Staat und Religion bei Kant: Zu Grundlagen, Gestalt und Aktualität des kantischen Religionsverfassungsrechts
معرفی کتاب «Staat und Religion bei Kant: Zu Grundlagen, Gestalt und Aktualität des kantischen Religionsverfassungsrechts» نوشتهٔ Peter Unruh، منتشرشده توسط نشر Verlag Karl Alber; 1. Edition در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Verhältnis von Staat und Religion ist gerade im 21. Jahrhundert von besonderer Brisanz. Wie sah Kant auf dieses Verhältnis? Das Buch führt von einer Analyse der Grundzüge seiner kritischen Moralphilosophie über die Darstellung seiner Staats- und Religionsphilosophie zu den Elementen des kantischen Religionsverfassungsrechts. Jenseits des Aufweises signifikanter Differenzen zum aktuellen Religionsverfassungsrecht kann gezeigt werden, dass auch zum Verhältnis von Staat und Religion viel von Kant zu lernen ist. Die monografisch erstmalige Zusammenführung eines hoch aktuellen Themas mit einem der bedeutendsten Autoren der Philosophiegeschichte ist für Philosoph:innen und Jurist:innen ebenso relevant wie für ein interessiertes breiteres Publikum. Cover Einleitung 1. Teil: Moralphilosophische Grundlagen A. Orientierung B. Die Denkmöglichkeit der Moral C. Die „Wirklichkeit“ der Moral I. Freiheit, Autonomie und moralisches Gesetz II. Begriff und Bedeutung des moralischen Gesetzes D. Das System der Moral 2. Teil: Recht und Staat A. Recht I. Der Begriff des Rechts II. Rechtsprinzip und Rechtgesetz III. Recht und Zwangsbefugnis IV. Recht-Moral-Ethik 1. Die Independenzthese 2. Die Teleologie-These 3. Die Konnex-These V. Zur Bedeutung des Rechts B. Staat I. Die Legitimation des Staates 1. Der Naturzustand a) Status und Funktion des Naturzustands (1.) Der Status des Naturzustandstheorems (2.) Die Funktion des Naturzustandstheorems b) Das äußere Mein und Dein als Konstitutivum der äußeren Freiheit (1.) Äußere Freiheit als Gegenstand der Rechtslehre (2.) Die Abgrenzung zum inneren Mein und Dein (3.) Eigentum und Freiheit c) Der Mensch im Naturzustand (1.) Der Naturzustand in den Frühschriften (2.) Der Naturzustand in der Rechtslehre (3.) Die Problematik des Rückgriffs auf die Anthropologie d) Die Besitzstände im Naturzustand (1.) Die Position der Frühschriften (2.) Provisorische Besitzstände als vorstaatliches Recht 2. Das Postulat des öffentlichen Rechts a) Der Begriff des bürgerlichen Zustands b) Die Notwendigkeit des exeundum esse e statu naturali (1.) Die Begründung des Exeundum-Postulats (2.) Einwände c) Die Errichtung der bürgerlichen Gesellschaft II. Der ursprüngliche Vertrag als Legitimationsmedium 1. Begriff, Status und Funktion des ursprünglichen Vertrags a) Begriff und Status des Staatsvertrags b) Die Funktion des Staatsvertrags III. Die Prinzipien des ursprünglichen Kontrakts 1. Überblick 2. Insbesondere: Die (politische) Freiheit a) Begriff und Funktion der politischen Freiheit b) Politische Freiheit in der Realen Republik (1.) Status und Ausdifferenzierung der Grundrechte (2.) Menschenwürde als Scharnier? (3) Ein Kern-Grundrecht: Das Recht auf Staat IV. Zwischenfazit 3. Teil: Religion und Religionsgemeinschaften A. Ideengeschichtliche Rahmung I. Voltaire 1. Grundlagen 2. Wider den Aberglauben 3. Die Vernunftreligion a) Die Notwendigkeit der Religion b) Glaubensinhalte c) Die Evolution der Vernunftreligion d) Rudimente des Religionsverfassungsrechts II. David Hume 1. Grundlagen 2. Quellen und Ausrichtung der Religionsphilosophie 3. Religionskritik I: Der Ursprung der Religion 4. Religionskritik II: Religion und Vernunft a) Das Design-Argument b) Der apriorische Beweis 5. Religionskritik III: Wider das Christentum 6. Die „wahre Religion“ 7. Religionsverfassungsrechtliche Rudimente B. Religion und Gott I. Kantische Gottesbeweise in der vorkritischen Phase 1. Die (kantische) Systematik der Gottesbeweise 2. Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels, 1755 3. Nova dilucidatio, 1755 4. Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes, 1763 5. Übergänge II. Die Destruktion aller Gottesbeweise 1. Der ontologische Gottesbeweis 2. Der kosmologische Gottesbeweis 3. Der physikotheologische Gottesbeweis 4. Zwischenfazit III. Das moralische Gottespostulat 1. Systematische Verortung 2. Kritik der reinen Vernunft 3. Kritik der praktischen Vernunft 4. Kritik der Urteilskraft 5. Exkurs zur Theodizee 6. Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft 7. Opus postumum 8. Fazit C. Religion und Religionsgemeinschaften I. Von der Religion zu den Religionsgemeinschaften II. Die Anlagen zum Guten III. Der Hang zum Bösen 1. Begriff 2. Status 3. Begründung/Nachweis 4. Ursprung 5. Überwindung 6. Der Hang zum Bösen und die Erbsündenlehre IV. Das ethische Gemeinwesen 1. Das Postulat 2. Die Ausgestaltung 3. Das Verhältnis zum bürgerlichen Gemeinwesen D. Kirche I. Ethisches Gemeinwesen und Kirche II. Der Begriff der Kirche 1. Differenzierung der Kirchenarten 2. Kennzeichen der wahren sichtbaren Kirche III. Der Weg zur wahren sichtbaren Kirche 1. Die These 2. Vernunftreligion und geoffenbarte bzw. gelehrte Religion 3. Das Christentum als Brücke von der Offenbarungs- zur Vernunftreligion 4. Die Gestalt der wahren sichtbaren Kirche a) Negative Gestaltungselemente b) Positive Gestaltungselemente c) Ergebnis IV. Zwischenfazit 4. Teil: Kant und das Religionsverfassungsrecht A. Der fragmentarische Charakter des kantischen Religionsverfassungsrechts I. Der Begriff des Religionsverfassungsrechts II. Gibt es ein Religionsverfassungsrecht bei Kant? III. Das religionsverfassungsrechtliche Umfeld IV. Zum Darstellungsmodus B. Grundzüge des Religionsverfassungsrechts im demokratischen Verfassungsstaat am Beispiel des Grundgesetzes I. Das Paradigma des grundgesetzlichen Religionsverfassungsrechts II. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit 1. Schutzaspekte 2. Schranken III. Die Trennung von Staat und Kirche 1. „Es besteht keine Staatskirche“ 2. Staatskirche als Alternative IV. Das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften 1. Ordnen und Verwalten der eigenen Angelegenheiten 2. „... innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes“ V. Weitere Elemente des Religionsverfassungsrechts 1. Religionsunterricht 2. Theologische Fakultäten 3. Der Schutz des Religionsguts C. Das kantische Religionsverfassungsrecht I. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit 1. Schutzbereich a) Der persönliche Schutzbereich b) Der sachliche Schutzbereich c) Insbesondere: Abwehr- und Schutzdimension 2. Schranken a) Öffentlicher und Privatgebrauch der Vernunft b) Freiheit durch Recht 3. Schranken-Schranken 4. Insbesondere: Die Funktion der Religionsfreiheit 5. Zwischenfazit II. Es besteht (k)eine Staatskirche? 1. Das Anregungspotential bei Moses Mendelssohn 2. Elemente der Trennung von Staat und Religion a) Säkulare Rechts- und Staatslegitimation b) Strikte Abgrenzung der Gegenstandsbereiche und Handlungsoptionen c) Die Suprematie des staatlichen Rechts 3. Elemente der Verbindung von Staat und Religion a) Kooperationsbedarf (1.) Die Disziplinierung des Volkes (2.) Der religiöse Eid (3.) Das caritativ-diakonische Wirken (4.) Die staatliche Schutzpflicht für das religionsgemeinschaftliche Personal b) Die Deckung des Kooperationsbedarfs 4. Fazit: Das kantische Modell III. Das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften 1. Das Proprium der Religion(sgemeinschaften) 2. Die Begründung IV. Religionsunterricht 1. Grundzüge der kantischen Pädagogik 2. Schule 3. Die „Erziehung der Kinder in Absicht der Religion“ 4. Kant und der Religionsunterricht im modernen demokratischen Verfassungsstaat V. Theologische Fakultäten 1. Die Universität und ihre Fakultäten 2. Biblische Theologie an der theologischen Fakultät 3. Philosophische Theologie an der philosophischen Fakultät 4. Das Verhältnis zwischen biblischer und philosophischer Theologie a) Streit b) Belehrung c) Anerkennung 5. Kant und die theologischen Fakultäten im modernen demokratischen Verfassungsstaat VI . Der Schutz des Religionsguts 1. Das Eigentumsrecht am Boden 2. Kirchliche Stiftungen 3. Kant und der Schutz des Religionsguts im modernen demokratischen Verfassungsstaat VII. Zwischenfazit Abschließende Bemerkungen Literaturverzeichnis 1. Schriften Kants 2. Weitere Literatur
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