Soziale Arbeit zwischen Umverteilung und Anerkennung : Der Umgang mit Differenz in der sozialpädagogischen Theorie und Praxis
معرفی کتاب «Soziale Arbeit zwischen Umverteilung und Anerkennung : Der Umgang mit Differenz in der sozialpädagogischen Theorie und Praxis» نوشتهٔ Fabian Lamp، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wie muss eine Soziale Arbeit konzipiert sein, die sich sowohl einer (sozio-ökonomischen) Gerechtigkeitskonzeption im Sinne von Umverteilung als auch einer (sozio-kulturellen) Gerechtigkeitskonzeption im Sinne von Anerkennung von Differenz verpflichtet fühlt? Ausgehend von einem historischen Abriss, der die Geschichte der Sozialen Arbeit erstmals als Geschichte des Umgangs mit dem Unterschiedlichen konzipiert, wird hier der Vorschlag gemacht, die lebensweltorientierte Soziale Arbeit durch die Integration differenzsensibler Konzepte für die ethnisch-kulturell vielfältige Gesellschaft weiterzuentwickeln. INHALT Einleitung Bedeutende Differenzverhältnisse in der Sozialpädagogik und deren Reflexion: Die Situation an der Schwelle zum 20. Jahrhundert Der Kampf um Gleichheit und Ungleichheit: Die Arbeiterbewegung und die Implementierung des Sozialstaats Kulturkritik und die Differenz der Generationen (I): Die Jugendbewegung Die erste Frauenbewegung und die Differenz der Geschlechter Die „Urdifferenz“ der Sozialen Arbeit: Normalität und Abweichung „Auffällige“, „kriminelle“, „verwahrloste“ Jugendliche und das Schweigen über die Sexualität Die Psychiatrie Die Behindertenpädagogik Zusammenfassung: Der frühe Blick der Sozialpädagogik auf Differenzverhältnisse Die systematische Philosophie als Orientierungsrahmen für die Differenzbearbeitung der Sozialen Arbeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts Soziale Arbeit und der Blick auf die Gesellschaft I: Soziale Arbeit als Befriedungsinstanz für soziale Ungleichheit und „soziale Zerklüftung“ Soziale Arbeit und der Blick auf das Individuum I: Erziehung zur Gemeinschaft Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Kontrolle I: Protonormalismus Soziale Arbeit im Nationalsozialismus: Der homogene Volkskörper und die Auslöschung der Differenz Die Ausrichtung der Sozialen Arbeit an der nationalsozialistischen Ideologie Zusammenfassung: Der Umgang der Sozialen Arbeit mit Differenz im Nationalsozialismus Die Soziale Arbeit und der Blick auf die Gesellschaft II: Die Dominanz des „homogenen Volkskörpers“ Die Soziale Arbeit und der Blick auf das Individuum II: Die nationalsozialistische Geringschätzung des Individuums Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Kontrolle II: „Ausgrenzen“, „Aussondern“ und „Ausmerzen“ statt Ambivalenz von Hilfe und Kontrolle Die Differenzreflexion in der Sozialpädagogik nach 1968 Der Ausbau der Sozialen Arbeit vom repressiven Instrument des Ordnungsstaates zum strategischen Instrument der Sozialintegration Kulturkritik und die Differenz der Generationen: Die Studentenbewegung Die Differenz der Geschlechter: Die feministische Frauenbewegung und die Mädchenarbeit Eine weitere Dimension in der Differenz der Geschlechter: Die Anfänge der Jungen- und Männerforschung Sexualerziehung/Sexualpädagogik Die Interkulturelle Pädagogik Die Reflexion von Abweichung und Normalität in den 1970ern Jugend und Delinquenz Die Sozialpsychiatrie Die Behindertenpädagogik Zusammenfassung: Differenzreflexion nach 1968 Die Kritische Theorie als theoretischer Hintergrund der sozialpädagogischen Differenzreflexion in den Nach-68er-Jahren Soziale Arbeit und der Blick auf die Gesellschaft III: Politisierung von Ungleichheit und Verschiedenheit Soziale Arbeit und der Blick auf das Individuum III: Auf der Suche nach dem revolutionären Subjekt Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Kontrolle III: Die Flexibilisierung der Normalität Die Bearbeitung von Differenzen in der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit Eine weitere aktuelle Bezugstheorie sozialpädagogischen Handelns: Reflexive Modernisierung Zusammenfassung: Differenzreflexion im Kontext der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit Soziale Arbeit und der Blick auf die Gesellschaft IV: Individualisierung, Entgrenzung und die Betonung der sozialen Ungleichheit im digitalen Kapitalismus Soziale Arbeit und der Blick auf das Individuum IV: Die Vernachlässigung des Subjektiven Soziale Arbeit zwischen Hilfe und Kontrolle IV: Therapeutokratie, Normalisierung der Hilfe oder Entdramatisierung des Gegensatzes von Hilfe und Kontrolle? Differenzsensible Konzepte: Die Heterogenität als Ausgangspunkt sozialwissenschaftlicher Reflexion Die Postmoderne als Apologetin der Differenzsensibilität Das philosophische Konzept der Dekonstruktion Die Rezeption der Dekonstruktion in Genderforschung und Queer Theory Die Rezeption der Dekonstruktion in der Erziehungswissenschaft Differenzreflexion im Kontext der Cultural Studies Die Cultural Studies und die Begriffe der Hegemonie und der Performativität Postcolonial Studies/Postkolonialismus Die Xenologie/Fremdheitsforschung und die Konstruktion des Fremden Differenzreflexion im Kontext der Pädagogik der Vielfalt Differenzreflexion im Kontext des Diversity Managements Differenzreflexion im Kontext der Inclusive Education Zusammenfassung: Die Differenzreflexion im Kontext der differenzsensiblen Konzepte Der Blick auf die Gesellschaft V: Polykontexturalität und das Soziale als Diskurs Der Blick auf das Individuum V: Die Dezentrierung des Subjekts Das Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle V: Gouvernementalität und transnormalistische Suchhaltung Schluss: Anstöße aus den Differenzdiskussionen für die Soziale Arbeit Der Blick auf das soziale Feld Der Blick auf den Adressaten/die Adressatin Der selbstreflexive Blick Die pädagogische Beziehung Der Blick auf die Institutionen Der Blick auf die Disziplin Literaturverzeichnis Wie muss eine Soziale Arbeit konzipiert sein, die sich sowohl einer (sozio-ökonomischen) Gerechtigkeitskonzeption im Sinne von Umverteilung als auch einer (sozio-kulturellen) Gerechtigkeitskonzeption im Sinne von Anerkennung von Differenz verpflichtet fühlt? Ausgehend von einem historischen Abriss, der die Geschichte der Sozialen Arbeit erstmals als Geschichte des Umgangs mit dem Unterschiedlichen konzipiert, wird hier der Vorschlag gemacht, die lebensweltorientierte Soziale Arbeit durch die Integration differenzsensibler Konzepte für die ethnisch-kulturell vielfältige Gesellschaft weiterzuentwickeln. Gerechtigkeit,Geschichte der Sozialen Arbeit,Differenz,Vielfalt,Lebensweltorientierung,Bildung,Gesellschaft,Sozialarbeit,Sozialpädagogik,Pädagogik,Education,Society,Social Work,Social Pedagogy,Pedagogy Fabian Lamp. Includes Bibliographical References (p. 227-256).
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