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Soldatsein : Zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und sexueller Orientierung in der Bundeswehr

معرفی کتاب «Soldatsein : Zur sozialen Konstruktion von Geschlecht und sexueller Orientierung in der Bundeswehr» نوشتهٔ Kerstin Botsch (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Vieweg. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Kerstin Botsch untersucht, inwiefern die Öffnung der Bundeswehr für Frauen und Homosexuelle zu Beginn der 2000er Jahre eine Veränderung in der „Männerbastion“ Militär bewirkt hat. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen und Einzelinterviews belegt sie, wie Soldatinnen und Soldaten das Militär auch heute noch als durch und durch männliche Domäne konstruieren. Dies zeigt sich insbesondere in der Orientierung am Symbol des „Kampfsoldaten“, das untrennbar mit militärischen Kernbereichen verknüpft ist. Die Autorin untersucht empirisch die Verflechtung der Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierung und zeigt, dass diese Kategorien in der sozialen Praxis je nach Kontext unterschiedlich relevant gesetzt werden. Der Gleichstellungsanspruch der Bundeswehr und die soziale Realität klaffen noch deutlich auseinander. Inhaltsverzeichnis 5 Abkürzungsverzeichnis 9 1. Einleitung 11 2. Forschungsstand 20 2.1. Militärsoziologie 20 2.2. Frauen-, Männer- und Geschlechterforschung 30 3. Methodologische Forschungsprogrammatik 36 3.1. Intersektionalität als forschungspraktisches Instrument 38 3.2. Qualitative Forschungsmethoden 42 3.2.1. Gruppendiskussionen 44 3.2.2. Einzelinterviews 45 3.2.3. Textförmigkeit als Ausgangspunkt der Analyse 47 3.3. Ikonographie als qualitative Forschungsmethode 49 3.3.1. Methoden visueller Sozialforschung 49 3.3.2. Möglichkeiten methodologischer Kontrolle von Bildern 52 3.4. Ikonographische Interviews zur Exploration sozialer Praxen 56 3.5. Erhebung sozialer Praxen 67 4. Herausforderungen bei der Felderschließung 72 4.1. Zugang zum Forschungsfeld 72 4.2. Motive gegen die Interviewteilnahme 74 4.3. Motive für die Interviewteilnahme 81 4.4. Feldzugang zu internationalen Streitkräften 86 4.5. Resümee: Feld(er)schließung als Felderöffnung 90 5. Das Interview als soziale Situation 92 5.1. (Un)doing Gender 93 5.2. Doing Expertise 100 5.3. Doing Age 104 5.4. Observing the Observer 106 5.5. Resümee 109 6. Transformation der Bundeswehr 111 6.1. Wandel internationaler und nationaler Militärstrukturen 111 6.1.1. Veränderte Kriege und Konflikte 111 6.1.2. Die Bundeswehr: Von der Verteidigung zur Sicherheit 113 6.2. Transformation des Soldatenberufs 121 6.2.1. Verpolizeilichung des Soldatenberufs 121 6.2.2. Öffnung der Bundeswehr für Frauen und Homosexuelle 129 6.3. Resümee 140 7. Aushandlung von Geschlecht 144 7.1. Symbolische Repräsentation von Militär und Geschlecht 147 7.1.1. Dichotomisierung statt Hybridisierung 147 7.1.2. Der Kampfsoldat als Spitze militärischer Geschlechterordnung 149 7.1.3. Civilianization als Verweichlichung 159 7.2. Militär und Geschlecht als soziale Praxen 164 7.2.1. Körperliche Leistungsfähigkeit 165 7.2.2. Kameradschaft als vergeschlechtlichtes Deutungsmuster 170 7.2.3. Der kulturell fremde Taliban 175 7.2.4. Schützengraben als Topos für Gleichstellungskritik 181 7.2.5. Plausibilisierung und Naturalisierung des Soldatenberufes 184 7.2.6. Sexuelle Belästigung als Grauzone 192 7.3. Resümee 199 8. Aushandlung von sexueller Orientierung 204 8.1. Homosexualität als Gegenbild militarisierter Männlichkeit 206 8.1.1. Stereotypisierung von Homosexualität 207 8.1.2. Homophobie als konstituierendes Element der Militärkultur 210 8.1.3. Verschiebung von Diskriminierungserfahrung 214 8.2. Tabuisierung von Homosexualität 217 8.2.1. Humor als Strategie zur Versprachlichung von Homosexualität 218 8.2.2. Homosexualität konzeptionell nicht fassen und versprachlichen 225 8.2.3. Kameradschaft oder Homosexualität als Frage der Perspektive 232 8.2.4. Komparative Zusammenfassung 238 8.3. Dialektik von Homosexualität und Antihomosexualität 239 8.3.1. Militärische Norm als Management militärischer Maskulinität 240 8.3.2. Mimesis als soziale Praxis 249 8.3.3. Symbolische Ordnung und Outing-Kontexte 262 8.4. Resümee 273 9. Schlussbetrachtung 276 10. Verzeichnisse 286 10.1. Literaturverzeichnis 286 10.2. Gesetze, Verordnungen, Zentrale Dienstvorschriften 