معرفی کتاب «Sterben Dimensionen eines anthropologischen Grundphänomens ; [proceedings ... Interdisziplinäres Symposium: Sterben. Zum Verständnis eines Anthropologischen Grundphänomens ..., 12. - 14. Mai 2011 ... Tübingen» نوشتهٔ Bormann, Franz-Josef (editor);Borasio, Gian Domenico (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2012. این کتاب در 1 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die medizinethische Diskussion steht in der Gefahr unter einem fortschreitenden Rechtsdruck das anthropologische Grundphänomen des Sterbens immer mehr aus dem Blick zu verlieren. Sollen Sterben und Tod nicht zur Projektionsfläche diffuser Ängste und Befürchtungen werden, dann ist es dringend erforderlich, die verschiedenen Dimensionen der Begegnung des Menschen mit seiner eigenen Sterblichkeit möglichst vorurteilsfrei auszuleuchten. Der interdisziplinäre Aufbau des vorliegenden Bandes ermöglicht nicht nur einen Einblick in die Komplexität der weithin verdrängten Thematik des Sterbens, sondern vermittelt auch einen breiten Überblick über die Möglichkeiten zeitgemäßer Palliativmedizin sowie der ihr zugrundliegenden ethischen Reflexion. --- As a result of its almost total displacement from the everyday life environment death threatens to become a target for the projection of various fears. This volume takes an interdisciplinary look at this complex phenomenon, and attempts to examine its various dimensions. The presentation of the possibilities of current palliative medicine and ethical reflection upon it are shown to be of particular importance. A highly relevant topic today. Takes an interdisciplinary approach. Analyzes the socio-political significance of dying in light of the demographic aging of the population. I. Teil: Human- und sozialwissenschaftliche Perspektiven Zur Epidemiologie des Sterbens in der deutschen Gesellschaft: Entwicklung von Lebenserwartung, Todesursachen und Pflegebedarf am Lebensende Sterben in der modernen Gesellschaft Sterben zwischen neuer Öffentlichkeit und Tabuisierung Zur Psychologie des Sterbens – oder: Was die zeitgenössische Psychologie über das Sterben weiß Lebenssinn am Lebensende Keiner stirbt für sich allein: Bedeutung und Bedürfnisse des sozialen Umfelds bei Sterbenden II. Teil: Medizinische Aspekte Entwicklung und Desiderate der Palliativmedizin in Deutschland Kommunikation mit Patienten und Angehörigen Zur Erkennbarkeit des Beginns des Sterbeprozesses Strukturen des Sterbeprozesses und ärztliche Interventionen Ernährung und Flüssigkeit am Lebensende aus palliativmedizinischer Sicht Körperlicher Schmerz und seine palliativmedizinische Linderung – Chancen und Grenzen der Behandlung Schmerztherapie bei Kindern mit lebenslimitierenden Erkrankungen Symptomkontrolle (unter besonderer Berücksichtigung der Atemnot) als Teil der ganzheitlichen Sterbebegleitung Entscheidungen am Lebensende bei Kindern und Jugendlichen: Offene Fragen im Gesetz zur Patientenverfügung Todeswünsche und ihre Bedeutung in der palliativmedizinischen Versorgung Zum Sterben von Wachkomapatienten Demenz und Sterben: Aktuelle Entwicklungen und Ausblick Zur Pflege von schwerstkranken und sterbenden Patienten III. Teil: Anthropologische und normwissenschaftliche Zugänge Sterben – ein anthropologischer Konflikt sui generis? Lebensbilanzen und Sterbeerfahrungen: Zum Phänomen „Krebsliteratur“ als fiktivem und autobiographischem Schreibexperiment Der Tod und der Dandy. Ästhetizismus und Moral an der letzten Grenze . . Ars moriendi – zu Ursprung und Wirkungsgeschichte der Rede von der Sterbekunst Ist die Vorstellung eines natürlichen Todes' noch zeitgemäß? Moraltheologische Überlegungen zu einem umstrittenen Begriff Sterben im Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie Die Ausdifferenzierung des Todes durch die moderne Medizin und ihre ethischen Konsequenzen Moraltheologische Überlegungen zur künstlichen Ernährung und Hydrierung Entscheidungen unter Ungewissheit – am Beispiel von Wachkomapatienten Der Tod von eigener Hand: Ein philosophischer Blick auf ein existentielles Problem Auf ein Versprechen vertrauen – Fragen hospizlicher Begleitung im Sterben Die Entwicklung des sogenannten Sterbehilferechts in der (höchstrichterlichen) Judikatur IV. Teil: Theologisch-spirituelle Reflexionen Zum alttestamentlich-jüdischen Verständnis von Sterben und Tod „Ob wir leben, ob wir sterben – wir sind des Herrn“ (Röm 14,8): Sterben und Tod aus neutestamentlicher Sicht Zum islamischen Verständnis von Sterben und Tod des Menschen „Spiritual care“ – zur spirituellen Dimension des Sterbens und der Sterbebegleitung Hingabe. Sterben als wesentliche Phase des menschlichen Lebens und sein Vollzug in christlicher Lebensgewissheit Abschied und Gelassenheit. Über die Notwendigkeit einer erneuerten Kultur und Kunst des Sterbens Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Namensverzeichnis Autorenverzeichnis
Die medizinethische Diskussion steht in der Gefahr unter einem fortschreitenden Rechtsdruck das anthropologische Grundphänomen des Sterbens immer mehr aus dem Blick zu verlieren. Sollen Sterben und Tod nicht zur Projektionsfläche diffuser Ängste und Befürchtungen werden, dann ist es dringend erforderlich, die verschiedenen Dimensionen der Begegnung des Menschen mit seiner eigenen Sterblichkeit möglichst vorurteilsfrei auszuleuchten. Der interdisziplinäre Aufbau des vorliegenden Bandes ermöglicht nicht nur einen Einblick in die Komplexität der weithin verdrängten Thematik des Sterbens, sondern vermittelt auch einen breiten Überblick über die Möglichkeiten zeitgemäßer Palliativmedizin sowie der ihr zugrundliegenden ethischen Reflexion.
Die medizinethische Diskussion steht in der Gefahr unter einem fortschreitenden Rechtsdruck das anthropologische Grundphèanomen des Sterbens immer mehr aus dem Blick zu verlieren. Sollen Sterben und Tod nicht zur Projektionsflèache diffuser èAngste und Befèurchtungen werden, dann ist es dringend erforderlich, die verschiedenen Dimensionen der Begegnung des Menschen mit seiner eigenen Sterblichkeit mèoglichst vorurteilsfrei auszuleuchten. Der interdisziplinèare Aufbau des vorliegenden Bandes ermèoglicht nicht nur einen Einblick in die Komplexitèat der weithin verdrèangten Thematik des Sterbens, sondern vermittelt auch einen breiten èUberblick èuber die Mèoglichkeiten zeitgemèaÇer Palliativmedizin sowie der ihr zugrundliegenden ethischen Reflexion