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Spielsucht: Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten, 3. Auflage

معرفی کتاب «Spielsucht: Ursachen, Therapie und Prävention von glücksspielbezogenem Suchtverhalten, 3. Auflage» نوشتهٔ von Gerhard Meyer, Meinolf Bachmann، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2011. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die „typische“ Klientel der Spiels?chtigen hat sich in den letzten Jahren gewandelt: Bei Frauen ist eine wachsende Erkrankungsrate zu verzeichnen, bei bestimmten Migranten-Gruppen besteht ein erh?htes Risiko. In diesem einzigen deutschsprachigen Therapiefachbuch zum Thema informieren die Autoren umfassend ?ber Ursachen und Behandlungsm?glichkeiten der Spielsucht. Anhand von Fallbeispielen werden Fragestellungen und Therapieschritte praxisnah beschrieben. Im Mittelpunkt dieser Therapie steht nicht der Verzicht, sondern das Umsetzen von Alternativen. Cover......Page 1 Spielsucht, 3. Auflage......Page 4 ISBN-13 9783642200694......Page 5 Vorwort zur dritten Auflage......Page 6 Inhaltsverzeichnis......Page 8 1 Einführung......Page 14 1.1 Zum Aufbau und Inhalt des Buchs......Page 17 2 Glücksspiel: Allgemeine Hintergrundinformationen......Page 20 2.1 Historische Aspekte des Glücksspiels und der Spielleidenschaft......Page 21 2.2 Aktuelle und rechtliche Situation......Page 23 2.3.1 Glücksspiele in Spielbanken......Page 26 2.3.2 Geldspielautomaten......Page 29 2.3.3 Sport- und Pferdewetten......Page 33 2.3.4 Lotterien......Page 35 2.3.5 Telegewinnspiele......Page 36 2.3.6 Börsenspekulationen......Page 37 2.3.7 Illegales Glücksspiel......Page 38 2.4 Nachfrage in der Bevölkerung......Page 40 2.5 Umsätze und Erträge auf dem deutschen Glücksspielmarkt......Page 41 2.6 Zusammenfassung......Page 44 3 Pathologisches Glücksspiel – Spielsucht......Page 46 3.1 Erscheinungsbild......Page 48 3.2 Phasen einer Spielerkarriere......Page 53 3.2.1 Positives Anfangsstadium (Gewinnphase)......Page 54 3.2.3 Suchtstadium (Verzweiflungsphase)......Page 55 3.2.4 Episodische, kurvenförmige und anfallsartige Entwicklungsverläufe......Page 56 3.3 Diagnostische Kriterien......Page 57 3.4 Screeningverfahren......Page 59 3.5.1 Pathologisches Spielen alsabnorme Gewohnheit und Störung der Impulskontrolle......Page 62 3.5.2 Pathologisches Spielen als Suchtkrankheit......Page 64 3.6 Spielertypologie......Page 71 3.6.1 Subtypen pathologischer Spieler......Page 72 3.7 Epidemiologie......Page 74 3.8 Zusammenfassung......Page 78 4 Entstehungsbedingungen pathologischen Glücksspiels: Das Drei-Faktoren-Modell der Suchtentwicklung als über geordnetes Rahmenkonzept......Page 82 4.1.1 Psychotrope Wirkung......Page 83 4.1.2 Veranstaltungsmerkmale......Page 93 4.1.3 Bewertungsinstrument zur Einschätzung des Gefährdungspotenzials von Glücksspielen......Page 99 4.2 Charakteristika des Spielers......Page 104 4.2.1 Alter......Page 105 4.2.2 Geschlecht......Page 106 4.2.3 Soziodemographische Merkmale......Page 108 4.2.4 Genetische Disposition......Page 110 4.2.5 Persönlichkeitsstruktur......Page 112 4.2.6 Komorbide psychische Störungen......Page 115 4.3.1 Einstellung der Gesellschaft zum Glücksspiel......Page 120 4.3.2 Verfügbarkeit......Page 121 4.3.4 Familiäre Strukturen......Page 125 4.4 Zusammenfassung......Page 126 5 Theoretische Erklärungs ansätze zur Entstehung und Aufrechterhaltung pathologischen Spielens......Page 128 5.1 Neurobiologische Theorien......Page 129 5.1.1 Dopamin......Page 130 5.1.3 Noradrenalin......Page 132 5.1.5 Glutamat und GABA......Page 133 5.1.6 Kognitive und neurobiologische Funktionen......Page 134 5.2 Psychoanalytische Konzepte......Page 138 5.2.2 Infantile Allmachtsfiktion......Page 139 