310 10.3. Bildquellen 313 10.4. Abbildungsverzeichnis 314 10.5. Tabellenverzeichnis 315 11. Anhang 316 11.1. Bildanalyse 316 11.1.1. „Yossi & Jagger" 317 11.1.2. Einsatz im Ausland 321 11.2. Transformation 328 11.2.1. Sozialstrukturelle Daten zur Bundeswehr 328 11.2.2. Auszug verwendeter Gesetzestexte 330 11.3. Interviews und Gruppendiskussionen 333 11.3.1. Interviewleitfaden 333 11.3.2. Transkriptionskonvention 334 11.3.3. Sampling der Einzelinterviews und Gruppendiskussionen 336 Danksagung 339 Kerstin Botsch untersucht, inwiefern die Öffnung der Bundeswehr für Frauen und Homosexuelle zu Beginn der 2000er Jahre eine Veränderung in der {u201E}Männerbastion? Militär bewirkt hat. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen und Einzelinterviews belegt sie, wie Soldatinnen und Soldaten das Militär auch heute noch als durch und durch männliche Domäne konstruieren. Dies zeigt sich insbesondere in der Orientierung am Symbol des {u201E}Kampfsoldaten?, das untrennbar mit militärischen Kernbereichen verknüpft ist. Die Autorin untersucht empirisch die Verflechtung der Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierung und zeigt, dass diese Kategorien in der sozialen Praxis je nach Kontext unterschiedlich relevant gesetzt werden. Der Gleichstellungsanspruch der Bundeswehr und die soziale Realität klaffen noch deutlich auseinander. Der Inhalt Das Interview als soziale Situation Transformation der Bundeswehr Aushandlung von Geschlecht und sexueller Orientierung Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Sozial-, Geistes- und Politikwissenschaften mit den Schwerpunkten Gender Studies, Ungleichheitsforschung, Militärsoziologie und Methoden der qualitativen Sozialforschung MitarbeiterInnen von politischen und militärischen Institutionen Die Autorin Kerstin Botsch promovierte an der Universität Freiburg bei Prof. Dr. Nina Degele und Prof. Dr. Ulrich Bröckling. Sie leitet im Nationalpark Schwarzwald einen sozialwissenschaftlichen Sachbereich mit den Schwerpunkten soziokulturelles Monitoring, Konfliktmanagement sowie Partizipations- und Akzeptanzforschung Kerstin Botsch untersucht, inwiefern die Öffnung der Bundeswehr für Frauen und Homosexuelle zu Beginn der 2000er Jahre eine Veränderung in der „Männerbastion2 Militär bewirkt hat. Auf der Grundlage von Gruppendiskussionen und Einzelinterviews belegt sie, wie Soldatinnen und Soldaten das Militär auch heute noch als durch und durch männliche Domäne konstruieren. Dies zeigt sich insbesondere in der Orientierung am Symbol des „Kampfsoldaten2, das untrennbar mit militärischen Kernbereichen verknüpft ist. Die Autorin untersucht empirisch die Verflechtung der Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierung und zeigt, dass diese Kategorien in der sozialen Praxis je nach Kontext unterschiedlich relevant gesetzt werden. Der Gleichstellungsanspruch der Bundeswehr und die soziale Realität klaffen noch deutlich auseinander. Der Inhalt Das Interview als soziale Situation Transformation der Bundeswehr Aushandlung von Geschlecht und sexueller Orientierung Die Zielgruppen Dozierende und Studierende der Sozial-, Geistes- und Politikwissenschaften mit den Schwerpunkten Gender Studies, Ungleichheitsforschung, Militärsoziologie und Methoden der qualitativen Sozialforschung MitarbeiterInnen von politischen und militärischen Institutionen Die Autorin Kerstin Botsch promovierte an der Universität Freiburg bei Prof. Dr. Nina Degele und Prof. Dr. Ulrich Bröckling. Sie leitet im Nationalpark Schwarzwald einen sozialwissenschaftlichen Sachbereich mit den Schwerpunkten soziokulturelles Monitoring, Konfliktmanagement sowie Partizipations- und Akzeptanzforschung Front Matter....Pages 1-10 Einleitung....Pages 11-19 Forschungsstand....Pages 21-36 Methodologische Forschungsprogrammatik....Pages 37-72 Herausforderungen bei der Felderschließung....Pages 73-92 Das Interview als soziale Situation....Pages 93-111 Transformation der Bundeswehr....Pages 113-145 Aushandlung von Geschlecht....Pages 147-206 Aushandlung von sexueller Orientierung....Pages 207-278 Schlussbetrachtung....Pages 279-288 Back Matter....Pages 289-343 Kerstin Botsch untersucht, inwiefern die OEffnung der Bundeswehr fur Frauen und Homosexuelle zu Beginn der 2000er Jahre eine Veranderung in der "Mannerbastion" Militar bewirkt hat.
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