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Soziologie der Zwischenkriegszeit. Ihre Hauptströmungen und zentralen Themen im deutschen Sprachraum: Band 3 3

معرفی کتاب «Soziologie der Zwischenkriegszeit. Ihre Hauptströmungen und zentralen Themen im deutschen Sprachraum: Band 3 3» نوشتهٔ Karl Acham (editor), Stephan Moebius (editor)، منتشرشده توسط نشر Springer Vieweg. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In den Bänden dieser Reihe werden erstmalig detailliert die wichtigsten Strömungen und Themen der ungemein fruchtbaren Periode der Soziologie der Zwischenkriegszeit im deutschen Sprachraum dargelegt. Damit leisten diese Bände nicht nur einen eminent wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der Soziologie in theoretischer, empirischer und institutioneller Hinsicht, sondern vertiefen die eingehende Erörterung Spezieller Soziologien auch durch die Bezugnahme auf Nachbardisziplinen wie Sozial- und Ideengeschichte, Ökonomik, Psychologie und Ethnologie. Vorwort Inhaltsverzeichnis Herausgeber- und Autorenverzeichnis Über die Herausgeber Autorenverzeichnis Einleitung: Historismus, Relativismus, Perspektivismus und die dadurch ausgelösten Fundierungsbestrebungen in der sich institutionalisierenden Soziologie der Zwischenkriegszeit 1 Die Ausgangslage: Gesellschaftliche Krisenzeit und Krise des Historismus 2 Antworten auf die Krise des Historismus: Die Sehnsucht nach Festem, Sein, Ordnung und Einheit 3 Fundierungs-, Ordnungs- und Systematisierungsbestrebungen der sich institutionalisierenden Soziologie der Zwischenkriegszeit 3.1 Ferdinand Tönnies’ Systematik der Soziologie 3.2 Karl Mannheims Systematisierung der Soziologie 4 Soziologie im Zeichen des Historismus Literatur Gesellschaftstheorien und soziologische Hauptströmungen Zum Anspruch der formalen Soziologie und zu ihrer methodischen Lücke 1 Motive und Beweggründe der Beziehungslehre von Wieses 2 Formale Soziologie als Beziehungslehre, Anspruch und Kritik 3 Die Beziehungslehre im kritischen Licht ihrer Zeit 4 Zum Forschungsprogramm der Beziehungslehre 5 Die übersehene Perspektive Literatur Historische Soziologie als Orientierungswissen in der Zwischenkriegszeit: Alfred Weber, Norbert Elias und Franz Borkenau als Theoretiker von Langfristprozessen im Vergleich 1 Die Fragestellungen von Weber, Elias und Borkenau 2 Alfred Webers Kulturgeschichte als Kultursoziologie 3 Franz Borkenaus Übergang vom feudalen zum bürgerlichen Weltbild 4 Elias zur Höfischen Gesellschaft und zum Prozeß der Zivilisation 5 Webers, Borkenaus und Elias′ Schlüsselwerke als historische Soziologien im Vergleich Literatur Alfred Schütz und Felix Kaufmann zur Methodologie der Sozialwissenschaften. Eine intellektuelle Arbeitsbeziehung im Wien der Zwischenkriegszeit 1 Schütz und Kaufmann als Teil einer Konstellation: Ortsgebundenheit, Zeitgebundenheit und Netzwerke 2 Spuren der intellektuellen Arbeitsbeziehung: Briefwechsel, Notizen, gegenseitige Bezugnahmen, Rezensionen 2.1 Kommunikation über Manuskriptfassungen des „Sinnhaften Aufbau“ 2.2 Schütz’ Bezugnahmen auf Kaufmanns Veröffentlichungen im „Sinnhaften Aufbau“ 2.3 Schütz’ Besuch bei Husserl 2.4 Gemeinsame Husserl-Lektüre 2.5 Kaufmann als Rezensent von Schütz 2.6 Schütz über Husserl und Differenzen mit Kaufmanns Position 2.7 Korrespondenz über Schütz’ Korrekturlesung von Kaufmanns „Methodenlehre“ 2.8 Beziehungen zu englischen Ökonomen 2.9 Kaufmanns Bezugnahmen auf Schütz in der „Methodenlehre der Sozialwissenschaften“ (1936a/1996) 2.10 Nach der Eingliederung Österreichs in das nationalsozialistische Deutsche Reich 3 Zusammenfassung der methodologischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede 4 Wirkung und Folgen 5 Methodologie und Methoden Literatur Die Marktgesellschaft und ihre endogenen Machtdynamiken: Der Ordoliberalismus und seine disziplinären Kombinationen 1 Wenn Fronten durcheinandergeraten: Schumpeter, Eucken und das Sonderphänomen Ordoliberalismus 2 Die Dramatis personae und ihre Botschaften 2.1 Autoritärer Liberalismus 2.2 Wettbewerb und