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Stadt Und Stadtbild in Der Frühen Neuzeit: Frankfurt Am Main Als Kulturelles Zentrum Im Publizistischen Diskurs (Bibliothek Altes Reich) (German Edition)

معرفی کتاب «Stadt Und Stadtbild in Der Frühen Neuzeit: Frankfurt Am Main Als Kulturelles Zentrum Im Publizistischen Diskurs (Bibliothek Altes Reich) (German Edition)» نوشتهٔ Stalljohann-Schemme, Marina، منتشرشده توسط نشر De Gruyter Oldenbourg در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This book investigates the image of Frankfurt that was developed in journalistic publications in the early modern period. When did this image arise, how did it develop, and what function did it possess? The depictions and stereotypes that were circulated concerning Frankfurt’s rise had traction until 1800. As the author reveals, the perpetuation of these depictions served to compensate for a change in the city’s historical significance. Vorwort Inhalt I Einleitung 1 Forschungsgegenstand 1.1 Forschungsstand und Fragestellung 1.2 Methodik 1.3 Quellengrundlage und Vorgehensweise 1.3.1 Städtelob 1.3.2 Stadtchronistik 1.3.3 Kosmographien, geographisch-historische Beschreibungen 1.3.4 Stadtbeschreibungen 1.3.5 Reiseliteratur 1.3.6 Lexika 1.3.7 Zeitschriften 2 Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum der Frühen Neuzeit 2.1 Frühgeschichte und Namensgebung 2.2 Geographische Zentralität als Voraussetzung für kulturelle Zentralität 2.3 Auf dem Weg zur Reichs- und Krönungsstadt im Mittelalter 2.4 Frankfurts gesellschaftspolitische Entwicklung in der Frühen Neuzeit 2.5 Gesellschaft und Religion 2.6 Frankfurt als internationales Messe- und Handelszentrum 2.7 Das architektonische Stadtbild 2.8 Kulturelles Leben im frühneuzeitlichen Frankfurt am Main 2.8.1 Bildung und Wissenschaft 2.8.2 Musik und Theater 2.8.3 Personen II Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum im publizistischen Diskurs der Frühen Neuzeit 1 „Also auch Franckfurth die Stadt den besten Ruhm in Teutschland hat“ – Kontinuität und Entwicklung tradierter Topoi 1.1 Der „Central-Platz“ Frankfurt 1.1.1 Geographische Zentralität und gute Erreichbarkeit 1.1.2 Wechselwirkung von geographischer und politischer Zentralität 1.1.3 Die Lage am Main: „Motor“ für Verkehr und Handel 1.1.4 Die fruchtbare Lage: Ernährung und Versorgung 1.1.5 Kulturelle Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten 1.1.6 Zusammenfassung 1.2 Schauplatz der Kaiserwahl und die Goldene Bulle 1.2.1 Ein bedeutendes Privileg 1.2.2 Kaiserliche Liebe und göttliche Gnade 1.2.3 Kaisertreue und Ergebenheit 1.2.4 Prozedere der Königswahlen und Kaiserkrönungen 1.2.5 Wirtschaftliche Stärke und politische Zentralität 1.2.6 Römer und Dom 1.2.7 Goldene Bulle: Vom hoheitlichen Gesetzbuch zum einfachen „Pergamenten-Buch“ 1.2.8 Zusammenfassung 1.3 „Franckfurt das Edel gewerbhauß“: Versorgerin oder Ruin der „teutschen“ Wirtschaft? 1.3.1 Warenhaus des Reiches 1.3.2 Die Handelsmessen 1.3.3 Reichtum, Ruhm und Ehre 1.3.4 Wirtschaftliche Prosperität und politische Zentralität 1.3.5 Internationalität 1.3.6 Die Messe als Nachrichtenzentrum 1.3.7 Der Finanzplatz: Geldwechsel und Bankgeschäfte 1.3.8 Wirtschaftliche Konkurrenz und ökonomischer Niedergang 1.3.9 Unterhaltung und Vergnügen 1.3.10 Zusammenfassung 1.4 „... und sind die zwey Städte mit einer schönen steinernen Brücken aneinander gehenckt“ 1.4.1 Zwei Stadtteile – ein Gemeinwesen 1.4.2 Baugeschichte und Ereignisse 1.4.3 Historische und symbolische Bedeutung der Mainbrücke 1.4.4 Die imposante Brücke – beeindruckende Architektur 1.4.5 Schönheit und Vergnügen 1.4.6 „Neue“ Gefahren und unzureichende Bauweise 1.4.7 Zusammenfassung 1.5 Fazit: Historische Kontinuität und wandelbares Stadtbild 2 Veränderte Stadt oder veränderte Perspektive? Verblassende Topoi 2.1 Entstehungsmythos und Namensgebung 2.1.1 Historisch oder geographisch: Helenopolis oder „der Franken Furt“? 2.1.2 Altehrwürdig und von ungewissem Anfang 2.1.3 Frankfurt und das Reich 2.1.4 Frankfurt und Karl der Große 2.1.5 Zusammenfassung 2.2 Schutz und Sicherheit nach innen und außen 2.2.1 Schutz und Sicherheit 2.2.2 Freiheit 2.2.3 Nachbarschaft und Freundschaft 2.2.4 Wehrhaftigkeit – Ehre und Mut 2.2.5 Veraltete Bauwerke: Gärten statt Mauern 2.2.6 Zusammenfassung 2.3 Von Tugenden, Gerechtigkeit und Frieden 2.3.1 Weiser Magistrat, tugendhafte Bürger, gerechte Verfassung 2.3.2 Die soziale und offene Stadt 2.3.3 Verfassungsstreitigkeiten 2.3.4 Zusammenfassung 2.4 Fazit: Von der Vergangenheit in die Gegenwart 3 Von einem historischen Zentrum des Reiches zu einem Zentrum städtischer Kultur: Die Entwicklung neuer Topoi 3.1 Kulturelles Leben: „Athen aller Künste“ oder kulturelles Mittelmaß? 3.1.1 Das visuelle Stadtbild 3.1.2 Gelehrsamkeit, Bildung und Wissenschaft 3.1.3 Kunst und Kultur 3.2 Die Stadt erhält ein Gesicht: Die Bewohner Frankfurts 3.2.1 Die Frankfurter wohlgeratene Gesellschaft – ein anonymes Kollektiv 3.2.2 Vom Allgemeinlob zur Personifizierung 3.2.3 Gastfreundschaft und Offenheit 3.2.4 Luxus und Überschwang 3.2.5 Die drei Konfessionen: Kirchen, Macht und Geld 3.2.6 Die Juden und die Judengasse 3.2.7 Zusammenfassung 3.3 Fazit: Differenzierung und Individualisierung. Von der Reichs- auf die Stadtebene III Fazit: Von einem historischen zu einem kulturellen Zentrum IV Anhang Abbildungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Quellenverzeichnis Verzeichnis handschriftlicher Quellen Verzeichnis gedruckter Quellen Online-Quellen und Datenbanken Literaturverzeichnis Personenregister Ortsregister

