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Sprechakte und Sprachfunktionen : Untersuchungen zur Handlungsstruktur der Sprache und ihren Grenzen

معرفی کتاب «Sprechakte und Sprachfunktionen : Untersuchungen zur Handlungsstruktur der Sprache und ihren Grenzen» نوشتهٔ Beck, Götz، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2010. این کتاب در 1 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Gewinn der Beantwortung dieser Fragen wird sehr überraschend auf dem Felde der Erkenntnis sprachlicher Manipulationsmöglichkeiten liegen und damit ein sehr praktischer sein. Damit überschreiten wir keineswegs den Rahmen unseres für diesen Abschnitt gesetzten Untersuchungsinteresses: die Besonderheit der deklarativen Sprechakte innerhalb der darstellenden Sprachfunktion. Die Unumgänglichkeit der Diskussion von Kontakt- und Kontaminationsverhältnissen der objektiven Sprache und affekt- bzw. appellsprachigen Illokutionen mag es weniger befremdend erscheinen lassen, da B wir uns nun plötzlich mit der Analyse rhetorischer Wirkungen beschäftigen werden. ERSTER TEIL (A) SPRECHAKTE UND SPRACHFUNKTIONEN 0 VORBEMERKUNG I DAS ILLOKUTIVE VERBSYSTEM 1 Einleitung 2 Soziale und 'natürliche' Welt 3 Ausdrucksnahe 'Urillokutionen' und appellativ-interaktive Illokutionen a) Die 'Urillokutionen' b) Die Sprechhandlungsverben im sozial-interaktiven Bereich 4 Was sind illokutive und perlokutive Akte? 5 Schwierigkeiten in der Abgrenzung von illokutiven und perlokutiven Verben 6 Exkurs: Die Entdeckung der Sprechhandlungshaftigkeit von Verben durch E. Koschmieder 7 Resumé II KONSTATIVE SPRECHAKTE 1 Was sind 'konstative' Sprechakte? 2 Der Wert konstativer Sprechakte als explizit und implizit performativer Äußerungen 3 Die Ordnung der deklarativen Verben 4 'Behaupten' und 'Feststellen' (a) 5 Vom 'Behaupten' zur Interaktion. Übergänge und scheinbare Übergänge 6 'Behaupten' und 'Feststellen' (b): Illokutive Kontaminationen 7 Kontaminationen als 'logische Prolepsen' 8 Resumé III DAS VERHÄLTNIS VON 'SEIN' UND 'SOLLEN' 1 Der Übergang von der Appellativität zur Darstellung 2 Searles Argumentation und das Problem der normativen Sätze 3 Der Sprechakt des Versprechens IV KLASSIFIKATION DER SPRECHAKTVERBEN UND DIE PRAGMATISCHE WENDUNG IN DER SPRECHAKTTHEORIE 1 Einleitung 2 Klassifikationsvorschläge in der neueren Literatur a) R.R. Searle b) J. Habermas c) D. Wunderlich 3 Zur 'pragmatischen' Bestimmung von Sprechhandlungen bei D. Wunderlich a) 'konditionale' Sprechakte b) Das Problem der Determination von Sprechakten 4 Zur Frage der Abgrenzung von Sprechakten a) J.L. Austin und J.R. Searle b) K. Ehlich und D. Wunderlich c) D. Lewis 5 Resumé V ZU HABERMAS' SYSTEM DER 'PRAGMATISCHEN UNIVERSALIEN' 1 Einleitung 2 Tricho- und Tetratomien bei Habermas 3 Die Doppelstruktur der Rede 4 Exkurs: Die Doppelstruktur der Rede bei P. Watzlawick und der Charakter des 'Beziehungsaspekts' 5 Habermas' Einbeziehung der Ausdrucksfunktion in das pragmatische Kommunikationsmodell 6 Resumé ZWEITER TEIL (B) DIE FUNKTIONEN DER SPRACHE Noch eine Vorbemerkung VI ÜBER DAS WESEN DER SPRACHE 1 Phylogenetische Aspekte (Ausdruckstheorie) 2 Ontogenetische Aspekte (Ausdruckstheorie) 3 Resumé VII DAS ORGANONMODELL UND DIE ZWEIDIMENSIONALITÄT DER SPRACHE BEI K. BÜHLER 1 Einleitung 2 Organonmodell oder dichotomisches Strukturprinzip? 3 Resumé VIII DER BEGRIFF DER 'FUNKTION' IN SEINER ANWENDUNG AUF DAS SPRACHLICHE SYSTEM 1 Einleitung 2 Zum Zusammenhang von Handlungsauslösung und Ausdruck (T. Segerstedt) 3 Die Ausklammerung der Ausdrucksfunktion (R6v6sz) 4 Exkurs: Fragesätze und Fragefunktion 5 Zur reduktionalistischen Kritik an Bühlers Funktionen bei H. Dempe und A. Nehring IX ANALOGIEN UND VARIANTEN DES FUNKTIONENMODELLS DER SPRACHE 1 Einleitung 2 Scheinbar reduktionalistische Modelle a) W.v. Humboldt b) C.K. Ogden/I.A. Richards 3 R. Jakobsons 'Erweiterung' von Bühlers Modell 4 Wirkungen des Jakobsonschen Modellentwurfs a) W. Hartung b) D.H. Hymes 5 Synopse triadischer Schemata Exkurs: Ch.S. Peirces Triaden ANMERKUNGEN LITERATUR

