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Strafanstalt Als Besserungsmaschine: Reformdiskurs Und Gefängniswissenschaft 1775-1848 (Ancien Régime, Aufklärung Und Revolution) (German Edition)

معرفی کتاب «Strafanstalt Als Besserungsmaschine: Reformdiskurs Und Gefängniswissenschaft 1775-1848 (Ancien Régime, Aufklärung Und Revolution) (German Edition)» نوشتهٔ Nutz, Thomas، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Between 1750 and 1850, the methods and function of imprisonment went through a transformation. Prisons became the centre of public disciplination. Their function was to transform delinquents into useful citizens. But how should the buildings be designed to achieve that aim? Which new technologies could be used? The birth of modern prisons was long-lasting, covering three generations. The author outlines this process and shows parallels to the developments in England and the United States. -- Provided by publisher A. Einleitung B. Gefängnisreform: Formierung eines neuen Diskurses (1775-1810) I. Impulse 1. John Howard 2. Strafrechtsreform und Anstaltskritik 3. Das pennsylvanische Experiment 4. Diskurs und Bürokratie II. Öffentlichkeit: Von der öffentlichen Bestrafung zur Straf-Anstalt 1. Die Entdeckung der Freiheitsstrafe 2. Das Konzept der öffentlichen peinlichen Strafe 3. Kritik an der Öffentlichkeit des Strafvollzugs 4. Lösung: der nicht-öffentliche Strafvollzug in der Straf-Anstalt 5. Das neue Gesicht des Strafvollzugs 6. Kompatibilität mit dem neuen straftheoretischen Paradigma III Pädagogischer Strafvollzug 1. Erziehungsenthusiasmus 2. Delinquentenbilder 3. Besserung 4. Ziele 5. Körperliche Willensbildung 6. Strafanstalt als Besserungsmaschine Exkurs I: Diskurs und Reformpolitik. Das Beispiel Preußen bis 1806 C. Die Erfindung der Besserungsmaschine: Konzepte und Technologien I. Hygiene 1. Desodorierung der Gefängnisse 2. Wissenschaftliche Erforschung der Luft 3. Ventilationssysteme 4. Sanitärtechnik 5. Spaziergang - Bewegung II. Arbeit 1. Pädagogisierung 2. Kritik an der Ökonomisierung 3. Tretmühle 4. Handwerk oder Fabrikarbeit III. Klassifikation - Isolation 1. Ausgangspunkt: Kontamination 2. Klassifikation 3. Einzelhaft/Isolation IV. Überwachung 1. Benthams Panoptikon 2. Architektonische Lösungsmodelle V. Modell Pentonville D. Die Genese einer Disziplin: Gefängniskunde als Wissenschaft (1810-1848) I. Legitimationsstrategien: Philanthropie - Strafrechtsphilosophie - Naturwissenschaft 1. Philanthropisch-christliche Legitimation 2. Strafrechtsphilosophie 3. Medizinisch-naturwissenschaftliche Legitimation II. Wer spricht? Typologie der Teilnehmer 1. Wissenschaftler: „Dr. Julius“ 2. Praktiker: Manager der Modellstrafanstalten 3. Architekten: Abel Blouet 4. Juristen: C. J. A. Mittermaier 5. Außenseiter: „Le Philanthrope Appert“ III. Institutionelle Orte 1. Verein 2. „Pönitentiarcongreß“ 3. Staatliche Bürokratien IV. Wie sprechen? Mediale Erscheinungsformen des Diskurses 1. Abhandlung 2. Der gefängniskundliche Amerikareisebericht 3. Fachzeitschrift 4. Brief 5. Handbuch V. Systemstreit und Disziplinbildung: ‚Pennsylvanisten‘ versus ‚Auburnisten‘ 1. Lagerbildung 2. Streitpunkte und Argumentationsmuster 3. Hintergründe 4. Debatte, Diskurs, Disziplin Exkurs II: Diskurs und Reformpolitik. Das Beispiel Preußen (1806-1848) E. Schluß F. Quellen- und Literaturverzeichnis I. Quellen II. Literatur Abbildungsverzeichnis Register Personenregister Sach- und Ortsregister

