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Subjekt und Subjektivierung : Empirische und theoretische Perspektiven auf Subjektivierungsprozesse

معرفی کتاب «Subjekt und Subjektivierung : Empirische und theoretische Perspektiven auf Subjektivierungsprozesse» نوشتهٔ Alexander Geimer; Steffen Amling; Saša Bosančić; Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Dieser Band versammelt aktuelle Beiträge zur empirischen Subjektivierungsforschung, welche aus methodischer, methodologischer wie theoretischer Perspektive (mit unterschiedlichen Akzentuierungen) normative Ordnungen in Varianten ihrer alltäglichen Reflexion, Interpretation, Aushandlung und Aneignung in den Blick nehmen. Im Fokus der Auseinandersetzungen stehen daher jeweils Möglichkeiten der Rekonstruktion von Normen des Subjekt-Seins und deren Bezug zur Alltagspraxis bzw. zu den diese orientierenden Wissensstrukturen. Trotz diesem gemeinsamen Rahmen greifen die Beiträge unterschiedliche, theoretische Positionen auf, so dass der Band nicht in ein homogenes und geschlossenes Forschungsprogramm einführt, sondern einen Einblick in die Bandbreite subjektivierungsanalytischer Methodologien, Fragestellungen und Methoden geben möchte. Relevante Bezugspunkte der hier versammelten Beiträge sind – neben den Konzepten und Studien Foucaults – etwa die Governmentality Studies, Cultural Studies, Diskurs- und Dispositivtheorie, Biografieforschung, hermeneutische Wissenssoziologie, praxeologische Wissenssoziologie, Habitus-, Performativitäts- und Praxistheorien sowie die Mediatisierungsforschung, welche teils auch in einen Dialog miteinander treten bzw. in Form von Triangulationen genutzt werden, um Subjektivierungsprozesse in verschiedenen Disziplinen und vielfältigen Forschungskontexten zu rekonstruieren. In der zuerst veröffentlichten Version ist der Beitrag "(Il-)Legitim(es) Sein. Zu einer herrschafts-, affekt- und bewertungstheoretischen Subjektivierungstheorie nach Pierre Bourdieu (am Beispiel der Praxis des Wahnsinns)" von Sandra Matthäus vom Verlag falsch gesetzt und vor allem hinsichtlich der Verwendung von Bindestrichen nicht korrekt formatiert gewesen. Dies wurde in der aktuell unter https://www.springer.com/de/book/9783658223120 verfügbaren Datei korrigiert. Inhalt 5 1 Einleitung: Anliegen und Konturen der Subjektivierungsforschung 7 Literatur 17 Informationen zu den Autoren 22 I Theoretische und methodologische Reflexionen der Subjektivierungsforschung 23 2 Subjektivierungsforschung als rekonstruktive Sozialforschung vor dem Hintergrund der Governmentality und Cultural Studies. Eine Typologie der Relation zwischen Subjektnormen und Habitus als Verhältnisse der Spannung, Passung und Aneignung 24 1 Einleitung 25 2 Governmentality und Cultural Studies: Logiken der Repräsentation 27 3 Spannungsverhältnisse zwischen Subjektnormen und Habitus am Beispiel des Wettbewerbs um Singularität in der Kunst 31 4 Entsprechungen zu und Aneignungen von Subjektnormen in der professionellen Politik 36 4.1 Idealisierende Reflexionen eines authentischen Selbst 36 4.2 Habituelle Passung zur Subjektnorm des authentischen Selbst 38 4.3 Aneignung der Subjektnorm des authentischen Selbst 40 5 Typenbildung und Theoriegenerierung der (rekonstruktiven) Subjektivierungsforschung 41 Literatur 44 Informationen zu den Autoren 47 3 Die Forschungsperspektive der Interpretativen Subjektivierungsanalyse 48 1 Methodologische Grundlagen: Agency und Resignifikation 49 2 Die Akteurskategorien der Interpretativen Subjektivierungsanalyse 53 3 Die empirische Umsetzung 56 4 Fazit 64 Literatur 67 Informationen zum Autor 69 4 Erziehungswissenschaftliche Subjektivierungsforschung als Adressierungsanalyse 70 Subjektivierungsforschung als Adressierungsanalyse 70 1 Einleitung 71 2 Subjektivierungsforschung als Frage nach Adressierungen und Re-Adressierungen 73 2.1 Von der „Anrufung“ zur „Adressierung“ 75 2.2 Von der „Adressierung“ zur „Adressierungsanalyse“ 78 3 Methodologische Prämissen und Vorgehen der Adressierungsanalyse 80 4 Fazit 85 Literatur 87 Informationen zur Autorin 90 5 Subjekt und Subjektivierung. Perspektiven (in) der Biographieforschung 91 1 Dezentriertes Subjekt versus strukturale Identität? 