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Sterbeinschriften auf Wikingerzeitlichen Runensteinen (Erganzungsbande Zum Reallexikon Der Germanischen Altertumskunde Erganzungsbande) (German ... Altertumskunde Erganzungsbande, 89)

معرفی کتاب «Sterbeinschriften auf Wikingerzeitlichen Runensteinen (Erganzungsbande Zum Reallexikon Der Germanischen Altertumskunde Erganzungsbande) (German ... Altertumskunde Erganzungsbande, 89)» نوشتهٔ Köster, Janine، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die etwa 3.000 erhaltenen skandinavischen Runensteine der Wikinger gelten nach dem gängigen wissenschaftlichen Verständnis als Totengedenksteine. Tatsächlich enthalten aber nur 218 Inschriften dieser Runensteine explizite Aussagen zum Thema Tod und Sterben. Die vorliegende Studie stellt die Inschriftengruppen mit und ohne Sterbeterminologie einander gegenüber. Bei der Herangehensweise mit statistischen Hilfsmitteln betritt die Autorin innerhalb der Runologie methodisches Neuland. Sie stellt die Erforschung der wikingerzeitlichen Runensteininschriften auf eine solide empirische Grundlage. Zunächst werden das Datenmaterial quantitativ aufbereitet und eine Fülle von neuen Erkenntnissen präsentiert. Im zweiten Teil diskutiert Köster die Befunde qualitativ anhand der Frage, ob die wikingerzeitlichen Runensteininschriften in erster Linie dem Totengedenken dienten, oder ob sie überwiegend doch für noch lebende Personen erstellt wurden. Geleitwort des Herausgebers Vorwort und Danksagung A Einleitung 1 Allgemeiner Hintergrund 2 Die verschiedenen Funktionen der Runensteine 3 Forschungslage 4 Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit B Vorgehensweise, Untersuchungsmaterial und Methodik 1 Abgrenzung der Thematik ‚Tod und Sterben‘ 2 Herangehensweise in dieser Untersuchung 3 Aufbau der Arbeit 4 Kurzer statistischer Exkurs 5 Datierung und Begrenzung des Untersuchungsmaterials 6 Datenquellen und Abkürzungsverzeichnis 7 Mehrfachnennungen 8 Auflistung der erfassten und qualitativ ausgewerteten Variablen C Empirischer Teil: Hauptuntersuchung der 218 Sterbeinschriften 1 Die Sterbeterminologie Gruppe 1: Neutrale Formulierung Gruppe 2: Benennung der Umstände Gruppe 3: Konnotative Mitteilung 2 Das Sterben 2.1 Reiseziele und Sterbeorte 2.2 Begräbnis 2.3 Sterbevokabular 3 Die Toten und die Hinterbliebenen 3.1 Sozialer Status 3.2 Generationen 3.3 Metrische Inschriften 4 Die Religion 4.1 Bittformeln 4.1.1 Die christliche Formel: Gott/Christus helfe seiner Seele 4.1.2 Die heidnische Formel: Thor weihe 4.2 Kreuzsymbolik 4.3 Die Brücken-Inschriften 5 Der Runenstein 5.1 Benennung des Inschriftenobjektes 5.2 Ritzersignaturen 5.3 Länder- und Regionenvergleich D Qualitativer Teil: Zusammenfassung und Diskussion 1 Die Generationeninschriften mit Sterbeterminologie im Vergleich 2 Die ruhmreichen Alten und die religiösen Jungen 3 Regional unterschiedliche Verhaltensweisen 4 Verortung des Todes im gesellschaftlichen Kontext 5 Religiöse Merkmale 6 Frauen als stumme Zeugen der Wikingergesellschaft 7 Gedenkinschriften für eine Person 7.1 Untersuchung von Paarsteinen und verbundenen Steinen 7.2 Inschriften mit mehreren Sterbetermini für eine Person 8 Gedenkinschriften für mehrere Personen 8.1 Inschriften für mehrere Personen mit mehrfacher Sterbeterminologie 8.2 Inschriften für mehrere Personen mit nur einem Sterbeterminus 9 Inschriften, welche die Errichter für sich selbst erstellten 10 Die Ingvar-Steine 11 Die Existenz eines Leichnams 12 Zusammenfassung E Anhang Anhang 1 (zu Kapitel C 3.1): Sozialer Status: Erläuterungen zu den häufigsten Begriffen Anhang 2 (zu Kapitel C 5.1): Inschriftenobjekt: Erläuterungen zu den häufigsten Begriffen Anhang 3: Konkordanz der 218 Sterbeinschriften F Bibliografie

Die etwa 3.000 erhaltenen skandinavischen Runensteine der Wikinger gelten nach dem gängigen wissenschaftlichen Verständnis als Totengedenksteine. Tatsächlich enthalten aber nur 218 Inschriften dieser Runensteine explizite Aussagen zum Thema Tod und Sterben.
Die vorliegende Studie stellt die Inschriftengruppen mit und ohne Sterbeterminologie einander gegenüber. Bei der Herangehensweise mit statistischen Hilfsmitteln betritt die Autorin innerhalb der Runologie methodisches Neuland. Sie stellt die Erforschung der wikingerzeitlichen Runensteininschriften auf eine solide empirische Grundlage.
Zunächst werden das Datenmaterial quantitativ aufbereitet und eine Fülle von neuen Erkenntnissen präsentiert. Im zweiten Teil diskutiert Köster die Befunde qualitativ anhand der Frage, ob die wikingerzeitlichen Runensteininschriften in erster Linie dem Totengedenken dienten, oder ob sie überwiegend doch für noch lebende Personen erstellt wurden.

Köster untersucht das Thema Tod und Sterben auf skandinavischen Runeninschriften aus der Wikingerzeit. Dabei werden die Inschriften mit expliziter Sterbeterminologie jenen gegenübergestellt, welche hierzu keine konkreten Aussagen beinhalten. Das Ergebnis dieser Studie stellt das gängige Verständnis der Funktion von Runensteininschriften infrage. Es liegt nahe, dass sie überwiegend für damals noch lebende Personen verfasst wurden "Köster investigates the subject of death and dying as depicted on Scandinavian runic stones from the Viking era. Her study calls into question our conventional understanding of the function of these inscriptions, showing that runic inscriptions were not limited to epitaphs, but were also prepared more generally for individuals who were still alive"--Provided by publisher. Köster investigates the subject of death and dying as depicted on Scandinavian runic stones from the Viking era. Her study calls into question our conventional understanding of the function of these inscriptions, showing that runic inscriptions were not limited to epigraphs, but were also prepared more generally for individuals who were still alive. Note biographique: Janine Köster, Ludwig-Maximilians-Universität München, Germany Biographical note: Janine Köster, Ludwig-Maximilians-UniversitätMünchen, Germany
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