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Sprecherurteile zur Dekomponierbarkeit englischer Idiome : Entwicklung eines Modells der lexikalischen und konzeptuellen Repräsentation von Idiomen bei Muttersprachlern und Nichtmuttersprachlern

معرفی کتاب «Sprecherurteile zur Dekomponierbarkeit englischer Idiome : Entwicklung eines Modells der lexikalischen und konzeptuellen Repräsentation von Idiomen bei Muttersprachlern und Nichtmuttersprachlern» نوشتهٔ Abel, Beate، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The volume gives an account of two psycholinguistic studies capturing and comparing judgments by German and English native speakers on the decomposability of English idioms. To explain the findings, a model of dual idiom representation is formulated, taking account not only of the lexical but also of the conceptual level and able to image differences and commonalities in the L1 and L2 lexicon. The book integrates linguistic, psycholinguistic and cognitive aspects of idioms. Vorwort 1 Einleitung 1.1 Idiome als interdisziplinärer Untersuchungsgegenstand 1.2 Begrifsklärungen 1.2.1 Dekomponierbarkeit 1.2.2 Idiome 1.2.3 Sprecherurteile 2 Die Entwicklung der linguistischen Idiomforschung 2.1 Nichtgenerative Forschungsansätze 2.2 Beschreibungsversuche von Idiomen im Rahmen der generativen Grammatik 2.2.1 Lexikalische und phrasale Idiome und das Merkmal [±Idiom] 2.2.2 Die Idiomliste 2.2.3 Eine Hierarchie der syntaktischen Fixiertheit 2.2.4 Idiome als semantische Einheiten 2.2.5 Zusammenfassung: Generative Ansätze 2.3 Der Perspektivenwechsel: Die Dekomponierbarkeit von Idiomen 2.4 Zusammenfassung: Linguistische Idiomforschung 3 Psycholinguistische Studien: Verarbeitung und Eigenschaften von Idiomen 3.1 Hypothesen zur Verarbeitung von Idiomen 3.1.1 Die Idiomlistenhypothese 3.1.2 Die lexikalische Repräsentationshypothese 3.1.3 Die direkte Zugriffshypothese 3.1.4 Die Konfigurationshypothese 3.1.5 Zusammenfassende Bewertung der vier Verarbeitungshypothesen 3.2 Eigenschaften von Idiomen 3.2.1 Die Dekompositionshypothese 3.2.2 Der Bekanntheitsgrad 3.3 Zusammenfassung: Psycholinguistische Idiomstudien 4 L2-Idiomstudien: Zum Stand der Forschung und zur Methodologie von Sprecherurteilen 4.1 Idiomstudien mit Nichtmuttersprachlern: Stand der Forschung 4.1.1 Terminologische Unklarheit und Nichtbeachtung von L1- Forschungsergebnissen 4.1.2 Heterogenität der Untersuchungen 4.1.3 Kategorisierung nach inhaltlichen Schwerpunkten 4.1.4 Zusammenfassung: Stand der L2-Forschung 4.2 Sprecherurteile: Methodologische Überlegungen 4.2.1 Zur Notwendigkeit einer Methodendiskussion innerhalb sprachwissenschaftlicher Forschung 4.2.2 Messtheoretische Kriterien von Sprecherurteilen 4.2.3 Zur Repräsentativität von Stichprobe und Datenbasis 4.2.4 Zusammenfassung: Sprecherurteile 5 Sprecherurteile von Nichtmuttersprachlern zur Dekomponierbarkeit englischer Idiome: Erhebung 1 5.1 Die Fragestellungen 5.2 Die Auswahl der Idiome 5.3 Versuchsbedingungen und Instruktionen 5.4 Die Probanden 5.4.1 Kriterien für den Ausschluss aus der Analyse 5.5 Der biographische Fragebogen 5.5.1 Das Profil der Probanden 5.6 Die muttersprachliche Kontrollgruppe 5.7 Ergebnisse 5.7.1 Dekompositionsstatus der verbalen Idiome 5.7.2 Einfluss individueller Sprechermerkmale auf das Dekompositionsurteil 5.7.3 75%-Beurteilerübereinstimmung 5.7.4 Vergleich zwischen Nichtmuttersprachlern und muttersprachlicher Kontrollgruppe 5.7.5 Schwierigkeitsgrad der Dekompositionsentscheidung 5.7.6 Einschätzung des Bekanntheitsgrades der Idiome 5.7.7 Die T(ranslation)-Bedingung 6 Sprecherurteile von Nichtmuttersprachlern zur Dekomponierbarkeit englischer Idiome: Erhebung II 6.1 Die Fragestellungen 6.2 Die Auswahl der Idiome 6.3 Versuchsbedingungen und Instruktionen 6.4 Die Probanden und ihr Profil 6.5 Ergebnisse 6.5.1 Dekompositionsstatus der syntaktisch heterogenen Idiome und 75%-Beurteilerübereinstimmung 6.5.2 Einschätzung des Bekanntheitsgrades der Idiome 6.5.3 Vergleich zwischen Nichtmuttersprachlern und Muttersprachlern: 171 Normidiome 6.6 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse von Erhebung I und II 7 Die lexikalische und konzeptuelle Repräsentation englischer Idiome 7.1 Lexikalische Aspekte der Repräsentation englischer Idiome 7.1.1 Zur Struktur des Lexikons 7.1.2 Duale Repräsentationen von Idiomen: Das DIR-Modell 7.1.3 Bestätigung für das DIR-Modell