Streiten über das Streiten : Normative Grundlagen polemischer Metakommunikation
معرفی کتاب «Streiten über das Streiten : Normative Grundlagen polemischer Metakommunikation» نوشتهٔ Dieckmann, Walther، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
A striking feature of polemic disputes is the high degree of meta-communication they display. This is primarily enacted by the participants as a dispute about each other's dispute behaviour. The book analyzes the manifestations, functions, and above all the normative foundations of this 'dispute at one remove' on the basis of some 250 polemical texts published in Germany between the mid 18th and late 20th century. 1 Einleitung Teil I: Polemisches Streiten 2 Polemik. Wort und Begriff im neuzeitlichen Deutsch 2.0 Einleitung 2.1 Polemos ‚Krieg‘ 2.2 Polemik ‚Kunst bzw. Praxis der Widerlegung‘ 2.3 Polemik. Das Wort im gegenwärtigen Sprachgebrauch 3 Polemisches Streiten 3.0 Einleitung 3.1 Polemisches Streiten und polemischer Text 3.2 Erste Anwendungen 3.3 Das Persönlichwerden Teil II: Streiten über das Streiten und seine normativen Grundlagen 4 Streiten über das Streiten 4.0 Einleitung 4.1 Die Rolle der Metakommunikation in polemischen Texten 4.2 Die normativen Grundlagen des Streitens und ihre Untersuchung 4.3 Äußerungstypen in der polemischen Metakommunikation 4.4 Exemplarische Analyse: Hoff contra Gutzkow 1839 5 Maßstäbe zur Bewertung kommunikativen Verhaltens 5.0 Einleitung: Textkorpus, Äußerungskorpus, Normformulierungen, Gliederung 5.1 Normen betreffend die Wahl des polemischen Objekts 5.2 Normen betreffend die Wahl des polemischen Themas 5.3 Normen betreffend Bewusstseinszustände des polemischen Subjekts 5.4 Normen betreffend die Herstellung des polemischen Textes 5.5 Normen betreffend die sprachliche Realisierung des Textes 5.6 Rechtfertigungs- und Entschuldungsgründe für Normverletzungen 6 Geltungsbereich, Existenzweise und Verfügbarkeit der Normen 6.0 Einleitung 6.1 Reichweite der Normen 6.2 Alltagsweltliche Normen und Kodifizierungen 7 Epilog: Erfolgsbedingungen des Polemikers 7.0 Einleitung 7.1 Die Lust an der Polemik und ihre Grenzen 8 Literatur Personenregister Sachregister Eine auffällige Eigenschaft polemischer Auseinandersetzungen ist ihr hoher Grad an Metakommunikation, die von den Beteiligten vordringlich als Streit über das (negativ zu bewertende) gegnerische und das (positiv zu bewertende) eigene Streitverhalten inszeniert wird. Die Erscheinungsformen dieses "Streits auf zweiter Ebene", seine Funktionen im Rahmen der Ziele des Polemikers und besonders seine normativen Grundlagen werden in der Arbeit beschrieben bzw. aus den metakommunikativen Äußerungen der Streitgegner rekonstruiert. Diese Äußerungen stammen aus einem Korpus von ca. 250 polemischen Texten, die zwischen der Mitte des 18. und dem Ende des 20. Jahrhunderts in Deutschland erschienen sind. Die Analyse fördert einen im Zeitraum der Untersuchung relativ stabilen Kanon normativ gestützter Erwartungen zu Tage, an denen gemessen das kommunikative Verhalten des Polemikers einer negativen Bewertung verfällt. Zusammengenommen stellen sie auch eine Explikation der negativen Konnotation dar, die mit dem Begriff des Polemischen - zumindest in einer der heutigen Gebrauchsweisen des Wortes - konventionalisiert verbunden ist Main description: Eine auffällige Eigenschaft polemischer Auseinandersetzungen ist ihr hoher Grad an Metakommunikation, die von den Beteiligten vordringlich als Streit über das beiderseitige Streitverhalten inszeniert wird. Das Buch analysiert die Erscheinungsformen, Funktionen und vor allem die normativen Grundlagen dieses "Streits auf zweiter Ebene" auf der Grundlage einer Sammlung von ca. 250 polemischen Texten, die zwischen der Mitte des 18. und dem Ende des 20. Jahrhunderts in Deutschland erschienen sind Walther Dieckmann. Includes Bibliographical References (p. [285]-307) And Indexes.
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