Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein: Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhauser in Geldern und Sonsbeck
معرفی کتاب «Spätmittelalterliche Frauenfrömmigkeit am Niederrhein: Geschichte, Spiritualität und Handschriften der Schwesternhauser in Geldern und Sonsbeck» نوشتهٔ Monika Costard، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
English summary: At the end of the 14 century, the reform movement of the late medieval church, known as the devotio moderna , originated in the IJssel valley. Due to the history of their development, their contacts and their book culture, women's convents in Geldern and Sonsbeck were exemplary of the female sector in the 15th century. Whereas the Geldern convent took up the monastic life quite soon, St. Andreas in Sonsbeck gradually developed from its beginnings as a Beguines' house into a tertiaries' convent with a monastic life. In both convents, manuscripts were created which gave the ideal of piety its own expression by collecting and presenting religious literature in the vernacular. Monika Costard examines this evidence of book culture in women's convents, evidence which had received little attention up to now. There is an exceptional number of manuscripts from Geldern, and these are compiled and described in this book for the first time. German description: Ende des 14. Jahrhunderts entstand im Ijsseltal die als devotio moderna bezeichnete Reformbewegung der spatmittelalterlichen Kirche. Frauenkonvente in Geldern und Sonsbeck zeigen uber ihre Entwicklungsgeschichte, ihre Kontakte und ihre Buchkultur exemplarisch Auspragungen des weiblichen Zweigs im 15. Jahrhundert. Wahrend der Gelderner Konvent schon bald zum monastischen Leben uberging, entwickelte sich St. Andreas in Sonsbeck schrittweise aus Anfangen als Beginenhaus zum Tertiarinnenkonvent mit klosterlichem Leben. In beiden Konventen wurden Handschriften angelegt, die uber die Sammlung und Prasentation geistlicher Texte in der Volkssprache dem Frommigkeitsideal einen eigenen Ausdruck gaben. Monika Costard untersucht diese bisher wenig beachteten Zeugnisse der Buchkultur der Frauenkonvente. Aussergewohnlich zahlreich sind Handschriften aus Geldern erhalten, die sie erstmals zusammenstellt und beschreibt. Cover Titel Vorwort Inhaltsverzeichnis Abkürzungen I. Einleitung A. Die niederrheinischen Schwesternhäuser im Gefüge der devotio moderna B. Geistliche Literatur und Handschriften in der Frauenfrömmigkeit der devotio moderna C. Forschungsstand und Ziele II. Nazareth in Geldern A. Überblick B. Quellen C. Konventsgeschichte 1. Grundzüge der Konventsentwicklung 1.1. Die äußeren Daten 1.2. Aspekte der Besitz- und Wirtschaftsgeschichte 1.3. Außenkontakte und Außenwirkung 2. Die Beichtväter 3. Die Konventualinnen D. Die Handschriften 1. Der Bestand 1.1. Sammler des 19. Jahrhunderts als Zwischenbesitzer 1.2. Wiederkehrende kodikologische Merkmale 2. Das Spektrum der erhaltenen Texte 2.1. Der Inhalt: praktisch-seelsorgerliche, modellhaft-meditative und scholastisch-spekulative geistliche Prosa 2.2. Alter und Herkunft der Texte: Hauptströmungen spätmittelalterlichen geistlichen Literaturengagements in der Volkssprache 2.3. Randgebiete: kontrovers beurteilte Theologie und alternative Lebensentwürfe 3. Der Bestand im Kontext der Überlieferung 3.1. Beobachtungen zur Schreibsprache 3.2. Überlieferungsbezüge zu limburgischen Referenzbibliotheken 3.3. Bezüge zu zisterziensischer Literaturproduktion und -vermittlung 3.4. Spuren des Literaturbetriebs der Kartäuser 4. Anlage und Gebrauch der Handschriften 4.1. Eckdaten der Bestandsentstehung: innerer Klosterausbau in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts 4.2. Codex und Text: chronologisch-kodikologische Grundlinien 4.3. Entstehung und Gebrauch: Handschriften als Ausstattungsgegenstand, Kondensationsraum des geistlichen Klimas und Ertrag asketischer Handarbeit III. St. Andreas in Sonsbeck A. Überblick B. Quellen 1. Das Kopiar 2. Das Memorienbuch C. Konventsgeschichte 1. Grundzüge der Konventsentwicklung 1.2. Aspekte der Besitz- und Wirtschaftsgeschichte 1.3. Außenwirkung und Außenkontakte 2. Die Beichtväter 3. Regionale und soziale Herkunft der Schwestern D. Die Handschriften 1. Der Bestand 1.1. Baron Hüpsch (1730–1805) als Zwischenbesitzer 1.2. Provenienzkennzeichen Sonsbecker Handschriften aus der Sammlung Hüpsch 1.3. Probleme der Lokalisierung 1.4. Zusammenfassung: Tabellarische Übersicht 2. Anlage und Gebrauch der Handschriften 2.1. Entstehungszeit und Funktion: Unterstützung der Privatandacht im sich ausbildenden Klosterleben in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts 2.2. Illustrationen und Buchschmuck 2.3. Andachten und Gebete mit ausführlichen Rubriken 2.4. Das Psalterium der Elisabeth van Willack 3. Das Spektrum der erhaltenen Texte 3.1. Alter und Herkunft der Texte: kirchliche Tradition und Literaturproduktion der devotio moderna 3.2. Ein Codex mit Texten zum geistlichen Leben in der Region 3.3. Gebete zur Begleitung von Messe und Eucharistie 