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Strategien, Mittel und Wege der inner- und zwischenfamiliären Konfliktlösung oberdeutscher Handelshäuser im 15. und ‚langen‘ 16. Jahrhundert

معرفی کتاب «Strategien, Mittel und Wege der inner- und zwischenfamiliären Konfliktlösung oberdeutscher Handelshäuser im 15. und ‚langen‘ 16. Jahrhundert» نوشتهٔ Mechthild Isenmann; Franz Steiner Verlag، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Verwandtschaftlich verbundene Handelsgesellschaften waren eine "zentrale Grundkonstante" und die dominierende Unternehmensform in den oberdeutschen Handelszentren der Frühmoderne des 15. und 'langen' 16. Jahrhunderts – vor allem in Nürnberg und Augsburg. Die familiären Strukturen boten auf der einen Seite besondere Chancen in einem engen und auf Vertrauen basierten gemeinsamen ökonomischen Handeln. Auf der anderen Seite bargen sie Risiken, die den unternehmerischen Erfolg, eventuell sogar den Fortbestand der Gesellschaft durch inner- und interfamiliäre Konflikte bedrohen konnten. Mechthild Isenmann analysiert solche Konfliktsituationen sowie die möglichen Strategien, Mittel und Wege zu ihrer Prävention oder Bewältigung. Eine professionalisierte Ausbildung, die vertragliche Bindung und vor allem die Kommunikation durch Versammlung und Vermittlung stellen sich dabei als besonders effektive, häufig gewählte und positiv besetzte Maßnahmen heraus. Dabei erweist sich die Relevanz des Themas nicht nur für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte, sondern – im interdisziplinären Sinn – auch für die allgemeine Konfliktforschung. VORWORT INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG FORSCHUNGSSTAND QUELLEN A. FAMILIENGESELLSCHAFTEN VOM 14. BIS 17. JAHRHUNDERT 1. Historische Rahmenbedingungen 2. Familiengesellschaften in Oberdeutschland 3. Die Organisationsstruktur der Familiengesellschaft 4. Normative Ethik und die Realität kaufmännischen Handelns B. DER BEFUND: FALLSTUDIEN I. RECHNUNG, KOMPETENZ UND VERMITTLUNG. 1. Die Imhoff in Nürnberg und Augsburg 2. Der Safranhandel der Imhoff-Gesellschaft 3. Die Quellen 4. Der Konflikt 5. Pflichten und Befugnisse der Faktoren: Die Verschreibungen Wolf Imhoffs gegenüber der Gesellschaft 6. Der Tod Paulus Imhoffs und die geforderte Abschlussrechnung im Jahr 1545 7. Die Rechnungslegung Wolf Imhoffs in Nürnberg 8. Die Flucht Wolf Imhoffs von Nürnberg nach Neapel 9. Die innerfamiliäre Vermittlung 10. Die Korrespondenzen zwischen den Familienmitgliedern von November 1546 bis Dezember 1547 11. Die Initiativen der Imhoff gegen ihren Faktor Wolf: Zwei Supplikationen an den Nürnberger Rat 12. Die Intervention des Nürnberger Rats beim Kaiser und ein kaiserlicher Brief an den Vizekönig von Neapel vom 1. Februar 1548 13. Die Freilassung aus der Haft durch eine Bürgschaft 14. Vermittlung durch die Familie Haller von Hallerstein 15. Die Tätigkeit des Nürnberger Stadtgerichts 16. Der Vergleich im Februar 1551 17. Fazit II. FALLSTUDIEN NACH VERWANDTSCHAFTLICHEN VERHÄLTNISSEN 1. Vater und Sohn 2. Onkel und Neffen 3. Die Brüder 4. Der Schwiegersohn C. DIE ANALYSE 1. Konflikte 2. Strategien zur Konfliktvermeidung und Konsolidierung der Gesellschaft 3. Mittel und Wege der Konfliktlösung D. RESÜMEE ANHANG GLOSSAR WÄHRUNGEN ABKÜRZUNGEN UND SIGLEN VERZEICHNIS DER TABELLEN UND EINER GRAFIK QUELLEN UND LITERATURVERZEICHNIS 1. Ungedruckte Quellen 2. Gedruckte Quellen 3. Literaturverzeichnis REGISTER PERSONENREGISTER ORTSREGISTER SACHREGISTER
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