معرفی کتاب «Südosteuropa und das moderne Völkerrecht : Eine transregionale und globale Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert» نوشتهٔ Adamantios Theodor Skordos; Wallstein-Verlag، منتشرشده توسط نشر Konstanz University Press. in Wallstein-Verlag GmbH Verlag und Werbung در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der bedeutende Einfluss südosteuropäischer Akteure und Konflikte für das moderne Völkerrecht. Südosteuropa als historische Teilregion des östlichen Europa war seit dem 19. Jahrhundert im Inneren wie von außen stark umkämpft. Adamantios Skordos rückt die damit einhergehende Bedeutung Südosteuropas für die Entwicklung des Völkerrechts im 19. und 20. Jahrhundert in den Fokus. Im Zentrum seiner interdisziplinär angelegten Studie steht zum einen die Beteiligung südosteuropäischer Völkerrechtler, Diplomaten und Politiker an transnationalen Netzwerken und internationalen Verrechtlichungsprozessen, zum anderen die wichtige Rolle, die das südosteuropäische Konfliktgeschehen in den Strategien und Diskursen international einflussreicher außerregionaler Akteure einnahm. Der Autor analysiert eingehend Studien prominenter Völkerrechtsexperten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wie Henry Wheaton, Johan Caspar Bluntschli, Franz von Liszt, Lassa Oppenheim, Fëdor Fëdorovič Martens, Antoine Rougier und John Westlake. Ebenso setzt er sich mit Beschlussfassungen internationaler Organisationen wie des Völkerbunds und der Vereinten Nationen und der Rechtsprechung internationaler Gerichte wie des Tribunals für das ehemalige Jugoslawien auseinander. Umschlag Titel Impressum Inhalt Einleitung Zum Forschungsstand Südosteuropa als »Geschichtsregion« Südosteuropa als völkerrechtsprägende Konfliktregion Die zentrale Hypothese Gewaltbegünstigende Faktoren Die Rolle von Zeit (global condition) und Raum Zu Methodologie, Quellen und Gliederung der Studie Vorgehensweise: Fünf Fallbeispiele Südosteuropa im globalen Kontext Quellen Aufbau Hinweise zur Form 1. Die Orientalische Frage und die Weiterentwicklung des Völkerrechts Vorbemerkung Kosmopolitischer Humanitarismus und die Institutionalisierung der Völkerrechtswissenschaft Der griechische Unabhängigkeitskrieg, 1821-1830 Die Seeschlacht von Navarino in der zeitgenössischen Völkerrechtsliteratur Der Krimkrieg, 1853-1856 Der Pariser Friedensvertrag (1856) und das Völkerrecht Die »Große Orientkrise«, 1875-1878 Die humanitäre Militärintervention erneut Gegenstand völkerrechtlicher Debatten Der Frieden von San Stefano Der Berliner Kongress (1878) und das Völkerrecht Die Rechtsfigur der Suzeränität Zwischenbilanz 2. Völkerrechtliche Innovationen durch die Rechtsprechung des Ständigen Internationalen Gerichtshofs in südosteuropäischen Streitfällen Vorbemerkung Das Minderheitenschutzsystem des Völkerbunds in der Forschung Minderheitenschutzverträge unter der Ägide des Völkerbunds Das Petitionsverfahren Das PCIJ-Gutachten im Fall Exchange of Greek and Turkish Populations: Ein neuer Kurs in der Rechtsprechung des Gerichts Das PCIJ-Gutachten im Fall The Greco-Bulgarian »Communities« Das PCIJ-Gutachten zum Fall Minority Schools in Albania: Das Prinzip der »positiven Diskriminierung« Zwischenbilanz 3. Die Konvention von Lausanne (1923) als völkerrechtliche Blaupause für Bevölkerungstransfers Vorbemerkung Südosteuropäische »Vorläufer« Das erste Transferabkommen unter der Ägide des Völkerbunds Das griechisch-türkische Paradigma Vom abschreckenden Beispiel zum Präzedenzfall: Pläne zur Teilung Palästinas Bevölkerungstransfers in Ostmitteleuropa Die globale Ausweitung des Lausanner »Modells« Zwischenbilanz 4. Südosteuropäisches Konfliktgeschehen: Der lange Schatten des Attentats von Marseille (1934) Vorbemerkung Zur Vorgeschichte: Der Rumäne Vespasian Pella in der Vorreiterrolle