Strategische Handelspolitik: Nationale Anreize Und Internationale Koordinationsaufgaben (wirtschaftswissenschaftliche Beiträge) (german Edition)
معرفی کتاب «Strategische Handelspolitik: Nationale Anreize Und Internationale Koordinationsaufgaben (wirtschaftswissenschaftliche Beiträge) (german Edition)» نوشتهٔ Dr. Peter Welzel (auth.)، منتشرشده توسط نشر Physica-Verlag Heidelberg در سال 1991. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Zu Beginn soll der Gedankengang umrissen und seine Aktualität belegt wer den. Anmerkungen zur Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes und zur Methode beschließen diesen Abschnitt. 1.1 Idee und Aufbau 1 Die (Außen-)Handelstheorie der 80er Jahre war wesentlich durch die Betrach tung vom Ideal der vollkommenen Konkurrenz abweichender Marktstrukturen Un geprägt. Dies geschah nicht zuletzt deshalb, weil viele der Fragen, die für ternehmen und Regierungen im Zusammenhang mit Außenhandel von Rele vanz sind, innerhalb der auf vollkommenem Wettbewerb basierenden traditio 2 nellen Ansätze nicht sinnvoll gestellt werden konnten. Für die Modellierung unvollkommenen Wettbewerbs ging die Handelstheorie eine Verbindung mit der Industrieökonomik ein, dem Bereich der Ökonomie, der in großem Um fang Hilfsmittel für die Analyse nicht-perfekter Märkte liefert. Unvollkommene Konkurrenz führt zu strategischen Situationen, in denen der einzelne Akteur sich einer rational handelnden Umwelt gegenübersieht und die Interdependenz der individuellen Entscheidungen in sein Kalkül einbezie hen muß. Dies steht in klarem Gegensatz zu einem idealen Markt, auf dem ein Wirtschaftssubjekt unbedeutend genug ist, um bei der Verfolgung seiner Ziele von einer passiven Umwelt ausgehen zu können. Es ergeben sich in den theoretischen Modellen im Vergleich zur traditionellen Auffassung veränderte Aussagen für die Handelspolitik - sowohl auf nationaler als auch auf inter nationaler Ebene. Aus der Sicht eines einzelnen Landes bestehen verstärkt ökonomische Anreize zum Einsatz handelspolitischer Maßnahmen im weite- 1 Die Begriffe "Außenhandel" und "Handel" werden im folgenden synonym gebraucht. Zu Beginn soll der Gedankengang umrissen und seine Aktualität belegt wer den. Anmerkungen zur Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes und zur Methode beschließen diesen Abschnitt. 1.1 Idee und Aufbau 1 Die (Außen- )Handelstheorie der 80er Jahre war wesentlich durch die Betrach tung vom Ideal der vollkommenen Konkurrenz abweichender Marktstrukturen Un geprägt. Dies geschah nicht zuletzt deshalb, weil viele der Fragen, die für ternehmen und Regierungen im Zusammenhang mit Außenhandel von Rele vanz sind, innerhalb der auf vollkommenem Wettbewerb basierenden traditio 2 nellen Ansätze nicht sinnvoll gestellt werden konnten. Für die Modellierung unvollkommenen Wettbewerbs ging die Handelstheorie eine Verbindung mit der Industrieökonomik ein, dem Bereich der Ökonomie, der in großem Um fang Hilfsmittel für die Analyse nicht-perfekter Märkte liefert. Unvollkommene Konkurrenz führt zu strategischen Situationen, in denen der einzelne Akteur sich einer rational handelnden Umwelt gegenübersieht und die Interdependenz der individuellen Entscheidungen in sein Kalkül einbezie hen muß. Dies steht in klarem Gegensatz zu einem idealen Markt, auf dem ein Wirtschaftssubjekt unbedeutend genug ist, um bei der Verfolgung seiner Ziele von einer passiven Umwelt ausgehen zu können. Es ergeben sich in den theoretischen Modellen im Vergleich zur traditionellen Auffassung veränderte Aussagen für die Handelspolitik - sowohl auf nationaler als auch auf inter nationaler Ebene. Aus der Sicht eines einzelnen Landes bestehen verstärkt ökonomische Anreize zum Einsatz handelspolitischer Maßnahmen im weite- 1 Die Begriffe "Außenhandel" und "Handel" werden im folgenden synonym gebraucht Zentraler Gegenstand des Buches ist die Analyse strategischer Handelspolitik mit Hilfe mikrotheoretischer und spieltheoretischer Methoden. Dabei werden die strategischen Interaktionen zwischen Unternehmen, zwischen Regierungen und Unternehmen und zwischen Regierungen in die Analyse einbezogen. Dem Leser wird vor dem Hintergrund einer knappen Darstellung der traditionellen theoretischen Argumente zur Handelspolitik eine kritische Diskussion der neueren Literatur zur strategischen Handelspolitik geboten. Im Unterschied zu anderen Autoren untersucht der Verfasser auch ausführlich Fragestellungen im Zusammenhang mit der Interaktion nationaler Handelspolitiken und die sich daraus ergebenden institutionellen Folgerungen für eine Welthandelsordnung. Die Arbeit wendet sich an Dozenten und Forscher, Studenten mit Grundkenntnissen in Wirtschaftstheorie und Leser aus der Praxis, die sich ein Bild von der neueren theoretischen Diskussion über Handelspolitik machen wollen Front Matter....Pages i-xiii Einführung....Pages 1-10 Handelspolitik — herrschende Lehre zu Beginn der 80er Jahre....Pages 11-52 Strategische Handelspolitik bei unvollkommenem Wettbewerb....Pages 53-108 Aspekte der internationalen Handelspolitik....Pages 109-180 Abschließende Bemerkungen....Pages 181-184 Back Matter....Pages 185-208 Fur die Modellierung unvollkommenen Wettbewerbs ging die Handelstheorie eine Verbindung mit der Industrieoekonomik ein, dem Bereich der OEkonomie, der in grossem Um fang Hilfsmittel fur die Analyse nicht-perfekter Markte liefert.
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