5.2.4 Narzissmus......Page 140 5.3 Lerntheorien......Page 141 5.4.1 Theorie der kognitiven Dissonanz......Page 146 5.4.2 Mechanismen der verzerrten Realitätswahrnehmung......Page 147 5.5 Soziologische und sozialpsychologische Ansätze......Page 152 5.6 Integrative Modelle......Page 154 5.7 Zusammenfassung......Page 161 6 Individuelle und soziale Folgen......Page 164 6.1 Finanzielle Situation und Verschuldung......Page 165 6.2 Emotionale Belastung und Suizidrisiko......Page 166 6.3 Auswirkungen auf die Familie......Page 168 6.4 Beschaffungskriminalität......Page 170 6.4.1 Strafrechtliche Beurteilung......Page 175 6.4.2 Falldarstellungen......Page 181 6.5.1 Zivilrechtliche Beurteilung......Page 186 6.6 Volkswirtschaftliche Kosten......Page 188 6.7 Zusammenfassung......Page 190 7 Selbsthilfe......Page 192 7.1 Ratgeber und Selbsthilfemanuale......Page 193 7.2 Selbsthilfegruppen......Page 195 7.2.1 Programm der Gamblers Anonymous (GA)......Page 196 7.2.2 Anonyme Spieler......Page 198 7.2.3 Analyse des Konzepts von Spieler-Selbsthilfegruppen......Page 199 7.3 Zusammenfassung......Page 203 8 Telefon-Hotline und Online-Beratung......Page 206 9 Grundsätzliches zur Spielertherapie......Page 210 9.2 Suchtmodell als Therapieplan......Page 212 9.3 Therapieschritte und Fragestellungen......Page 214 9.3.1 Motivation......Page 215 9.3.2 Krankheitseinsicht und Abstinenzüberlegungen......Page 219 9.3.4 Geld zum Thema machen......Page 228 9.3.5 Verzerrte Kognitionen (abergläubisches Denken)......Page 231 9.3.6 Individuelle Therapieplanung......Page 234 9.4.1 Historie und Überblick verschiedener Behandlungsansätze......Page 235 9.4.2 Psychobiologischer An satz: Neurobiologisches Verhaltens-/ Konditionierungsmodell und die Schlussfolgerungen für das therapeutische Vorgehen......Page 237 9.4.4 Integrativer Behandlungsansatz......Page 239 9.5 Gruppentherapeutische Behandlung......Page 242 9.5.1 Kritische Fragestellungen zur Gruppentherapie......Page 244 9.5.2 Allgemeine Wirkfaktoren der Gruppenarbeit......Page 248 9.6 Individualtherapie......Page 249 9.7.1 Pathologisches Spielverhalten bei (Roulette-)Glücksspielen im Internet......Page 250 9.7.2 Therapie von spielsüchtigen Frauen......Page 255 9.8 Erfolgskriterien......Page 259 9.9 Zusammenfassung......Page 260 10 Ambulante Behandlung......Page 264 10.1 Gespräche mit Mitarbeitern von Spielerberatungsstellen......Page 266 10.2 Formen und Aufgaben der Spielerberatung......Page 269 10.3.1 Kontaktaufnahme......Page 270 10.3.2 Besonderheiten der Motivation/ Krankheitseinsicht-Abstinenz/ Therapie der Ursachen im ambulanten Therapieprozess......Page 273 10.3.3 Konzepte gegen Gruppenfluktuation und Schwellenängste......Page 275 10.4 Themen in der Nachsorgestationär behandelter Spieler......Page 277 10.6 Zusammenfassung......Page 279 11 Spieler in stationärer Therapie......Page 282 11.1 Historisches: die Anfängestationärer Therapiekonzepte......Page 283 11.2 Indikation......Page 285 11.3 Phasen und Schwerpunkte der stationären Spielerbehandlung......Page 286 11.3.1 Vorgespräche – Kontraindikationen......Page 287 11.3.2 Individuelle Therapieplanung......Page 288 11.3.4 Motivation......Page 292 11.3.5 Krankheitseinsicht......Page 294 11.3.6 Abstinenz......Page 295 11.3.7 Therapie der Ursachen und Entwicklung alternativer Verhaltensweisen in der stationären Therapie......Page 297 11.4 Gruppentherapie als zentraler Bestandteil eines stationären Therapiekonzepts......Page 298 11.5 Sport, kreatives Gestalten, Ergotherapie......Page 299 11.5.1 Sport......Page 300 11.5.2 Kreatives Gestalten......Page 301 11.6 Probleme des Therapieabbruchs in der stationären Therapie......Page 302 11.7 Reintegration und Nachsorge......Page 306 11.7.2 Reintegration