Der fundamentale Transformationsprozess des Strafsystems zwischen 1750 und 1850 machte die Strafanstalt zum Zentrum des staatlichen Strafvollzugs. Mit ihrer Hilfe hofften die Zeitgenossen, den Delinquenten in einen nützlichen Staatsbürger umschaffen zu können. Doch welches Design mußte diese Institution haben? Mit welchen Techniken war die Besserung des Delinquenten zu erreichen? Und wie sollte diese neue Straftechnologie in das bestehende Anstaltssystem implementiert werden? Die Geburt des Gefängnisses war ein langwieriger Erfindungsprozeß, der sich über drei Generationen hinzog. Thomas Nutz zeichnet nach, wie sich im ausgehenden 18. Jahrhundert ein spezifischer Diskurs über die Reform der Haftanstalten formierte und ein internationales Fachwissen herausbildete. Eine Entwicklung, die schließlich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Entstehung einer eigenständigen Disziplin der "Gefängniskunde" mündete. Am Beispiel Preußens demonstriert der Autor, wie eng die staatlichen Bürokratien bei der Durchführung der Reformen des Vollzugswesens mit den gefängniskundlichen Experten zusammenarbeiteten.

Der fundamentale Transformationsprozess des Strafsystems zwischen 1750 und 1850 machte die Strafanstalt zum Zentrum des staatlichen Strafvollzugs. Mit ihrer Hilfe hofften die Zeitgenossen, den Delinquenten in einen nützlichen Staatsbürger umschaffen zu können. Doch welches Design mußte diese Institution haben? Mit welchen Techniken war die Besserung des Delinquenten zu erreichen? Und wie sollte diese neue Straftechnologie in das bestehende Anstaltssystem implementiert werden? Die Geburt des Gefängnisses war ein langwieriger Erfindungsprozeß, der sich über drei Generationen hinzog. Thomas Nutz zeichnet nach, wie sich im ausgehenden 18. Jahrhundert ein spezifischer Diskurs über die Reform der Haftanstalten formierte und ein internationales Fachwissen herausbildete. Eine Entwicklung, die schließlich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Entstehung einer eigenständigen Disziplin der "Gefängniskunde" mündete. Am Beispiel Preußens demonstriert der Autor, wie eng die staatlichen Bürokratien bei der Durchführung der Reformen des Vollzugswesens mit den gefängniskundlichen Experten zusammenarbeiteten. -- Provided by publisher Der fundamentale Transformationsprozess des Strafsystems zwischen 1750 und 1850 machte die Strafanstalt zum Zentrum des staatlichen Strafvollzugs. Mit ihrer Hilfe hofften die Zeitgenossen, den Delinquenten in einen n�utzlichen Staatsb�urger umschaffen zu k�onnen. Doch welches Design mu�te diese Institution haben? Mit welchen Techniken war die Besserung des Delinquenten zu erreichen? Und wie sollte diese neue Straftechnologie in das bestehende Anstaltssystem implementiert werden? Die Geburt des Gef�angnisses war ein langwieriger Erfindungsproze�, der sich �uber drei Generationen hinzog. Thomas Nutz zeichnet nach, wie sich im ausgehenden 18. Jahrhundert ein spezifischer Diskurs �uber die Reform der Haftanstalten formierte und ein internationales Fachwissen herausbildete. Eine Entwicklung, die schlie�lich Mitte des 19. Jahrhunderts in der Entstehung einer eigenst�andigen Disziplin der "Gef�angniskunde" m�undete. Am Beispiel Preu�ens demonstriert der Autor, wie eng die staatlichen B�urokratien bei der Durchf�uhrung der Reformen des Vollzugswesens mit den gef�angniskundlichen Experten zusammenarbeiteten Von Thomas Nutz. Originally Presented As The Author's Thesis (doctoral)--ludwig-maximilians-universität, München, 1999/2000. Includes Bibliographical References (p. [375]-425) And Indexes.
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