94 2 Biographischer Eigensinn versus diskursive Determiniertheit? 100 3 Biographische Erzählungen als Positionierungen im Diskurs 103 Literatur 107 Informationen zur Autorin 114 II Empirische Studien, Gegenstände und Bezugsfelder der Subjektivierungsforschung 115 6 Situierte (Geschichte der) Subjektivierung im Unterricht. Ein Gespräch zwischen adressierungsanalytischer und dokumentarischer Interpretation 116 1 Einleitung 117 2 Subjektivierung und lernkulturelle Subjektivierungslogiken 120 4 Subjektivierung und Aktualisierung der Subjektivierungsgeschichte 129 5 Fazit und Ausblick 137 Literatur 140 Transkriptionsregeln 144 Informationen zu den Autorinnen 144 7 (Il-)Legitim(es) Sein. Zu einer herrschafts-, affekt- und bewertungstheoretischen Subjektivierungstheorie nach Pierre Bourdieu (am Beispiel der Praxis des Wahnsinns) 146 1 Einleitung 147 2 Bourdieus (spät-)moderne Subjektivierungstheorie: Subjektivierung als doppelte soziale Bedingtheit 149 2.1 Die Strukturen kollektiver Geschichte: Was gilt als (il-)legitimes Subjekt der (Spät-)Moderne? 150 2.2 Die Strukturen individueller Geschichte: Wie wird das (il-)legitime Subjekt der (Spät-)Moderne? 153 3 Zur Praxis des Wahnsinns am Beispiel des Krankheitsbildes der Schizophrenie 159 4 Zusammenfassung und Fazit 165 Literatur 167 Informationen zur Autorin 170 8 Mediatisierte Missachtung als Modus der Subjektivation. Eine intraaktive, performativitätstheoretische Perspektive auf die Kontingenz internetbasierter Adressierungen 171 1 Historische Heranführung an das Medium Internet und Fragestellung 172 1.1 Problemaufriss: Zur diskursiven Verhältnisbestimmung von Realität und Virtualität 172 1.2 Fragestellung 174 2 Performatives Subjektverständnis im Kontext medientechnologischer Bedingtheit 174 3 Mediatisierte Missachtung als souveränitätskritische Konzeptualisierung des Adressierungsgeschehens im Netz 178 3.1 Können digitale Zeichen souverän sein? 178 3.2 Eine Alternative: Zum Begriff ‚mediatisierte Missachtung‘ 181 4 Medientechnologisch bedingte Adressierungen 183 4.1 Digitalität 184 4.2 (Dauer-)Adressierbarkeit, Beschleunigung, Distanzabbau 184 4.3 Die Multimodalität des Adressierungsgeschehens 185 5 Zur Kontingenz mediatisierter Missachtung, oder: Mangelnde Finalität als Möglichkeitsraum 186 Literatur 188 Informationen zur Autorin 192 9 Zwischen „Hartz IV“ und „Unternehmertum“. (Selbst-)Positionierungen von Existenzgründer*innen in der Grundsicherung 193 1 ,Hartz IV‘ und die soziale Ortlosigkeit 194 2 Subjektivierung unternehmerischen Selbst-Seins und Aktivierung als Positionierung 197 2.1 Unternehmerisches Selbst-Sein und Aktivierung 197 2.2 Subjektivierung als Positionierungen 200 3 Positionierungen (re-)konstruieren 202 4 Positionierungen im Fallvergleich 204 4.1 Tamara Tizian 204 4.2 Nicolas Nathan 206 5 Positionierungen zwischen „Hartz IV“ und „Unternehmertum“ 210 Literatur 212 Transkriptionslegende 214 Informationen zur Autorin 215 10 Erzählweisen des sozialunternehmerischen Selbst. Zur Aneignung biographischer Selbstthematisierungsformen im Feld des Social Entrepreneurship 216 1 Einleitung 217 2 Zur Untersuchung von Subjektivierungsprozessen 220 3 Das Leitbild des sozialunternehmerischen Selbst und seine Erzählweisen 223 4 Subjektive Aneignungen und biographische Funktion 225 5 Fazit und Ausblick 230 Literatur 231 Transkriptionsrichtlinien 234 Informationen zur Autorin 234 11 Die Mediatisierung von Subjektivierungsprozessen. Geschlechternormen im Kontext der Subjektnorm des disziplinierten Selbst in YouTube-Videos und mimetische Praktiken der Subjektivierung 235 1 Einleitung: Subjektivierung und ihre Mediatisierung 236 2 Geschlechternormen im Web 2.0 und in Produktions- und Rezeptionskaskaden auf YouTube 237 3 Videoanalyse im Kontext der dokumentarischen Subjektivierungsforschung 