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Stele und Legende - Untersuchungen zu den keilschriftlichen Erzählwerken über die Könige von Akkade

معرفی کتاب «Stele und Legende - Untersuchungen zu den keilschriftlichen Erzählwerken über die Könige von Akkade» نوشتهٔ Haul Michael.، منتشرشده توسط نشر Georg-August-Universität Göttingen. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen - Universitätsverlag Göttingen در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Universitätsverlag Göttingen, 2009. — 517 р. — (Göttinger Beiträge zum Alten Orient). — ISSN: 18662595 ISBN: 9783941875111 Überlieferte Originalstelen mit Inschriften der großen Könige Sargon undNarām-Sîn von Akkade, die im 23. Jahrhundert v. Chr. als erste ein Weltreicheroberten, sowie mündlich tradierte Sagen haben diesen beiden Königen einenherausragenden Stellenwert in der historischen Erinnerung der Babylonier undAssyrer verschafft. Dies führte zu einer Reihe erzählender Werke, die zum Teilwie echte Heldenlieder gestaltet sind, zum Teil sich aber auch als authentischeKönigsinschriften gebärden.Das Verständnis dieser heterogenen Textgruppe in verschiedenen Fragerichtungenzu erhellen, ist das Ziel vorliegender Studie. Zu den Fragestellungen gehören dieBestimmung der Gattungen, denen die Texte angehören, und ihre Scheidung vonden authentischen Königsinschriften, die durch das Merkmal der Fiktionalität gekennzeichnetist. Des Weiteren soll die zum Teil hohe literarische Qualität dieserWerke herausgearbeitet werden. Schließlich wird untersucht, inwiefern sich andiesen Werken die Mechanismen und Bedingungen ihrer Überlieferung ablesenlassen, ob sie Spuren eines mündlichen Sargon- und Narām-Sîn-Sagenschatzesaufweisen und welche literarischen Funktionen sie erfüllten. Stelen, Keilschrift Inhalt 7 Vorwort 11 Abkürzungsverzeichnis 13 1. Einleitung 23 1.1. Die literarische Perspektive 24 1.2. Die literarhistorische Perspektive 27 1.3. Das Arbeitsprogramm 29 1.4. "Legende", "Sage" und "Epos" 31 2. Die erzählenden Texte über Sargon und Naram-Sin 37 2.1. Übersicht über die Texte 38 2.2. Texte in erster Person 39 2.3. Texte in dritter Person 46 3. MAD 1 172: Altakkadische Anfänge einer legendarischen Literatur 55 3.1. Authentische Königsinschrift oder fiktionaler narû? 55 3.2. Äußere und stilistische Merkmale 59 3.3. Inhaltliche Merkmale: Iphur-Kis, Lugalane und Amar-girid 60 3.4. Reflektiert MAD 1 172 mündliche Überlieferungen? 70 3.5. Gab es eine verschriftete Überlieferung altakkadischer Literatur? 73 3.6. Zusammenfassung 78 4. Die Große Revolte gegen Naram-Sin in der altbabylonischen Literatur 81 4.1. Die Große-Revolte-Legende im Vergleich zur authentischen Inschrift Naram-Sins 84 4.2. Zusammenfassung 110 5. Der "literarische narû" als Definitionsproblem 117 5.1. H.G. Güterbocks Begriff der "narû-Litteratur" 118 5.2. A.K. Graysons Begriff der "Pseudo-Autobiographie" 121 5.3. "narû-Literatur" und "(Pseudo-)Autobiographie" bei E. Reiner und W. Röllig 124 5.4. B. Lewis' Spezifikation des Begriffs "Pseudo-Autobiographie" 125 5.5. Die terminologische Kritik von H.D. Galter 127 5.6. M.