معرفی کتاب «Sprache des Sterbens - Sprache des Todes (Linguistische und interdisziplinäre Perspektivierungen eines zentralen Aspekts menschlichen Daseins)» نوشتهٔ Andrea Bachmann-Stein; Christian Braun; Tim Corbett; Albrecht Greule; Dominika Janus; Rosemarie Lühr; Friedrich Markewitz; Georg Marko; Konstanze Marx، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Obwohl Sterben und Tod eine zentrale Rolle im Leben eines jeden Menschen spielen, erfolgt eine linguistische Auseinandersetzung mit dem Themenfeld bisher nur in sehr geringem Maße. Die Beschäftigung mit der bewusst wahrgenommenen Endlichkeit des (eigenen) Lebens findet sich bereits in den frühesten Schriftzeugnissen der Menschheit. Die Gewissheit über die Unausweichlichkeit des Todes, des Sterben-Müssens einerseits, und andererseits die Ungewissheit im Hinblick auf ein jenseitiges Überdauern sind Merkmale unserer Existenz, die seit jeher eine Fülle kultureller Reaktionen nach sich ziehen. In vielfältiger Weise und in mannigfaltigen Facetten begegnet uns der Tod als Thema. Der vorliegende Band setzt sich zum Ziel, die sprachliche Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Tod und Sterben aus linguistischer Perspektive einer genaueren Analyse zu unterziehen. Um die Komplexität des Phänomens zumindest im Ansatz zu erfassen, kommen ganz bewusst die Instrumentarien der auf unterschiedliche Erkenntnismöglichkeiten gerichteten sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen zum Einsatz und auch verwandte Stimmen finden Gehör. Vorwort Inhalt Sprache des Sterbens, Sprache des Todes Teil 1: Gegenwartssprachliche Zugänge Die Textsorte Konventionelles Kondolenzschreiben Elektronische Kondolenzbücher PolitikerInnen kondolieren auf Twitter – Kondolenztweets als formelhafte Texte Notizen zum Tod einer Person in Kalenderbüchern älterer Schreiber/-innen Vom Requiem zum Sterbebildchen „Aber das Getto ist grausam, es hält seine Opfer fest in seinen faulenden Zähnen“ Trost und Trösten „Ach, heute wurde mir zum ersten Mal ein Sitzplatz angeboten im Tram“ Bedeutungsvarianz und sozialer Stil Diskursive Bilder des Todes in deutschsprachigen Raptexten Perspektiven der Thanatolinguistik Teil 2: Sprachgeschichtliche Zugänge Sprache des Sterbens – Sprache des Todes in Danziger Leichenpredigten (1586–1746) Zur Geschichte, Form, Funktion und Sprache von Totenzetteln Der Mensch, der Tod und die Grenzen der Macht „... sagt der Todt ...“ Sprachliche Entpersonalisierungsstrategien in barockem Funeraldiskurs Teil 3: Interdisziplinäre Zugänge „... zu deinem Volk versammelt“ Sprache des Sterbens in altindogermanischen Sprachen The risk of death and the fear of dying Grieving on the Home Front Das Wort und der Tod Das Werk, das Kollektiv und der Tod Index
Obwohl Sterben und Tod eine zentrale Rolle im Leben eines jeden Menschen spielen, erfolgt eine linguistische Auseinandersetzung mit dem Themenfeld bisher nur in sehr geringem Maße.
Die Beschäftigung mit der bewusst wahrgenommenen Endlichkeit des (eigenen) Lebens findet sich bereits in den frühesten Schriftzeugnissen der Menschheit. Die Gewissheit über die Unausweichlichkeit des Todes, des Sterben-Müssens einerseits, und andererseits die Ungewissheit im Hinblick auf ein jenseitiges Überdauern sind Merkmale unserer Existenz, die seit jeher eine Fülle kultureller Reaktionen nach sich ziehen. In vielfältiger Weise und in mannigfaltigen Facetten begegnet uns der Tod als Thema. Der vorliegende Band setzt sich zum Ziel, die sprachliche Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Tod und Sterben aus linguistischer Perspektive einer genaueren Analyse zu unterziehen.
Um die Komplexität des Phänomens zumindest im Ansatz zu erfassen, kommen ganz bewusst die Instrumentarien der auf unterschiedliche Erkenntnismöglichkeiten gerichteten sprachwissenschaftlichen Teildisziplinen zum Einsatz und auch verwandte Stimmen finden Gehör.
Certainty about the unavoidability of death and about having to die on the one hand and uncertainty about life after death on the other are characteristics of our existence that have led to a wealth of cultural responses since time immemorial. The contributions in this volume examine engagements in language with the topics of death and dying, which have been largely ignored in linguistic research to date.