Schon seit ihrer Gründung in den 1970er-Jahren ist die Reihe Germanistische Linguistik (RGL) exponiertes Forum des Faches, dessen Namen sie im Titel führt. Hinsichtlich der thematischen Breite (Sprachebenen, Varietäten, Kommunikationsformen, Epochen), der Forschungsperspektiven (Theorie und Empirie, Grundlagenforschung und Anwendung, Inter- und Transdisziplinarität) und des methodologischen Spektrums ist die Reihe offen angelegt. Das Aufgreifen neuer Trends hat in ihr ebenso Platz wie das Fortführen von Bewährtem. Die Publikationsformen reichen von Monographien und Sammelbänden bis zu Wörterbüchern.

Wissenschaftlicher Beirat (ab November 2011):

Prof. Dr. Karin Donhauser (Berlin)
Prof. Dr. Stephan Elspaß (Augsburg)
Prof. Dr. Helmuth Feilke (Gießen)
Prof. Dr. Jürg Fleischer (Marburg)
Prof. Dr. Stephan Habscheid (Siegen)
Prof. Dr. Rüdiger Harnisch (Passau)

Schon seit ihrer Gründung in den 1970er-Jahren ist die Reihe Germanistische Linguistik (RGL) exponiertes Forum des Faches, dessen Namen sie im Titel führt. Hinsichtlich der thematischen Breite (Sprachebenen, Varietäten, Kommunikationsformen, Epochen), der Forschungsperspektiven (Theorie und Empirie, Grundlagenforschung und Anwendung, Inter- und Transdisziplinarität) und des methodologischen Spektrums ist die Reihe offen angelegt. Das Aufgreifen neuer Trends hat in ihr ebenso Platz wie das Fortführen von Bewährtem. Die Publikationsformen reichen von Monographien und Sammelbänden bis zu Wörterbüchern. Wissenschaftlicher Beirat (ab November 2011): Prof. Dr. Karin Donhauser (Berlin)Prof. Dr. Stephan Elspaß (Salzburg)Prof. Dr. Helmuth Feilke (Gießen)Prof. Dr. Jürg Fleischer (Marburg)Prof. Dr. Stephan Habscheid (Siegen)Prof. Dr. Rüdiger Harnisch (Passau) Götz Beck. Bibliography: P. 258-266.
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