Sozialpolitik 3 Walter Eucken: Auf der Suche nach krisenfestem Grund 4 Der Stellenwert des Ordoliberalismus Literatur Othmar Spann in der „Konstellation“ des Sozialdenkens und der „Spannkreis“ als kommunikative Wissenskultur im Wien der Zwischenkriegszeit 1 Einleitung 2 Teil A: Texte 2.1 Die Kontroverse mit der Soziologie Max Webers und Georg Simmels 2.2 Methodologisches Denken statt Ontologie 2.3 Die Entdeckung des offenen Ich in der Demokratie 3 Teil B: Institutionen des wissenschaftlichen Austausches 3.1 Der „Spannkreis“ 3.2 Seminare 3.3 Die Bibliothek als „Herzstück des Seminars“ 3.4 Die „Arbeitsgemeinschaft“ 3.5 Treffen in Gaming 4 Conclusio Quellenverzeichnis Literatur Heidelberger Geist an der Universität Basel. Von Robert Michels zu Edgar Salin 1 Heidelberger Geist 2 Heidelberger Geist in der Emigration 3 Heidelberger Geist an der Universität Basel 4 Robert Michels, Edgar Salin und die Soziologie der Zwischenkriegszeit 5 Schlussbemerkungen Literatur Spezielle Soziologien und thematisch verwandte Nachbardisziplinen Bevölkerungssoziologie in Deutschland in der Zwischenkriegszeit 1 Einleitung 2 Die Statistik und die Deutsche Statistische Gesellschaft 2.1 Verwaltungsstatistik und Deutsche Universitätsstatistik 2.2 Politische Arithmetik und Wahrscheinlichkeitstheorie 2.3 Georg v. Mayr – formelle und materielle Statistik 3 Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie und die Statistik 3.1 Ferdinand Tönnies – Statistik, Demographie, Soziographie 3.2 Soziographie und materielle Statistik 4 Bevölkerung – Soziographie und Statistik 4.1 Das Allgemeine Statistische Archiv 4.2 Der erste demographische Übergang 4.3 Geburten und Eheschließungen 5 Fazit Literatur Der Streit um die Wissenssoziologie 1 Zur Biographie Karl Mannheims 2 Die Konservativismus-Studie von 1926 3 Der Züricher Vortrag von 1928 4 Mannheims marxistische Kritiker 5 Die Kritik von Ernst Robert Curtius und Mannheims Reaktion Literatur Politische Soziologie der Zwischenkriegszeit in Deutschland 1 Einleitung 2 Ideologie und öffentliche Meinung 3 Schichtung und Sozialstatistik 4 Konservatismus, Patriotismus, Faschismus, Diktatur 5 Demokratie, Verfassung, Parteien, Parlamentarismus 6 Fazit Literatur Macht, Staat, Nation: Zur politischen Soziologie der Zwischenkriegszeit in Österreich 1 Eine Soziologie der Macht: Friedrich Wieser 2 Joseph Schumpeter als politischer Soziologe des Kapitalismus 3 Soziologie des Nationalbewusstseins und des Nationalismus 4 Nationalismus als erkenntnis- und gesellschaftstheoretisches Problem 5 Der Staat in Soziologie und Rechtswissenschaft und die politische Philosophie Hans Kelsens 6 Staatswirklichkeit und politische Religion: Eric Voegelin Literatur Marxistische Soziologie in der Weimarer Republik 1 Vorbemerkung 2 Was ist marxistische Soziologie? 3 Der Revisionismus in der Sozialdemokratie 4 Möglichkeiten und Grenzen marxistischer Soziologie: Georg Lukács und Karl Korsch 5 Die Marxistische Arbeitswoche und das Frankfurter Institut für Sozialforschung 6 Karl A. Wittfogels geografischer Materialismus 7 Arbeiter und Angestellte am Vorabend des Dritten Reiches 8 Fazit Literatur „Marxistische“ politische Soziologie in Österreich. Emil Lederers und Otto Bauers Beiträge zu einer Soziologie der Revolution 1 Einleitende Bemerkungen 2 Manifeste und latente Einflüsse von Karl Marx auf soziologische Revolutionstheorien der Zwischenkriegszeit 3 Emil Lederers „Gedanken zu einer Soziologie der Revolutionen“ (1918) 3.1 Biografische Notizen 3.2 Zur Soziologie der Revolutionen 4 Otto Bauer: Soziologie (in) der „österreichischen Revolution“ 4.1 (Werk-)biografische Notizen 4.2 Die österreichische Revolution 5 Zusammenfassende Schlussbetrachtung Literatur „Pädagogische Soziologie“ nach 1918 – Vergesellschaftung und soziale Reproduktion als Theorieproblem und Focus disziplinärer Organisation 1 „Pädagogische Soziologie“ – „Soziologische Pädagogik“ – die historische und aktuelle Konstruktion einer „Grenzwissenschaft“ 2 Tradition, Akteure, Institutionen: der heterogene Diskursraum der Soziologie