240 4 Fitness- und Transformation-Videos auf YouTube und ihre mimetische Nachahmung 241 5 Fazit 251 Literatur 254 Informationen zu den Autoren 257 12 Das Subjekt in Zeiten medialen und gesellschaftlichen Wandels. Das Analysepotential des Mediatisierungsansatzes am Fallbeispiel Retro-Gamer 258 1 Einleitung 259 2 Subjekt und Subjektivierung aus Sicht der Kommunikationswissenschaft 260 3 Mediatisierung und Subjekt 262 4 Fallstudie Retro-Gamer 264 4.1 Spielerlebnisse aus Kindheit und Jugend 265 4.2 Rekonstruierte Momente der Prägung als Modus nostalgischer Subjektivierung 266 4.3 Mediennutzungspraktiken 271 5 Fazit 273 Literatur 275 Informationen zum Autor 277 Dieser Band versammelt aktuelle Beiträge zur empirischen Subjektivierungsforschung, welche aus methodischer, methodologischer wie theoretischer Perspektive (mit unterschiedlichen Akzentuierungen) normative Ordnungen in Varianten ihrer alltäglichen Reflexion, Interpretation, Aushandlung und Aneignung in den Blick nehmen. Im Fokus der Auseinandersetzungen stehen daher jeweils Möglichkeiten der Rekonstruktion von Normen des Subjekt-Seins und deren Bezug zur Alltagspraxis bzw. zu den diese orientierenden Wissensstrukturen. Trotz diesem gemeinsamen Rahmen greifen die Beiträge unterschiedliche, theoretische Positionen auf, so dass der Band nicht in ein homogenes und geschlossenes Forschungsprogramm einführt, sondern einen Einblick in die Bandbreite subjektivierungsanalytischer Methodologien, Fragestellungen und Methoden geben möchte. Relevante Bezugspunkte der hier versammelten Beiträge sind - neben den Konzepten und Studien Foucaults - etwa die Governmentality Studies, Cultural Studies, Diskurs- und Dispositivtheorie, Biografieforschung, hermeneutische Wissenssoziologie, praxeologische Wissenssoziologie, Habitus-, Performativitäts- und Praxistheorien sowie die Mediatisierungsforschung, welche teils auch in einen Dialog miteinander treten bzw. in Form von Triangulationen genutzt werden, um Subjektivierungsprozesse in verschiedenen Disziplinen und vielfältigen Forschungskontexten zu rekonstruieren. Die Zielgruppen Studierende, Dozierende und Forschende in der Soziologie sowie den Sozial-, Kultur-, Medien- und Erziehungswissenschaften Die Herausgeber Dr. Alexander Geimer war von 2012-2018 Juniorprofessor für Soziologie, insbesondere Methoden der qualitativen Sozialforschung an der Universität Hamburg und ist derzeit Lehrbeauftragter an den Universitäten Hamburg und Klagenfurt. Dr. Steffen Amling ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg. Dr. Saša Bosančić ist akademischer Rat am Lehrstuhl für Soziologie an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg Front Matter ....Pages I-VI Einleitung: Anliegen und Konturen der Subjektivierungsforschung (Alexander Geimer, Steffen Amling, Saša Bosančić)....Pages 1-16 Front Matter ....Pages 17-17 Subjektivierungsforschung als rekonstruktive Sozialforschung vor dem Hintergrund der Governmentality und Cultural Studies (Alexander Geimer, Steffen Amling)....Pages 19-42 Die Forschungsperspektive der Interpretativen Subjektivierungsanalyse (Saša Bosančić)....Pages 43-64 Erziehungswissenschaftliche Subjektivierungsforschung als Adressierungsanalyse (Nadine Rose)....Pages 65-85 Subjekt und Subjektivierung (Tina Spies)....Pages 87-110 Front Matter ....Pages 111-111 Situierte (Geschichte der) Subjektivierung im Unterricht (Nele Kuhlmann, Julia Sotzek)....Pages 113-142 (Il-)Legitim(es) Sein (Sandra Matthäus)....Pages 143-167 Mediatisierte Missachtung als Modus der Subjektivation (Jennifer Eickelmann)....Pages 169-190 Zwischen „Hartz IV“ und „Unternehmertum“ (Lisa Abbenhardt)....Pages 191-213 Erzählweisen des sozialunternehmerischen Selbst (Friedericke Hardering)....Pages 215-233 Die Mediatisierung von Subjektivierungsprozessen (Alexander Geimer, Daniel Burghardt)....Pages 235-257 Das Subjekt in Zeiten medialen und gesellschaftlichen Wandels (Jeffrey Wimmer)....Pages 259-278
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