Die Publikation untersucht das in der publizistisch-literarischen Öffentlichkeit entwickelte und tradierte Stadtbild der Reichsstadt Frankfurt am Main als ein kulturelles Zentrum der Frühen Neuzeit. Wie ist dieses Bild entstanden, wie hat es sich entwickelt und welche Funktion besaß es? Häufig wurde dabei auf Bilder und Stereotypen zurückgriffen, die sich aus Frankfurts aufstrebender Bedeutung im Hoch- und Spätmittelalter speisten. Die intertextuelle Fortschreibung bekannter Topoi bis etwa 1800 diente offenbar zur Kompensation eines stadtgeschichtlichen Bedeutungswandels; lag aber auch in den literarisch-publizistischen Formen begründet, die sich an rhetorischen Vorgaben orientierten. Die Parameter des Diskurses bzw. Frankfurt-Bildes haben sich durch das Verblassen bestimmter Topoi und das Entstehen neuer Stereotypen von der reichischen Vergangenheit in die städtische Gegenwart verschoben, während gleichzeitig die Geschichte kontinuierlich als Legitimation herangezogen wurde.

Die Autorin untersucht das in der Publizistik entworfene Stadtbild von Frankfurt am Main als kulturelles Zentrum der Frühen Neuzeit. Wann ist dieses Bild entstanden, wie hat es sich entwickelt und welche Funktion besaß es? Die Bilder und Stereotypen über Frankfurts aufstrebende Entwicklung im Mittelalter hatten bis 1800 Bestand. Die Fortschreibung der Topoi diente zur Kompensation eines stadtgeschichtlichen Bedeutungswandels
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