der Erziehung der Zwischenkriegszeit 3 Reflexion und Forschung, Programme und Themen: Wissenschaftspraxis 1918–1933 3.1 Strukturbedingungen der Kommunikation in der pädagogischen Soziologie: Offene Grenzen 3.2 Die thematische Struktur der Pädagogischen Soziologie: Programme und die historische Ordnung der Themen 4 1933 – die Zäsur: Emigration, Anpassung und Unterwerfung Literatur Praxis, die zur Wissenschaft drängt: Zum Verhältnis von Sozialpädagogik und Psychologie im Österreich der Zwischenkriegszeit 1 „Jugendkultur“: Zu den Anfängen empirischer Jugendforschung 2 Sozialistische Erziehung ist Erziehung im Kollektiv: Das Kinderheim Baumgarten 3 Psychoanalytische Sozialpädagogik: August Aichhorn in Oberhollabrunn 4 Grenzen der Erziehung 5 Nachwirkungen Literatur Grundlagen und Praxis der empirischen Sozialforschung Franz Žižek – Ein Forscher zwischen den Stühlen? 1 Vorbemerkung 2 Statistik und Soziologie 2.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede 2.2 Franz Žižeks Auffassung von der Soziologie 2.3 Kooperationsfelder und Datenerfordernisse 3 Der Ruf aus Frankfurt 4 Stationen 5 Vermutungen Literatur Theodor Geigers Soziale Schichtung des deutschen Volkes und die Mittelstände im Zeichen des Nationalsozialismus – Eine Analyse des Entstehungskontextes 1 Einleitung 2 Biografischer Hintergrund 3 Geiger im Braunschweig des expandierenden Nationalsozialismus 4 Geiger und die Bedingungen der akademischen Arbeit im Nationalsozialismus 5 Geigers Analyse und der Weg zur Schichtungslehre im Zeichen der Mittelstände im Nationalsozialismus 6 Geigers Konzept der Sozialen Schichtung und die damit verbundene politische Soziologie des Nationalsozialismus 7 Fazit Literatur Paul F. Lazarsfeld über Arbeitslosigkeit – ein methodologischer Nachtrag zu Marienthal 1 Fragestellung 2 Marienthal und Polen 3 Eine Parallelaktion in den USA? 4 „Psychological Effects of Unemployment“ and „Who gets the Job?“ 5 Letzte Untersuchungen zur Arbeitslosigkeit 6 Änderung der Marienthalperspektive Literatur Institutionen und Organisationen der Soziologie Die Diskussionen über die gesellschaftliche Realität und deren Untersuchung in den Verhandlungen der Soziologentage während der Weimarer Republik 1 Einleitung 1.1 Methoden, die soziale Realität zu erfassen 2 Die DGS in der ersten Phase der Weimarer Republik 1919–1923 2.1 Der Aufbruch der Beziehungslehre im Gegensatz zur marxistischen Soziologie am Beispiel der hohen Aktualität der Themenstellung in den dritten Verhandlungen 1922 3 Die DGS in der zweiten Phase der Weimarer Republik 1924 bis 1929 3.1 Die wichtigsten gesellschaftlichen Probleme der zweiten Phase der Weimarer Republik von 1923 bis 1929 3.2 Der Realitätsbezug der vierten Verhandlung der DGS am 29. und 30. September 1924 in Heidelberg 3.3 Die Verhandlungen 1926: Das Aufbrechen der Theoriedebatte und die langsame Durchsetzung der Anerkennung der Beziehungslehre als der dominierenden Soziologie 3.4 Die Verhandlungen 1928 in Zürich: Die endgültige Dominanz der Beziehungslehre und ihr Wunsch nach Anweisungen für das aktuelle Handeln aufgrund natürlicher sozialer Verhaltensweisen. 4 Die DGS in der dritten Phase der Weimarer Republik von 1930 bis 1933 4.1 Die wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse in der dritten Phase der Weimarer Republik von 1930 bis 1933 4.2 Die Verhandlungen 1930 in Berlin 4.3 Die Presse und die öffentliche Meinung. Die unterschwellig am deutlichsten realitätsnahe und politische Debatte der DGS in der Weimarer Republik 4.4 Die Untergruppe für Methodologie „Begriffsbildung in der Soziologie“: Die unbeirrbare Festigung der Beziehungslehre von Wieses 4.5 Die Untergruppe „Soziographie“: Ja zur empirischen, aber für die Soziologie nicht ausreichenden Erhebung der Realität 4.6 Die Untergruppe Kunstsoziologie 4.7 Untergruppe politische Soziologie: Die deutschen Stämme 5 Résumé Literatur Bisher erschienen: die Beiträge zu den Bänden 1 und 2 Band 1 Band 2 Vorschau Aus dem Inhalt von Bd. 4 Personenregister
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