Subjekt und Subjektivität in Kants theoretischer Philosophie: eine Untersuchungen zu den transzendentalphilosophischen Problemen des Selbstbewusstseins und Daseinsbewusstseins
معرفی کتاب «Subjekt und Subjektivität in Kants theoretischer Philosophie: eine Untersuchungen zu den transzendentalphilosophischen Problemen des Selbstbewusstseins und Daseinsbewusstseins» نوشتهٔ Zobrist, Marc، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die Untersuchung setzt sich zum Ziel, die kantische Konzeption des „Ich“ bzw. des Selbstbewusstseins in ihrer spezifisch erkenntnistheoretischen Bedeutung aufzuschließen. Diese umfassende Thematik, die zweifellos zum Fundament des kritischen Idealismus führt, entfaltet der Verfasser dadurch, dass er auf der Basis präziser Textanalysen die immanenten Entwicklungslinien der kantischen Subjekttheorie von deren Ursprung im ‚stillen Jahrzehnt‘ der 1770er Jahre über die Paralogismus-Kritik bis hin zu den experimentellen Entwürfen der späten Reflexionen rekonstruiert. Im Fokus stehen dabei vor allem drei Grundprobleme: 1. die Frage nach dem besonderen Selbst-Wissen des transzendentalen Subjektes, sofern dieses nicht mehr als eine Form von Selbstwahrnehmung aufgefasst werden kann, 2. die Frage nach der eigentümlichen Art der Existenz (des „Daseins“) des transzendentalen Subjektes, wobei hier die Rede vom „Dasein“ eine wesentlich veränderte und zugleich problematischere Bedeutung annimmt als im Kontext der Bestimmung des Daseins der empirischen Gegenstände in der Zeit, und schließlich 3. die Frage nach dem Weltbezug bzw. dem „In-der-Welt-Sein“ des Subjektes, sofern sich dieses - nunmehr als empirisches Ich - selbst in der Welt verortet.
Inhalt Einleitung 1 Die 1770er Jahre – intellektuelle Selbstanschauung und „Ich“-Metaphysik Die intellektuelle Selbstanschauung Der ,Duisburg’sche Nachlass‘ 2 Die Paralogismus-Kritik in der Kritik der reinen Vernunft 2.1 Die Form des transzendentalen Paralogismus – ein Vorblick 2.2 Die Paralogismen in der Fassung der ersten Auflage 2.2.1 Seelensubstanz und Selbstwahrnehmung 2.2.2 Das ,Ich‘ in der Zeit und die Zeit im ,Ich‘ – Identität und Person 2.2.3 Vorläufiges Résumé und Vertiefung der Problemfassung 2.2.4 Einfachheit und transzendentales Subjekt = x 2.2.5 Zwei Grundlinien der Argumentation 2.3 Die Paralogismen in der Fassung der zweiten Auflage 2.3.1 „Ich bin“ – die Reflexionen aus Kants Handexemplar 2.3.2 Das neue Fundament der Paralogismus-Kritik Die veränderte Perspektive der neuen Paralogismus-Kritik Das Selbst-Wissen des transzendentalen ,Ich‘ Das ,Dasein‘ der transzendentalen Apperzeption 3 Die späten Reflexionen Die Zeit ist in mir, ich bin in der Zeit – das Dasein des transzendentalen ,Ich‘ als Grenzbegriff „Ist es eine Erfahrung, dass wir denken?“ – das Problem des erkennenden Bewusstseins Das ,Ich‘ als Weltwesen Die ,cosmologische‘ Apperzeption Die Selbstsetzungslehre 4 Zusammenfassung Bibliographie Sachregister