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Staaten als Täter.: Ministerialbürokratie und „Judenpolitik“ in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich. Ein Vergleich. Mit einem Vorwort von Horst Möller und Georges-Henri Soutou

معرفی کتاب «Staaten als Täter.: Ministerialbürokratie und „Judenpolitik“ in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich. Ein Vergleich. Mit einem Vorwort von Horst Möller und Georges-Henri Soutou» نوشتهٔ Michael Mayer، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Singularität der Ermordung der europäischen Juden durch das Deutsche Reich wirft die Frage auf, inwieweit und ab welchem Punkt sich die deutsche Entwicklung von der anderer Staaten in Europa abkoppelte. Michael Mayer vergleicht deshalb erstmals systematisch die "Judenpolitik" des Deutschen Reichs mit der des zweitwichtigsten modernen Industriestaates auf dem Kontinent: Frankreich. Die Vichy-Regierung schwankte in ihrer Politik zwischen der Verwirklichung einer autochthonen Politik und der Anpassung an deutsche Forderungen. Mit Hilfe eines Vergleichs kann der Autor wichtige neue Antworten zur Struktur des NS-Staates und Vichy-Frankreichs sowie zu deren Politik gegenüber den Juden finden. Link: http://bvbr.bib-bvb.de:8991/exlibris/aleph/a18_1/apache_media/4S22T2GQYK6AAJTVF5J9J6SEBAEU1I.pdf Table of Contents Vorwort von Horst Möller und Georges-Henri Soutou Danksagung Einleitung A. Erste Phase: Die Segregation der Juden in NS-Deutschland (1933-1935/38) und Vichy-Frankreich (1940/41) I. Erste Maßnahmen gegen Juden in NS-Deutschland (1933) und Vichy-Frankreich (1940) 1. Die Politik gegenüber den „ausländischen“ Juden 2. Die Politik gegenüber den inländischen Juden Die Einführung des Berufsbeamtengesetzes und des statut des juifs Exkurs: Der deutsche Einfluss auf den Erlass des statut des juifs Der „Judenbegriff“ des Berufsbeamtengesetzes und des statut des juifs Das Berufsbeamtengesetz und das statut des juifs in der Verwaltungspraxis 3. Die Präsentation des Berufsbeamtengesetzes und des statut des juifs durch die Regierungen in der Öffentlichkeit II. Auf der Suche nach einer dauerhaften „Lösung der Judenfrage“ in NS-Deutschland (1934-35/38) und Vichy-Frankreich (1940/41) 1. Voraussetzungen für die Einführung der Nürnberger Gesetze und die Reform des statut des juifs 2. Die Nürnberger Gesetze und das zweite statut des juifs Die Bestimmungen der Gesetze Der „Judenbegriff“ der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz und des zweiten statut des juifs Die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz und das zweite statut des juifs in der Verwaltungspraxis 3. Die Präsentation der Nürnberger Gesetze und des zweiten statut des juifs durch die Regierungen in der Öffentlichkeit III. Die Reaktion auf die Rassengesetze: Kirchen in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich IV. Bilanz der ersten Phase B. Der Übergang: Der Wandel der institutionellen Zuständigkeiten in der „Judenpolitik“ in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich I. Die traditionelle Ministerialbürokratie und die Federführung in der „Judenfrage“ in NS-Deutschland (1933-1935) und Vichy-Frankreich (1940-1942) 1. Die deutsche traditionelle Ministerialbürokratie zu Beginn des NS-Regimes 2. Das Commissariat Général aux Questions Juives, die französische Ministerialbürokratie und die deutsche Besatzungsmacht in der Ära Vallat II. Die traditionelle Ministerialbürokratie und die Federführung in der „Judenfrage“ in NS-Deutschland (1935/38-1945) und Vichy-Frankreich (1942-1944) 1. Die traditionelle Ministerialbürokratie und die radikalen NS-Institutionen in Deutschland 2. Die traditionelle deutsche Militärverwaltung und die radikalen NS-Institutionen in Frankreich 3. Die französische Ministerialbürokratie und die deutsche Besatzungsmacht Das Commissariat Général aux Questions Juives, die französische Ministerialbürokratie und die deutsche Besatzungsmacht in der Ära Darquier de Pellepoix Exkurs: Die Police des Questions Juives Die französische Ministerialbürokratie und die traditionelle deutsche Militärverwaltung C. Zweite Phase: Von der Segregationspolitik zur Vertreibung der Juden aus NS-Deutschland (1935/38-1945) und Vichy-Frankreich (1942-1944) I. „NS-Judenpolitik“ und Ministerialbürokratie in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich 1. Der Bruch: Administration und Deportation der Juden Prolog: Die Einführung des „Judensterns“ Der Beginn der Deportationen Die Diskussion um den in die Deportationen einzubeziehenden Personenkreis 2. Die Kontinuität: Administration und Segregation der Juden Die Verhandlungen über eine Modifikation der Nürnberger Gesetze und des zweiten statut des juifs Die Ausnahmeregelungen für Juden II. Die Reaktion auf