3.4. Kommuniongebete 3.5. Gebete zur Verehrung Mariens und anderer Heiliger 3.6. Gebete zu Christus IV. Resümee A. Buch- und Schriftkultur im Kontext des geistlichen Lebens B. Handschriften mit geistlicher Literatur als Reformbeitrag C. Handschriften als Spiegel des Literaturengagements der devotio moderna D. Frauenfrömmigkeit am Niederrhein an der Schwelle zur Neuzeit V. Dokumentation Richtlinien A. Nazareth in Geldern: Quellen und Materialien 1. Gründungsurkunde (Geldern, StA, Urk. 31) 2. Fragment der Chronik 3. Beschreibung der Handschriften Berlin, SBB-PK, Ms. germ. fol. 1026 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. fol. 1027 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. fol. 1169 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. fol. 1171 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. fol. 1172 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. fol. 1173 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1078 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1079 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1080 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1081 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1082 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1083 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1084 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1089 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1090 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1091 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1092 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1093 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1095 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1096 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1097 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1098 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1099 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1100 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1337 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. qu. 1571 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. oct. 351 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. oct. 352 Berlin, SBB-PK, Ms. germ. oct. 353 Bonn, UB, S 2052 Bonn, UB, S 2053 Bonn, UB, S 2054 Bonn, UB, S 2055 Bonn, UB, S 2056 Bonn, UB, S 2059 Gaesdonck, Collegium Augustinianum, Ms. 17 Hamburg, SUB, Theol. 1004 Hamburg, SUB, Theol. 1549 Hamburg, SUB, Theol. 1935 Krakau, Bibl. Jagl., Ms. germ. qu. 1085 Krakau, Bibl. Jagl., Ms. germ. qu. 1086 Krakau, Bibl. Jagl., Ms. germ. qu. 1087 Krakau, Bibl. Jagl., Ms. germ. qu. 1088 Krakau, Bibl. Jagl., Ms. germ. qu. 1094 Mülheim, StA, Hs. 1091/5 Olim Münster, Paul. Bibl., Hs 698 4. Heiligenfeste in Kalendarien B. St. Andreas in Sonsbeck: Quellen und Materialien 1. Memorienbuch 2. Übersicht über die im Kopiar enthaltenen Urkunden Abbildungen Quellen- und Literaturverzeichnis 1. Abkürzungen 2. Ungedruckte Quellen; Handschriften 3. Textausgaben und gedruckte Quellen 4. Nachschlagewerke und Literatur Register Personen Initien Handschriften Verfasser und Werke Orte und Sachen "Ende des 14. Jahrhunderts entstand im Ijsseltal die als devotio moderna bezeichnete Reformbewegung der spätmittelalterlichen Kirche. Frauenkonvente in Geldern und Sonsbeck zeigen über ihre Entwicklungsgeschichte, ihre Kontakte und ihre Buchkultur exemplarisch Ausprägungen des weiblichen Zweigs im 15. Jahrhundert. Während der Gelderner Konvent schon bald zum monastischen Leben überging, entwickelte sich St. Andreas in Sonsbeck schrittweise aus Anfängen als Beginenhaus zum Tertiarinnenkonvent mit klösterlichem Leben. In beiden Konventen wurden Handschriften angelegt, die über die Sammlung und Präsentation geistlicher Texte in der Volkssprache dem Frömmigkeitsideal einen eigenen Ausdruck gaben. Monika Costard untersucht diese bisher wenig beachteten Zeugnisse der Buchkultur der Frauenkonvente. Aussergewöhnlich zahlreich sind Handschriften aus Geldern erhalten, die sie erstmals zusammenstellt und beschreibt."--Front inside flap of dust jacket Ende des 14. Jahrhunderts entstand im Ijsseltal die als devotio moderna bezeichnete Reformbewegung der spätmittelalterlichen Kirche. Frauenkonvente in Geldern und Sonsbeck zeigen über ihre Entwicklungsgeschichte, ihre Kontakte und ihre Buchkultur exemplarisch Ausprägungen des weiblichen Zweigs im 15. Jahrhundert. Während der Gelderner Konvent schon bald zum monastischen Leben überging, entwickelte sich St. Andreas in Sonsbeck schrittweise aus Anfängen als Beginenhaus zum Tertiarinnenkonvent mit klösterlichem Leben. In beiden Konventen wurden Handschriften angelegt, die über die Sammlung und Präsentation geistlicher Texte in der Volkssprache dem Frömmigkeitsideal einen eigenen Ausdruck gaben. Monika Costard untersucht diese bisher wenig beachteten Zeugnisse der Buchkultur der Frauenkonvente. Außergewöhnlich zahlreich sind Handschriften aus Geldern erhalten, die sie erstmals zusammenstellt und beschreibt
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