Sprache in Wissenschaft und Dichtung: Diskursive Formationen von Mathematik, Physik, Logik und Dichtung im 17. und 18. Jahrhundert (Literatur- und Naturwissenschaften 4) (German Edition)
معرفی کتاب «Sprache in Wissenschaft und Dichtung: Diskursive Formationen von Mathematik, Physik, Logik und Dichtung im 17. und 18. Jahrhundert (Literatur- und Naturwissenschaften 4) (German Edition)» نوشتهٔ Illi, Manuel، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2017. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
Open Access In the 17 th and 18 th centuries, language and linguistic reflections were a central determinant of the discursive relationship between mathematics, physics, logic, and literature. The volume traces these constellations, examining linguistic, technical, and poetological texts to reveal the close connections between the language of literature, poetology, and scientific discourse. Annotation Spatestens seit dem linguistic turn gilt Sprache als unhintergehbare Grundlage von Dichtung und Wissenschaften. Der Band ruckt in den Blick, dass Sprache jedoch bereits im 17. und 18. Jahrhundert zu einem zentralen Aspekt der Verhaltnisbestimmung von Mathematik, Physik, Logik und Dichtung avancierte. Bei der Untersuchung sprachphilosophischer Positionen dieses Zeitraums wird deutlich, dass vermeintlich evidente Differenzen zwischen wissenschaftlicher und poetischer Sprache jedoch zuallererst theoretisch konstruiert wurden - zum Teil mit erheblichem argumentativem Aufwand. Dem Prozess der Axiomatisierung, Formalisierung und Symbolisierung kommt hierbei besondere Relevanz zu. Er bedingt einerseits eine radikale Verengung des neuzeitlichen Rationalitatskonzepts, andererseits eine 'Entliterarisierung' wissenschaftlicher Diskurse. Ausgehend von dieser Beobachtung lasst sich eine enge Vernetzung von Dichtung bzw. Poetologie mit den Entwicklungen der genannten Disziplinen rekonstruieren. Sie wird u.a. in Charles Batteux' Konzept einer 'Sprache des Herzens', in Alexander Baumgartens Bezeichnung 'analogon rationis' und Friedrich Schlegels Entwurf einer 'neuer Mythologie' aufgezeigt Spèatestens seit dem linguistic turn gilt Sprache als unhintergehbare Grundlage von Dichtung und Wissenschaften. Der Band rèuckt in den Blick, dass Sprache jedoch bereits im 17. und 18. Jahrhundert zu einem zentralen Aspekt der Verhèaltnisbestimmung von Mathematik, Physik, Logik und Dichtung avancierte. Bei der Untersuchung sprachphilosophischer Positionen dieses Zeitraums wird deutlich, dass vermeintlich evidente Differenzen zwischen wissenschaftlicher und poetischer Sprache jedoch zuallererst theoretisch konstruiert wurden - zum Teil mit erheblichem argumentativem Aufwand. Dem Prozess der Axiomatisierung, Formalisierung und Symbolisierung kommt hierbei besondere Relevanz zu. Er bedingt einerseits eine radikale Verengung des neuzeitlichen Rationalitèatskonzepts, andererseits eine ,Entliterarisierung' wissenschaftlicher Diskurse. Ausgehend von dieser Beobachtung lèasst sich eine enge Vernetzung von Dichtung bzw. Poetologie mit den Entwicklungen der genannten Disziplinen rekonstruieren. Sie wird u.a. in Charles Batteux' Konzept einer ,Sprache des Herzens', in Alexander Baumgartens Bezeichnung ,analogon rationis' und Friedrich Schlegels Entwurf einer ,neuer Mythologie' aufgezeigt Spätestens seit dem linguistic turn gilt Sprache als unhintergehbare Grundlage von Dichtung und Wissenschaften. Der Band rückt in den Blick, dass Sprache jedoch bereits im 17. und 18. Jahrhundert zu einem zentralen Aspekt der Verhältnisbestimmung von Mathematik, Physik, Logik und Dichtung avancierte. Bei der Untersuchung sprachphilosophischer Positionen dieses Zeitraums wird deutlich, dass vermeintlich evidente Differenzen zwischen wissenschaftlicher und poetischer Sprache jedoch zuallererst theoretisch konstruiert wurden - zum Teil mit erheblichem argumentativem Aufwand. Dem Prozess der Axiomatisierung, Formalisierung und Symbolisierung kommt hierbei besondere Relevanz zu. Er bedingt einerseits eine radikale Verengung des neuzeitlichen Rationalitätskonzepts, andererseits eine ‚Entliterarisierung' wissenschaftlicher Diskurse. Ausgehend von dieser Beobachtung lässt sich eine enge Vernetzung von Dichtung bzw. Poetologie mit den Entwicklungen der genannten Disziplinen rekonstruieren. Sie wird u.a. in Charles Batteux' Konzept einer ‚Sprache des Herzens', in Alexander Baumgartens Bezeichnung ‚analogon rationis' und Friedrich Schlegels Entwurf einer ‚neuer Mythologie' aufgezeigt Spätestens seit dem linguistic turn gilt Sprache als unhintergehbare Grundlage von Dichtung und Wissenschaften. Der Band rückt in den Blick, dass Sprache jedoch bereits im 17. und 18. Jahrhundert zu einem zentralen Aspekt der Verhältnisbestimmung von Mathematik, Physik, Logik und Dichtung avancierte. Bei der Untersuchung sprachphilosophischer Positionen dieses Zeitraums wird deutlich, dass vermeintlich evidente Differenzen zwischen wissenschaftlicher und poetischer Sprache jedoch zuallererst theoretisch konstruiert wurden – zum Teil mit erheblichem argumentativem Aufwand. Dem Prozess der Axiomatisierung, Formalisierung und Symbolisierung kommt hierbei besondere Relevanz zu. Er bedingt einerseits eine radikale Verengung des neuzeitlichen Rationalitätskonzepts, andererseits eine "Entliterarisierung" wissenschaftlicher Diskurse. Ausgehend von dieser Beobachtung lässt sich eine enge Vernetzung von Dichtung bzw. Poetologie mit den Entwicklungen der genannten Disziplinen rekonstruieren. Sie wird u.a. in Charles Batteux' Konzept einer "Sprache des Herzens", in Alexander Baumgartens Bezeichnung "analogon rationis" und Friedrich Schlegels Entwurf einer "neuen Mythologie" aufgezeigt Manuel Illi. Revised Version Of The Author's Thesis (doctoral)--universität Erlangen-nürnberg, 2014. Includes Bibliographical References (pages 472-496) And Index.
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