,15–21) 11.1.2 Die Rechtfertigung der heidnischen Sünder (Gal 3,6–22) 11.1.2.1 Die Seligpreisung Abrahams für Sünder heidnischer Herkunft (Gal 3,6–18) 11.1.2.2 Die Beziehung von Gesetz und Sünde bis zur Verheißung (Gal 3,19–22) 11.1.3 Die Sklaverei unter dem Gesetz – Die Rückkehr zum Sündersei (Gal 3,23–4,11) 11.1.3.1 Die aufgehobene Abhängigkeit vom Gesetz (Gal 3,23–25) 11.1.3.2 Der Aufhebungsgrund – Die Sohnschaft und Erbschaft Gottes (Gal 3,26–4,7) 11.1.3.3 Die aufzuhebende Sklaverei unter dem Gesetz (Gal 4,8–11) 11.1.4 Gesamtinterpretation der Nichtanrechnungstheologie im Galaterbrief 11.2 Die Nichtanrechnungstheologie in Römerbrief 11.2.1 Übertretung des Gesetzes bei Heiden und Juden (Röm 2,12–3,2) 11.2.1.1 Übertretung des Gesetzes und Gerechtigkeit (Röm 2,12–13) 11.2.1.2 Übertretung des Gesetzes bei Heiden (Röm 2,14–16) 11.2.1.3 Übertretung des Gesetzes bei Juden (Röm 2,17–3,2) 11.2.2 Das Gesetz vor und nach dem Glauben (Röm 3,9–22; 3,27–31) 11.2.2.1 Das Gesetz zur Verurteilung (Röm 3,9–22) 11.2.2.2 Die Aufrichtung des Gesetzes im Glauben (3,27–31) 11.2.3 Die Nichtanrechnung der Sünde bei Abraham (Röm 4,1–25) 11.2.3.1 Die eine Gerechtigkeit – Die Nichtanrechnung der Sünde (Röm 4,1–8) 11.2.3.2 Abraham als Vorfahr der glaubenden Juden und Heiden (Röm 4,9–25) 11.2.4 Der Tod gegenüber dem Gesetz (Röm 7,1–7) 11.2.5 Gesamtinterpretation der Nichtanrechnungstheologie im Römerbrief 11.3 Fazit 12. Rühmen als Sünde und »die New Perspective on Paul« 12.1 Rühmen und die New Perspective 12.2 Gesetz und die New Perspective 12.2.1 Gesetz und Werkgerechtigkeit 12.2.2 Gesetz und Bekehrung von Heiden 12.2.2.1 Die Mission im Judentum und im jüdischen Christentum 12.2.2.2 Bekehrung und Toraobservanz 12.3 Sünde und die New Perspective 12.3.1 Die Sünde als Nebenschauplatz 12.3.2 Sünde in der Bekehrungssituation 12.3.3 Die neue Definition der Sünde (Röm 14,23) 12.4 Fazit Teil III Sünde und Befreiungstheologie des Paulus 13. Die pln. Personifikation der άμαρτία und ihr Hintergrund 13.1 Personifikation als Darstellungstechnik in der Antike 13.1.1 Der Begriff der Personifikation 13.1.2 Personifikation und Metapher 13.1.3 Charakteristika der paulinischen Personifikation der άμαρτία 13.2 Die Personifikation der άμαρτία in anderen paulinischen Briefen? 13.2.1 Personifikation der άμαρτία im Galaterbrief? 13.2.2 Personifikation der άμαρτία in den Korintherbriefen? 13.3 Der Hintergrund der paulinischen Personifikation der άμαρτία 13.3.1 Das Missverständnis der Sühnungstheologie 13.3.2 Das Missverständnis der Nichtanrechnungstheologie 13.4 Fazit 14. Die rechtfertigende Befreiung von der Sündenmacht 14.1 Der Verlauf der Befreiungstheologie 14.2 Die Pneumatologie in Röm 8 als soteriologische Voraussetzung der Befreiungstheologie 14.2.1 Die Beziehung zwischen Röm 8 und Röm 5–7 14.2.2 Der Heilige Geist und die Befreiungstheologie 14.2.2.1 Der Geist schafft die Befreiung durch Überwindung des Fleisches 14.2.2.2 Der Geist wirkt die Befreiung durch Adoption als Gotteskinder 14.3 Die Herrschaft der Sünde und die der Gnade (Röm 5,14–21) 14.3.1 Kontextstellung 14.3.2 Auslegung 14.4 Der Tod gegenüber der Sünde – Die Befreiung von der Sündenmacht (Röm 6,6b–23) 14.4.1 Kontextstellung 14.4.2 Auslegung 14.5 Das leidende Sein unter der Sündenmacht (Röm 7,8–25) 14.5.1 Kontextstellung 14.5.2 Auslegung 14.6 Fazit 15. Der Ort der Rechtfertigungslehre in der pln. Soteriologie 15.1 Die drei Soteriologien als eine Rechtfertigungslehre 15.1.1 Die Verbindlichkeit des Evangeliums 15.1.2 Die Wandlung der Apologetik ins Kerygma 15.1.3 Der Römerbrief als Abriss des paulinischen Evangeliums 15.2 Begriffliche Präzisierung soteriologischer Metaphern 15.2.1 Soteriologisches ›Modell‹ und ›Schema‹ 15.2.2 Soteriologisches ›Signifikat‹ und soteriologischer ›Signifikant‹ 15.3 Soteriologische Modelle neben der Rechtfertigungslehre 15.3.1 Die Versöhnung 15.3.1.1 Die Herkunft des Versöhnungsgedankens 15.3.1.2 Der paulinische Gebrauch 15.3.2 Loskauf/Erlösung 15.3.2.1 Die Herkunft 15.3.2.2 Der paulinische Gebrauch 15.3.3 Neue Schöpfung 15.3.4 Teilhabe (Participation) 15.4 Die mit Soteriologie verbundenen Verben 15.5 Die Zentralität der Rechtfertigungslehre 15.6 Fazit 16. Schlussbemerkung Literaturverzeichnis 1. Quellen a) Bibelausgaben und frühchristliche Literatur b) Jüdische und hellenistische Schriften 2. Wörterbücher, Lexika, Konkordanzen, Grammatiken usw 3. Sekundärliteratur Stellenregister 1. Altes Testament 2. Neues Testament 3. Jüdische Schriften Pseudepigraphen des Alten Testaments und Zwischentestamentliche Literatur Qumrantexte, rabbinische Quelle und Übersetzungen Jüdische Autoren 4. Christliche Schriften 5. Übrige antike Literatur Autorenregister Sachregister Einleitung Das paulinische Sündenverständnis in der Paulusforschung Der Begriff "Sünde" in der alt. und griech. Tradition Paulus als 'diachrone' Gestalt und seine Briefe a's 'synchrone' Quelle Der Sündetod Jesu und seine Deutung in der vorpln. und pln. Theologie Die Herkunft der Rechtfertigungslehre in Rahmen der Sühnungstheologie Die Sühnungstheologie ind ihre Relevanz für Heiden Die Rekonstruktion des pln. Protokerygmas aus hamartiologischer Sicht Die historische Verortung der Nichtanrechtungstheologie Der galatische Konflikt als Anlass der Nichtanrechnungstheologie Die Nichtanrechnung der Sünde innerhalb der pln. Gesetzepolemik Die Nichtanrechnungstheologie im Römerbrief Rühmen als Sünde und "die New Perspective on Paul" Die pln. Personikation der [amartia] und ihr Hintergrund Die rechtfertigende Befreiung von der Sündenmacht Der Ort der Rechtfertigungslehre in der pln. Soteriologie Schlussbemerkung. Eun-Geol Lyu stellt die christliche Deutung des paulinischen Sündenverständnisses in Frage und versucht, seine Rechtfertigungslehre von einem Sündenverständniss her neu zu deuten, dem zufolge die Rechtfertigungslehre aus 'Sühnungstheologie', 'Nichtanrechnungstheologie' und 'Befreiungstheologie' besteht. Somit steht das Sündenverständis und nicht die Gesetzespolemik im Vordergrund der paulinischen Theologie. Diese Rekonstruktion der Rechfertigungslehre geht von der einzigartigen Sündenvorstellung des Apostels aus, wobei an manchen Stellen eine zu sühnende Sündentat darstellt, aber auch eine nicht anzurechnende Übertretung, und im Römerbrief sogar die Macht, von der wir zu befreien sind. Diese Aspekte der gehen auf das paulinische Bemühen zurück, seine anthropologische Voraussetzung für die Soteriologie unter allen Umständen in Schutz zu nehmen : 'Alle sind Sünder'.--[Source inconnue] Eun-Geol Lyu stellt die christliche Deutung des paulinischen Sündenverständnisses in Frage und versucht, seine Rechtfertigungslehre von einem Sündenverständnis her neu zu deuten, dem zufolge die Rechtfertigungslehre aus'Sühnungstheologie','Nichtanrechnungstheologie'und'Befreiungstheologie'besteht. Somit steht das Sündenverständnis und nicht die Gesetzespolemik im Vordergrund der paulinischen Theologie. Diese Rekonstruktion der Rechfertigungslehre geht von der einzigartigen Sündenvorstellung des Apostels aus, wobei ἁμαρτία an manchen Stellen eine zu sühnende Sündentat darstellt, aber auch eine nicht anzurechnende Übertretung, und im Römerbrief sogar die Macht, von der wir zu befreien sind. Diese Aspekte der ἁμαρτία gehen auf das paulinische Bemühen zurück, seine anthropologische Voraussetzung für die Soteriologie unter allen Umständen in Schutz zu nehmen:'Alle sind Sünder'.
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