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Stamm und Landschaft: Josef Nadlers Konzeption der deutschen Literaturgeschichte (Quellen Und Forschungen Zur Literatur- Und Kulturgeschichte, 48) (German Edition)

معرفی کتاب «Stamm und Landschaft: Josef Nadlers Konzeption der deutschen Literaturgeschichte (Quellen Und Forschungen Zur Literatur- Und Kulturgeschichte, 48) (German Edition)» نوشتهٔ Ranzmaier, Irene، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2008. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

With his __Literaturgeschichte der deutschen Stämme und Landschaften__ ['Literary History of the German Tribes and Landscapes'] Josef Nadler is one of the most important 20th century scholars in German Studies. His concept, which ascribes a particular literary epoch to each "German tribe" has evoked fascination and rejection in equal measure. This first monograph on the subject concerns itself with the basis of his concept, where its problematic aspects lie, how it managed to gain academic recognition from the 1920s onwards and then lost this recognition again after 1945. Josef Nadlers stammeskundlicher Ansatz der Literaturgeschichtsschreibung wurde wegen seiner Affinität zu NS-Ideologemen oft kritisiert, doch die frühe Entwicklung seiner Theorien und die Gründe für deren anfängliche Ablehnung und späteren Erfolg blieben weitgehend unbeleuchtet. Nadler entwickelte ab 1909 im Rahmen des "Methodenpluralismus" der Germanistik ein System deutscher Volkstümer, die auf erbgebundenen Stammescharakteren und deren "geistiger Aneignung" einer Landschaft basieren. Für dieses bis 1951 beibehaltene Grundkonzept versuchte der Literaturhistoriker mit wechselndem Erfolg den Anspruch auf Wissenschaftlichkeit durchzusetzen. Die unterschiedlichen Darstellungsweisen des Ansatzes und dessen Rezeptionsgeschichte reflektieren die sich wandelnden inner- und interdisziplinären sowie politischen Kontexte. Indem die Entwicklung der stammeskundlichen Literaturgeschichtsschreibung, Nadlers akademische Laufbahn und die Rezeption seines Werks ständig neu miteinander in Beziehung gesetzt werden, entsteht ein Bild von der Konjunktur eines germanistischen Konzepts des 20. Jahrhunderts, das Licht auf die Entwicklung der gesamten Disziplin und die Historizität der Kriterien für die Wissenschaftlichkeit philologischer Forschung wirft. Diese Arbeit wurde von der FWF gefördert

The series "QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR LITERATUR- UND KULTURGESCHICHTE" (Sources and Research in the History of Literature and Culture), with a rich tradition stretching back to 1874, is an established feature among the renowned publications for German Literary Studies. Edited by Mark-Georg Dehrmann and Christiane Witthöft, the series presents examples of high-quality scholarship examining literary texts in conjunction with historical cultural phenomena, particularly with the other arts. There is an explicit demand for literary studies with a transdisciplinary approach. German literature from the Middle Ages to the present day forms the main focus of the series.

As the historical cultural thrust of the series includes aspects of intercultural experience and national perceptions of the other, Quellen und Forschungen is also open to occasional comparative studies. The publications of the series include monographs, doctoral and professorial theses. Works presented for acceptance in the series are required to display scholarly relevance and excellence in method and presentation.

Frontmatter Inhalt 1. Einleitung 2. Die Germanistik im Gefüge der Wissenschaften um 1900 3. Nadlers Positionierung im Wissenschaftskontext 4. Die „Literaturgeschichte der deutschen Stämme und Landschaften“ 1909-1918 5. Der Status der stammeskundlichen Literaturgeschichtsschreibung 1912-1920 6. Stammeskundlich-völkische Literaturgeschichtsschreibung 1921-1928 7. Aufschwung der stammeskundlich-völkischen Literaturgeschichtsschreibung 1921-1931 8. Die problembehaftete Durchsetzung der stammeskundlichen Literaturgeschichtsschreibung 1912-1931 9. Stammeskundlich-völkische Literaturgeschichtsschreibung und Nationalsozialismus 10. Der stammeskundliche Ansatz der Literaturgeschichtsschreibung nach 1945 11. Stammeskundliche Literaturgeschichtsschreibung und der Anspruch auf Wissenschaftlichkeit Backmatter Review text: " ... Arbeit, die als ein neues Standardwerk zur Geschichte der Germanistik in der ersten Hälfte des 20. Jh. gelten darf."Wolgang Lukas in: Germanistik 1-2/2009 "Vorgelegt hat das überfällige Standardwerk jetzt IRENE RANZMAIER mit ihrer Wiener Dissertation, an der sich messen lassen muss, wer sich künftig über Nadler äußert."Holger Dianat in: Zeitschrift für Germanistik 2/2010
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