-C. Ludwigs Entkoppelung des Begriffs "narû-Literatur" vom Begriff des Fiktiven 137 5.7. Die Gattung der "Fictional Akkadian Autobiography" bei T. Longman III. 139 5.8. Das Problem der Fiktionalität bei S. Tinney 143 5.9. Die folkloristische Terminologie bei J.G. Westenholz 144 5.10. Fiktionalität und "narû-Literatur" bei B. Pongratz-Leisten 146 5.11. Literatur und Fiktionalität bei W. Schaudig 149 5.12. Zusammenfassung 152 6. Literarische Fiktionalität im Alten Orient 155 6.1. Das Fiktionale in Philosophie und Literaturwissenschaft 157 6.1.1. Vaihingers "Philosophie des Als Ob" 158 6.1.2. Goodmans "Weisen der Welterzeugung" 162 6.1.3. Die Fiktion als generell relationaler Begriff 164 6.1.4. W. Isers literarische Anthropologie des Fiktiven 166 6.1.5. Das Problem des "Als Ob" literarischer Fiktionalität 168 6.2. Zusammenfassung der theoretischen Diskussion 179 7. Formale Analyse der fiktionalen narûs 183 7.1. Zur Abgrenzung des Corpus 183 7.2. Der Rahmen des narû 191 7.2.1. Die Einleitung 192 7.2.2. Der Textschluss 195 7.3. Die Sprache 195 7.3.1. Die Legenden über die Große Revolte gegen Naram-Sin 196 7.3.2. Die Kuta-Legende 198 7.4. Fiktionalität 208 8. "Sargon, der Eroberer" (AO 6702): Ein altbabylonisches Heldenepos 211 8.1. Inhaltliche Analyse des Textes 212 8.1.1. Die thematische Struktur von AO 6702 212 8.1.2. Der Tafelanfang: Anfang des Textes? 214 8.1.3. Die vorwiegend dialogische Gestalt des Textes 215 8.1.4. Das Aufstellen einer Stele als Ziel des Feldzugs 216 8.1.5. Sargon rühmt das Heldentum seiner Soldaten 216 8.1.6. Der asaredum ermuntert Sargon zum heroischen Kampf 217 8.1.7. Die Metapher vom "Fest der Männer" 219 8.1.8. Die Metapher von den zwei Gebärenden und die Szenerie der Schlacht 228 8.1.9. Der Kommentar des Erzählers 229 8.1.10. Der asaredum spricht über den sukkallum und über ein Königsbildnis 230 8.1.11. Die prachtvolle Armee Sargons 233 8.1.12. Sargons Aufbruch und die Durchquerung des finsteren Waldes 236 8.1.13. Die neun Festungen und die sagenhafte Ferne am Rand der Welt 242 8.1.14. Die Eroberung von Simurrum 246 8.1.15. Sargon herrscht über die Welt und erzählt von neun Ländern 248 8.1.16. Das Ende des Textes: Sargon unterweist seine Truppen 250 8.2. Zusammenfassung 251 9. "Sargon in der Fremde" (TIM 9 48): Ein Heldenepos aus Saduppûm 259 10. Sar tamhari: Eine babylonische Abenteuerlegende 275 10.1. Zur Sprache des Sar tamhari 277 10.1.1. Graphie, Morphologie, Lexikon und Syntax 277 10.1.2. Epische Gestaltung und stilistische Besonderheiten 284 10.2. Die legendarische Gestaltung des Sar tamhari 287 10.2.1. Die Darstellung der religiösen Züge in der Erzählung 288 10.2.2. Die sublime Gestalt der Sar tamhari-Legende 293 10.2.3. Isolation und universale Allverbundenheit 295 10.2.4. Die ironische Distanz des Geschehens 297 10.2.5. Phantastische Ausschmückung 299 10.3. Die literarischen Funktionen des Sar tamhari 302 10.4. Zur Genese und Tradierung des Sar tamhari 305 10.4.1. Altassyrische Ursprünge der Sar tamhari-Erzählung 305 10.4.2. Das Verhältnis des Sar tamhari zu AO 6702 und TI M 9 48 306 10.4.3. Der Name Nur-Daggal 310 10.4.4. Die neuassyrischen und hethitischen Fragmente des Sar tamhari 313 10.5. Zusammenfassung 322 11. Zusammenfassung 325 12. Text: MAD 1 172 335 Text und Übersetzung 336 Kommentar 337 13. Text: Die Große Revolte gegen Naram-Sin 341 Erster Text (G): Text und Übersetzung 342 Erster Text (G): Kommentar 344 Zweiter Text (M): Text und Übersetzung 352 Zweiter Text (M): Kommentar 354 14. Text: Die altassyrische Sargon-Erzählung aus Kanis (Kültepe) 361 14. Text: Die altassyrische Sargon-Erzählung aus Kanis (Kültepe) 361 Text und Übersetzung 362 Kommentar 366 15. Text: "Sargon, der Eroberer" (AO 6702) 377 Text und Übersetzung 378 Kommentar 384 16. Text: "Sargon in der Fremde" (TIM 9 48) 413 Text und Übersetzung 414 Kommentar 422 17. Text: Sar tamhari 439 Text und Übersetzung 440 Kommentar 446 Literaturverzeichnis 473 Indices 493 Themen, Realia, Orts- und Personennamen 493 Texte und Werke 504 Grammatik, literarischer Stil, epischer Aufbau 507 Wörter 509 Buchrücken 517 Stele;,Keilschrift;,Akkade Stele,Keilschrift,Akkade Überlieferte Originalstelen mit Inschriften der großen Könige Sargon und Nar?m-Sîn von Akkade, die im 23. Jahrhundert v. Chr. als erste ein Weltreich eroberten, sowie mündlich tradierte Sagen haben diesen beiden Königen einen herausragenden Stellenwert in der historischen Erinnerung der Babylonier und Assyrer verschafft. Dies führte zu einer Reihe erzählender Werke, die zum Teil wie echte Heldenlieder gestaltet sind, zum Teil sich aber auch als authentische Königsinschriften gebärden. Das Verständnis dieser heterogenen Textgruppe in verschiedenen Fragerichtungen zu erhellen, ist das Ziel vorliegender Studie. Zu den Fragestellungen gehören die Bestimmung der Gattungen, denen die Texte angehören, und ihre Scheidung von den authentischen Königsinschriften, die durch das Merkmal der Fiktionalität gekennzeichnet ist. Des Weiteren soll die zum Teil hohe literarische Qualität dieser Werke herausgearbeitet werden. Schließlich wird untersucht, inwiefern sich an diesen Werken die Mechanismen und Bedingungen ihrer Überlieferung ablesen lassen, ob sie Spuren eines mündlichen Sargon- und Nar?m-Sîn-Sagenschatzes aufweisen und welche literarischen Funktionen sie erfüllten. Die Reihe ?Göttinger Beiträge zun Alten Orient? setzt die erfolgreichen ?Göttinger Arbeitshefte zur Altorientalischen Literatur? fort. Die Reihe wird vom Seminar für Altorientalistik der Georg-August-Universität Göttingen herausgegeben und behandelt die Erschließung und Deutung der reichhaltigen Schriftdenkmäler in akkadischer oder sumerischer Sprache aus der Zeit von ca. 3100 - 500 v. Chr. Überlieferte Originalstelen mit Inschriften der großen Könige Sargon und Narām-Sîn von Akkade, die im 23. Jahrhundert v. Chr. als erste ein Weltreich eroberten, sowie mündlich tradierte Sagen haben diesen beiden Königen einen herausragenden Stellenwert in der historischen Erinnerung der Babylonier und Assyrer verschafft. Dies führte zu einer Reihe erzählender Werke, die zum Teil wie echte Heldenlieder gestaltet sind, zum Teil sich aber auch als authentische Königsinschriften gebärden. Das Verständnis dieser heterogenen Textgruppe in verschiedenen Fragerichtungen zu erhellen, ist das Ziel vorliegender Studie. Zu den Fragestellungen gehören die Bestimmung der Gattungen, denen die Texte angehören, und ihre Scheidung von den authentischen Königsinschriften, die durch das Merkmal der Fiktionalität gekennzeichnet ist. Des Weiteren soll die zum Teil hohe literarische Qualität dieser Werke herausgearbeitet werden. Schließlich wird untersucht, inwiefern sich an diesen Werken die Mechanismen und Bedingungen ihrer Überlieferung ablesen lassen, ob sie Spuren eines mündlichen Sargon- und Narām-Sîn-Sagenschatzes aufweisen und welche literarischen Funktionen sie erfüllten. Die Reihe "Göttinger Beiträge zun Alten Orient" setzt die erfolgreichen "Göttinger Arbeitshefte zur Altorientalischen Literatur" fort. Die Reihe wird vom Seminar für Altorientalistik der Georg-August-Universität Göttingen herausgegeben und behandelt die Erschließung und Deutung der reichhaltigen Schriftdenkmäler in akkadischer oder sumerischer Sprache aus der Zeit von ca. 3100 - 500 v. Chr
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