die Einführung des „Judensterns“ und die Deportation der Juden: Kirchen in NS-Deutschland und Vichy-Frankreich Schlussfolgerungen Anhang Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 Loi portant statut des juifs vom 3. Oktober 1940 Loi du 2 juin 1941 remplaçant la loi du 3 octobre 1940 portant statut des juifs Abkürzungen Quellen und Literatur I. Unveröffentlichte Quellen II. Veröffentlichte Quellen III. Literatur Personenregister Die eigentliche Zäsur in der Geschichte der Judenfeindschaft in Deutschland fand 1938 und nicht 1933 statt. So lautet das Ergebnis der Studie von Michael Mayer, der erstmals systematisch die deutsche „Judenpolitik“ 1933 bis 1945 mit einem anderen modernen Industriestaat Vichy-Frankreich auf umfangreicher Quellenbasis vergleicht. Dabei wurde deutlich, dass die Rassengesetzgebung, die in Frankreich 1940/41 unabhängig von deutschem Druck umgesetzt wurde, weitgehende Parallelen zu den deutschen antijüdischen Gesetzesmaßnahmen 1933 bis 1935 aufwies. Der Grund hierfür: Die Beamten der traditionellen Ministerialbürokratie beider Länder verwendeten vergleichbare verwaltungstechnische Mittel, um dasselbe Ziel zu erreichen: die „Säuberung“ von Staat und Gesellschaft von vermeintlich „jüdischem Einfluss“. Im Verlauf der dreißiger Jahre kam es in Deutschland zu einem Wandel der „Judenpolitik“. Spätestens 1938 hatten nicht mehr die klassische Ministerialbürokratie, sondern radikale, nationalsozialistisch dominierte Institutionen die Federführung in der Verfolgungspolitik inne. Diese machten die Ausgrenzungspolitik gegenüber den Juden zu einer Vertreibungs- und Vernichtungspolitik. Der Vergleich mit Frankreich belegt, dass die traditionelle Ministerialbürokratie in beiden Ländern auf diese neue Situation zunächst mit weitgehender Kollaborationsbereitschaft reagierte. Jedoch, so das erschreckende Ergebnis der Studie, begriffen deutsche und französische Ministerialbeamte letztlich nicht, dass sie die Grundlagen für die Vernichtungspolitik gelegt hatten. Main description: Die Singularität der Ermordung der europäischen Juden durch das Deutsche Reich wirft die Frage auf, inwieweit und ab welchem Punkt sich die deutsche Entwicklung von der anderer Staaten in Europa abkoppelte. Michael Mayer vergleicht deshalb erstmals systematisch die "Judenpolitik" des Deutschen Reichs mit der des zweitwichtigsten modernen Industriestaates auf dem Kontinent: Frankreich. Die Vichy-Regierung schwankte in ihrer Politik zwischen der Verwirklichung einer autochthonen Politik und der Anpassung an deutsche Forderungen. Mit Hilfe eines Vergleichs kann der Autor wichtige neue Antworten zur Struktur des NS-Staates und Vichy-Frankreichs sowie zu deren Politik gegenüber den Juden finden Short description: Die Singularität der Ermordung der europäischen Juden durch das Deutsche Reich wirft die Frage auf, inwieweit und ab welchem Punkt sich die deutsche Entwicklung von der anderer Staaten in Europa abkoppelte. Michael Mayer vergleicht deshalb erstmals systematisch die "Judenpolitik" des Deutschen Reichs mit dem zweitwichtigsten modernen Industriestaat auf dem Kontinent: Frankreich. Die Vichy-Regierung schwankte in ihrer Politik zwischen der Verwirklichung einer autochthonen Politik und der Anpassung an deutsche Forderungen. Mit Hilfe eines Vergleichs kann der Autor wichtige neue Antworten zur Struktur des NS-Staates und Vichy-Frankreichs sowie zu deren Politik gegenüber den Juden finden Main description: Die Singularität der Ermordung der europäischen Juden durch das Deutsche Reich wirft die Frage auf, inwieweit und ab welchem Punkt sich die deutsche Entwicklung von der anderer Staaten in Europa abkoppelte. Michael Mayer vergleicht deshalb erstmals systematisch die "Judenpolitik" des Deutschen Reichs mit dem zweitwichtigsten modernen Industriestaat auf dem Kontinent: Frankreich. Die Vichy-Regierung schwankte in ihrer Politik zwischen der Verwirklichung einer autochthonen Politik und der Anpassung an deutsche Forderungen. Mit Hilfe eines Vergleichs kann der Autor wichtige neue Antworten zur Struktur des NS-Staates und Vichy-Frankreichs sowie zu deren Politik gegenüber den Juden finden 001-480.pdf Bookmarks Bookmarks 001-020 Einleitung Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 021-196 Kap. A Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 197-262 Kap. B Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 263-390 Kap. C Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 391-408 Schlussfolgerungen Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 409–420 Anhang_Abkürz Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 421–474 Quellen_Literatur Mayer.indd.pdf Bookmarks Bookmarks 475-480 Mayer_Register.indd.pdf
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