Sozialpsychologie des Sprachverhaltens : Der deutsch-ungarische Sprachkonflikt in der Habsburgermonarchie
معرفی کتاب «Sozialpsychologie des Sprachverhaltens : Der deutsch-ungarische Sprachkonflikt in der Habsburgermonarchie» نوشتهٔ Maitz, Péter، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
The primary concern of this interdisciplinary and empirical study is to explain language switching and language preservation in terms of linguistic behaviours. With reference to the language behaviour of the German-speaking community in Hungary in the last third of the 19th century, the attempt is made to establish whether and to what extent the theory of planned behaviour - one of the most influential attitude and behaviour models in modern social psychology - is in a position to resolve this central and much-discussed problem of sociolinguistics. In so doing, the book sets out to indicate the sociolinguistic benefits of socio-psychological ideas that in the relevant research have hitherto only been drawn upon in the form of isolated concepts regarded in isolation. Vorwort 0. Einleitung 0.1. Definition des Begriffs und wissenschaftliche Einordnung des Gegenstandes ,Sprachkonflikt' 0.2. Zeitliche und räumliche Abgrenzung der untersuchten Sprachkonfliktsituation 0.3. Der deutsch-ungarische Sprachkonflikt in Ungarn zwischen 1867 und 1918 als Gegenstand bisheriger Forschung 0.4. Aufbau und Gliederung der Arbeit 1. Problemstellung 1.1. Das Sprachverhalten im Spiegel der Bevölkerungs- und Sprachstatistik 1.2. Konklusion Theoretische Grundlagen 2. Sprachkonflikt als Gegenstand der Sprachgeschichte 2.1. Problemstellung: Die Geschichte des Deutschen in Ungarn – Forschungsstand und Forschungsdefizite 2.2. Der (deutsch-ungarische) Sprachkonflikt als Forschungsgegenstand vor dem Hintergrund sprachhistorischer Theoriebildung 2.3. Der Lösungsversuch: Soziopragmatische Sprachgeschichtsschreibung als Untersuchungsrahmen von Sprachkonflikt 2.4. Das 19. Jahrhundert und der Sprachkontakt als Gegenstände einer soziopragmatischen Sprachgeschichte 2.5. Zusammenfassung 3. Sprachkonflikt als Gegenstand der Kontaktlinguistik 3.1. ,Sprachkonflikt' 3.2. ,Spracheinstellung' 3.3. Die Theorie des geplanten Verhaltens 3.4. Konklusion Analysen 4. Vorbemerkungen 5. Die Vorgeschichte des Sprachkonflikts 5.1. Die Herausbildung der deutschen Sprachgemeinschaft Ungarns 5.2. Der (sprach)ideologische und sprachenpolitische Existenzrahmen 5.3. Zusammenfassung 6. Zur Morphologie der deutschen Sprachgemeinschaft Ungarns 1867–1918 6.1. Das Bürgertum 6.2. Die bäuerliche Dorftbevölkerung 6.3. Terminologischer Exkurs: Sprachinsel' 6.4. Konklusion 7. Entstehung des Sprachkonflikts: die auferlegten Gewalt- und Machtstrukturen und ihre Folgen auf das Sprachverhalten 7.1. Ideologisierung von Sprache 7.2. Sprachenpolitik 7.3. Die Folgen der auferlegten Gewalt- und Machtstrukturen auf das Sprachverhalten 7.4. Konklusion 8. Die Hintergründe des Sprachverhaltens im Lichte der Theorie des geplanten Verhaltens 8.1. Methodologische Vorbemerkungen 8.2. Das Bürgertum 8.3. Die bäuerliche Dorftbevölkerung 9. Schlussfolgerungen und Ergebnisse 9.1. Rückblick 9.2. Objektebene 9.3. Metaebene Literatur Anhang Die im Buch dokumentierten Untersuchungen haben eine doppelte Zielsetzung: (a) die Erklärung des Sprachverhaltens verschiedener sozialer Gruppierungen in einer historischen Sprachkonfliktsituation, und im Zusammenhang damit (b) die Klärung der Frage, ob die zur Lösung dieses soziolinguistischen Problems angewendete bzw. anhand der Lösung dieses Problems erprobte sozialpsychologische Verhaltenstheorie, die Theorie des geplanten Verhaltens, tatsächlich im Stande ist, Spracherhalt und Sprachwechsel als sprachliche Verhaltensweisen zu erklären und vorherzusagen. Zunächst werden anhand sprachstatistischer Daten zur Muttersprache bzw. zu den Sprachkenntnissen der Sprecher die zu erklärenden sprachlichen Verhaltensweisen beschrieben. Im nächsten Schritt werden die theoretischen und methodologischen Grundlagen der Untersuchung umrissen. So wird der Stellenwert des Untersuchungsgegenstandes (Sprachverhalten im Sprachkonflikt) innerhalb der Sprachgeschichtsschreibung und der Kontaktlinguistik bestimmt sowie die Begrifflichkeit der Theorie des geplanten Verhaltens eingeführt. Auf diese Ausführungen folgen die Untersuchungen zu den Hintergründen der beschriebenen Sprachverhaltensweisen: zum Sprachwechsel der Sprecher des traditionell deutschsprachigen Bürgertums und zum Spracherhalt der deutschsprachigen bäuerlichen Dorfbevölkerung während des deutsch-ungarischen Sprachkonflikts in Ungarn im Zeitalter der Habsburgermonarchie (1867-1918) Review text: "Insgesamt bietet die Studie von Maitz ... einen höchst interessanten Einblick in die Geschichte des Deutschen bzw. der Deutschen in Ungarn in der Zeit von 1867 bis 1918 ... Sehr positiv zu verzeichnen ist die Tatsache, dass der Fokus der Untersuchung auf den soziolinguistisch-pragmatischen Aspekten liegt, während die meisten anderen bisherigen Arbeiten zum deutsch-ungarischen Sprachkontakt lexikalische Interferenzen und Entlehnungen im Mittelpunkt haben."Stefaniya Ptashnyk in: Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, 2/2008 Péter Maitz. Slightly Rev. Version Of Author's Dissertation, 2002, Universität Debrecen (ungarn/hungary). Includes Bibliographical References.
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