Das Attentat von Marseille 1934 Der französische Vorentwurf Das besondere Interesse Rumäniens und Jugoslawiens Die Anti-Terrorismus-Konvention Das Statut zur Gründung eines internationalen Strafgerichtshofs Völkerrechtliche Nachwirkungen Das Komplementaritätsprinzip Die Definition von Terrorismus Zwischenbilanz 5. Die postjugoslawischen Kriege und die Weiterentwicklung des Völkerrechts Vorbemerkung Der geschichtsregionale Kontext Kriege im »globalen Zeitalter« Der Prägungsfaktor Raum Die Weiterentwicklung des Völkerrechts Die Einberufung des ersten Ad-hoc-Tribunals durch den UN-Sicherheitsrat Vorrangige Zuständigkeit der internationalen Gerichtsbarkeit Sexuelle Gewalt Erweiterung des Begriffs des bewaffneten Konflikts Die Aufgabe der two-box approach Die Rechtsfigur der responsibility to protect Die kosovarische Anerkennungsfrage Rückgängigmachung ethnischer Säuberungen Zwischenbilanz Schlussbemerkungen Dank Bibliographie Völkerrechtsliteratur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts Völkerrechtliche und völkerrechtsrelevante Verträge, Konventionen, Urteile, Deklarationen, Berichte und Ähnliches Sekundärliteratur Quellen und Literatur in ost- und südosteuropäischen Sprachen Abkürzungsverzeichnis Personenregister Der bedeutende Einfluss südosteuropäischer Akteure und Konflikte für das moderne Völkerrecht.Südosteuropa als historische Teilregion des östlichen Europa war seit dem 19. Jahrhundert im Inneren wie von außen stark umkämpft. Adamantios Skordos rückt die damit einhergehende Bedeutung Südosteuropas für die Entwicklung des Völkerrechts im 19. und 20. Jahrhundert in den Fokus. Im Zentrum seiner interdisziplinär angelegten Studie steht zum einen die Beteiligung südosteuropäischer Völkerrechtler, Diplomaten und Politiker an transnationalen Netzwerken und internationalen Verrechtlichungsprozessen, zum anderen die wichtige Rolle, die das südosteuropäische Konfliktgeschehen in den Strategien und Diskursen international einflussreicher außerregionaler Akteure einnahm. Der Autor analysiert eingehend Studien prominenter Völkerrechtsexperten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wie Henry Wheaton, Johan Caspar Bluntschli, Franz von Liszt, Lassa Oppenheim, Fëdor Fëdorovič Martens, Antoine Rougier und John Westlake. Ebenso setzt er sich mit Beschlussfassungen internationaler Organisationen wie des Völkerbunds und der Vereinten Nationen und der Rechtsprechung internationaler Gerichte wie des Tribunals für das ehemalige Jugoslawien auseinander.-- Provided by publisher
Der bedeutende Einfluss südosteuropäischer Akteure und Konflikte für das moderne Völkerrecht.Südosteuropa als historische Teilregion des östlichen Europa war seit dem 19. Jahrhundert im Inneren wie von außen stark umkämpft. Adamantios Skordos rückt die damit einhergehende Bedeutung Südosteuropas für die Entwicklung des Völkerrechts im 19. und 20. Jahrhundert in den Fokus. Im Zentrum seiner interdisziplinär angelegten Studie steht zum einen die Beteiligung südosteuropäischer Völkerrechtler, Diplomaten und Politiker an transnationalen Netzwerken und internationalen Verrechtlichungsprozessen, zum anderen die wichtige Rolle, die das südosteuropäische Konfliktgeschehen in den Strategien und Diskursen international einflussreicher außerregionaler Akteure einnahm. Der Autor analysiert eingehend Studien prominenter Völkerrechtsexperten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wie Henry Wheaton, Johan Caspar Bluntschli, Franz von Liszt, Lassa Oppenheim, Fëdor Fëdorovi? Martens, Antoine Rougier und John Westlake. Ebenso setzt er sich mit Beschlussfassungen internationaler Organisationen wie des Völkerbunds und der Vereinten Nationen und der Rechtsprechung internationaler Gerichte wie des Tribunals für das ehemalige Jugoslawien auseinander.