in die Arbeitswelt......Page 307 11.8 Probleme bei der Behandlungvon Spielern in der Psychiatrie......Page 308 11.9 Der Therapieverlauf – ein Fallbeispiel......Page 309 11.10 Zusammenfassung......Page 311 12 Der pathologische Glücksspieler und die Familie......Page 314 12.1 Familiäre Faktoren als Ursache der Krankheitsentwicklung......Page 315 12.2 Auswirkungen des pathologischen Glücksspiels auf die Familie......Page 316 12.2.1 Kinder von Spielsüchtigen......Page 317 12.3.1 Familientherapie – eine Fallstudie......Page 322 12.3.2 Gruppentherapie mit Paaren......Page 323 12.3.3 Familiäre Koabhängigkeit und Therapieerfolg......Page 324 12.3.4 Unterschiede in der Behandlung von Alkoholiker- und Spielerfrauen......Page 325 12.3.5 Therapeutische Maßnahmen für Eltern......Page 326 12.3.6 Neuere ambulante und stationäre familientherapeutische Ansätze in Deutschland......Page 327 12.4 Familientherapeutische Perspektiven......Page 330 12.5 Zusammenfassung......Page 335 13 Rückfälligkeit......Page 338 13.1 Rückfälligkeit, Krankheitskonzept und die Frage des kontrollierten Suchtmittelgebrauchs......Page 339 13.2 Rückfallmodelle......Page 341 13.3 Rückfälligkeit in der therapeutischen Auseinandersetzung......Page 343 13.4.1 Kontaktphase......Page 347 13.4.2 Entwöhnungsphase......Page 348 13.4.3 Nachsorgephase......Page 350 13.5 Zusammenfassung......Page 351 14 Ansatzpunkte präventiver Maßnahmen......Page 354 14.1 Glücksspiel und Spielerschutz......Page 357 14.2.1 Wirksamkeit der präventiven Maßnahmen......Page 360 14.2.2 Stärkung von Lebenskompetenzen......Page 364 14.2.3 Aufklärung......Page 365 14.2.4 Regulierungskonzepte......Page 367 14.2.5 Jugendschutz......Page 370 14.2.6 Eingriffe in die Spielstruktur und Angebotsform......Page 371 14.2.7 Früherkennung......Page 373 14.2.8 Spielsperre......Page 379 14.2.9 Erhöhung der Kosten, Beschränkungen der Werbung und des Alkohol- und Tabakkonsums......Page 383 14.3 Zusammenfassung......Page 384 Serviceteil......Page 386 Anhang......Page 388 A1 Kontaktadressen......Page 389 A2 Stationäre Einrichtungen......Page 391 A3 Nützliche Internetadressen......Page 393 A4 Ergebnisse der Untersuchung von Bachmann & Banze (1992) und Schwarz &Lindner (1990)......Page 394 A5 Persönlichkeitsprofil pathologischer Spieler......Page 395 A6 Psychologische Schulen in der Gruppentherapie pathologischer Glücksspieler (Bachmann, 1999)......Page 396 A7 20 Fragen der Anonymen Spieler......Page 401 Literatur......Page 402 Stichwortverzeichnis......Page 446 E......Page 447 K......Page 448 R......Page 449 S......Page 450 Z......Page 451 Spielen ohne Grenzen...Erst das Geld verleiht dem Glücksspiel seine eigentliche Bedeutung. Geld verkörpert das'Maß aller Dinge'in unserer Gesellschaft; es ermöglicht die Befriedigung vielfältiger Bedürfnisse, lässt Träume wahr werden. Auf der Jagd nach dem Glück können die Spieler die Kontrolle über ihr Spielverhalten verlieren und süchtig werden. Die Autoren informieren umfassend über die Ursachen des Suchtproblems, beschreiben ausführlich und praxisnah die Behandlungsmöglichkeiten und zeigen vorbeugende Maßnahmen auf.Anhand zahlreicher Fallbeispiele werden Therapieschritte und Fragestellungen verständlich beschrieben und konkret besprochen. Im Mittelpunkt der Therapie steht nicht der'Verzicht', sondern das konkrete Umsetzen von Alternativen. Nur so ist das Ziel - dauerhafte Abstinenz - erreichbar.Die schädlichen Auswirkungen des Glücksspiels verlangen nach geeigneten präventiven Maßnahmen; das haben inzwischen auch politische Entscheidungsträger erkannt. Das Buch listet eine Reihe proaktiver Handlungsoptionen auf und beurteilt sie hinsichtlich ihrer Effektivität.
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