aus dem Bereich der Morphologie 7.1.4 Zusammenfassung: Lexikalische Repräsentationsaspekte 7.2 Konzeptuelle Aspekte der Repräsentation englischer Idiome 7.2.1 Begriffsklärungen 7.2.2 Konzeptuelle Strukturen als Grundlage für die Bedeutung von Idiomen 7.2.3 Konzeptuelle Aspekte der Repräsentation im Rahmen des DIR-Modells 7.2.4 Zusammenfassung: Konzeptuelle Repräsentationsaspekte 7.3 Vorschläge und Forderungen für zukünftige Forschung 7.3.1 Forschungsaufgaben im Bereich der Psycholinguistik 7.3.2 Forschungsaufgaben im Bereich der Linguistik 7.3.3 Vorschläge für den didaktischen Bereich 7.3.4 Forschungsaufgaben im Bereich der Psychologie Appendix Literatur Idiome stellen im Rahmen der generativen Grammatik einen problematischen Untersuchungsgegenstand dar. Sie werden dort als nichtkompositionelle Einheiten beschrieben, deren figurative Bedeutung nicht aus den Bedeutungen der einzelnen Konstituenten hervorgeht. Das vorliegende Buch zeigt, warum diese Annahme zu einseitig ist und verdeutlicht, da� das psycholinguistische Konstrukt der Dekomponierbarkeit besser geeignet ist, die Eigenschaften von Idiomen ad�aquat zu beschreiben und zu erkl�aren. Es werden zwei psycholinguistische Untersuchungen vorgestellt, in denen Urteile deutscher Muttersprachler zur Dekomponierbarkeit englischer Idiome erhoben und mit Urteilen englischer Muttersprachler verglichen werden. Zur Erkl�arung der Befunde wird ein Modell der dualen Idiomrepr�asentation formuliert, das au�er der lexikalischen auch die konzeptuelle Ebene ber�ucksichtigt. Es wird postuliert, da� der Dekompositionsstatus und die Frequenz eines Idioms die Art der mentalen Repr�asentation determinieren. Nichtdekomponierbare Idiome m�ussen, frequente dekomponierbare Idiome k�onnen sogenannte Idiomeintr�age ausbilden. Dekomponierbare Idiome k�onnen jedoch auch �uber die lexikalischen Eintr�age der einzelnen Konstituenten verarbeitet werden, wenn zus�atzlich die konzeptuelle Ebene aktiviert wird. Das Modell erm�oglicht es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten des L1- und L2-Lexikons in einem theoretischen Rahmen zu integrieren Idiome stellen im Rahmen der generativen Grammatik einen problematischen Untersuchungsgegenstand dar. Sie werden dort als nichtkompositionelle Einheiten beschrieben, deren figurative Bedeutung nicht aus den Bedeutungen der einzelnen Konstituenten hervorgeht. Das vorliegende Buch zeigt, warum diese Annahme zu einseitig ist und verdeutlicht, daß das psycholinguistische Konstrukt der Dekomponierbarkeit besser geeignet ist, die Eigenschaften von Idiomen adäquat zu beschreiben und zu erklären. Es werden zwei psycholinguistische Untersuchungen vorgestellt, in denen Urteile deutscher Muttersprachler zur Dekomponierbarkeit englischer Idiome erhoben und mit Urteilen englischer Muttersprachler verglichen werden. Zur Erklärung der Befunde wird ein Modell der dualen Idiomrepräsentation formuliert, das außer der lexikalischen auch die konzeptuelle Ebene berücksichtigt. Es wird postuliert, daß der Dekompositionsstatus und die Frequenz eines Idioms die Art der mentalen Repräsentation determinieren. Nichtdekomponierbare Idiome müssen, frequente dekomponierbare Idiome können sogenannte Idiomeinträge ausbilden. Dekomponierbare Idiome können jedoch auch über die lexikalischen Einträge der einzelnen Konstituenten verarbeitet werden, wenn zusätzlich die konzeptuelle Ebene aktiviert wird. Das Modell ermöglicht es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten des L1- und L2-Lexikons in einem theoretischen Rahmen zu integrieren Over the past few decades, the book series Linguistische Arbeiten [Linguistic Studies], comprising over 500 volumes, has made a significant contribution to the development of linguistic theory both in Germany and internationally. The series will continue to deliver new impulses for research and maintain the central insight of linguistics that progress can only be made in acquiring new knowledge about human languages both synchronically and diachronically by closely combining empirical and theoretical analyses. To this end, we invite submission of high-quality linguistic studies from all the central areas of general linguistics and the linguistics of individual languages which address topical questions, discuss new data and advance the development of linguistic theory.
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