معرفی کتاب «Sokratische Ortlosigkeit: Kierkegaards Idee des religiösen Schriftstellers» نوشتهٔ Hermann Deuser (Hrsg.); Markus Kleinert (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Kierkegaard hat sich selbst als "religiösen Schriftsteller" verstanden. Mit dieser Bezeichnung wird die Zwiespältigkeit und das Wagnis eines literarischen Unternehmens angedeutet, das eine ästhetische Existenz religiös begründen und eine religiöse Existenz ästhetisch absichern will, sich dabei aber auf keine religiöse Vollmacht stützt und sich auch nicht dem etablierten Wissenschaftssystem zuordnen lässt. Die Beiträge des Bandes untersuchen Kierkegaards Idee des religiösen Schriftstellers, deren antike Vorbilder und moderne Wirkungsgeschichte (insbesondere in der deutschen Literatur) sowie die Aktualität dieser Idee im Hinblick auf die Artikulation von christlichem Glauben und Religiosität unter den Bedingungen einer säkularen Moderne. Mit Beiträgen von Charles Cahill, Niels Jørgen Cappelørn, Joachim Grage, Heinz Hiebler, Angelika Jacobs, Mathias Mayer, George Pattison, Magnus Schlette, Heiko Schulz, Rasmus Sevelsted, Wolfgang Spickermann, Peter Tschuggnall und Christian Wiebe. Cover Inhalt Vorwort Markus Kleinert: Einleitung I. Zum Thema II. Zu den Beiträgen Siglenverzeichnis Kierkegaard-Werkausgaben Kierkegaards Werke in GW1: I. Kierkegaards Begriff des religiösen Schriftstellers Niels Jørgen Cappelørn: Entweder – Oder in der religiösen Strategie von Kierkegaards Gesamtwerk I. Ein literaturgeschichtliches Phänomen II. Die Genese von Entweder – Oder III. Herausgabe und Aufnahme IV. Johannes Climacus’ gleichzeitige Deutung V. Anerkennung der Verfasserschaft der pseudonymen Schriften VI. Eine zweite Auflage des pseudonymen Debütwerkes VII. Die Besprechung von Entweder – Oder in den Schriften über die Wirksamkeit als Schriftsteller Magnus Schlette: Wahrhaftigkeit zwischen Offenbarung und Verbergung I. II. Heiko Schulz: Von der Existenzwissenschaft zur christlichen Redekunst I. Existenzwissenschaft II. Christliche Redekunst III. Der religiöse Schriftsteller IV. Ausblick: Vier Thesen II. Muster in Antike und Moderne Rasmus Sevelsted: A Thinker With a Predominantly Poetic Strain I. Kierkegaard’s reading of Plato in The Concept of Irony II. Kierkegaard’s Plato – or Schleiermacher’s? III. Kierkegaard’s Platonic poetics: Johannes Climacus and Repetition IV. Kierkegaard and Plato as religious authors V. Kierkegaard’s Critique of Plato Wolfgang Spickermann: Lukian und Kierkegaard Einleitung I. Leben und Werk des Lukian von Samosata II. Die Lukianrezeption im deutschen Sprachraum III. Der Einfluss der zweiten Sophistik IV. Das Mittel der (menippeischen) Satire V. Das erzählerische Ich und die Pseudonyme VI. Kierkegaards Bezüge auf Lukian Schluss Heinz Hiebler: Der Don Juan des Glaubens I. Paradoxien der Medien: Zur Un/Mittelbarkeit und Un/Sichtbarkeit des Medialen II. Zur medienästhetischen Ausgangslage des religiösen Schriftstellers III. Die Innenwelt der Außenwelt der Innenwelt – Kierkegaards literarische Strategien am Beispiel von Entweder – Oder (1843) IV. Kierkegaards Mediensemiotik des Auditiven V. Die zwei Betrüger: Der Dichter und Gott Angelika Jacobs: Kierkegaards heteronome Texturen I. Wegbereiter der Moderne? II. Das Prinzip der Unterbrechung III. Kreisen um Nichts: Schattenriss und Vaudeville (Entweder – Oder) IV. Aneignung biblischer Überlieferung: Die Stimmung in Furcht und Zittern Mathias Mayer: Die Ethik des Paradoxen I. II. III. III. Rezeption in Literatur und Wissenschaft Christian Wiebe: Kierkegaards Selbstverständnis – ignoriert, adaptiert, transformiert, korrumpiert Charles Cahill: From the Mountain to the Swamp: I. Kierkegaard in Der Brenner II. From Der Brenner to Der Sumpf: Wilhelm Kütemeyer III. Der Sumpf IV. Conclusion Joachim Grage: Kierkegaard als (nicht nur) religiöser Schriftsteller in der skandinavistischen Literaturwissenschaft I. Kierkegaard als Literaturwissenschaftler? II. Kierkegaards Texte als philologisches Problem III. Kierkegaard als Gegenstand der Literaturwissenschaft IV. Kierkegaard als »Digter« V. Kierkegaard in der deutschen Literaturwissenschaft: Die Anfänge VI. Die literarische Wende VII. Resümee und Ausblick IV. Religiöse Rede nach Kierkegaard Peter Tschuggnall: Post-Kierkegaardsche religiöse Rede I. II. III. George Pattison: Writing Christianity in a Post-Christian Age Kurzbiographien Personenregister Sachregister
Kierkegaard hat sich selbst als "religiösen Schriftsteller" verstanden. Mit dieser Bezeichnung wird die Zwiespältigkeit und das Wagnis eines literarischen Unternehmens angedeutet, das eine ästhetische Existenz religiös begründen und eine religiöse Existenz ästhetisch absichern will, sich dabei aber auf keine religiöse Vollmacht stützt und sich auch nicht dem etablierten Wissenschaftssystem zuordnen lässt. Die Beiträge des Bandes untersuchen Kierkegaards Idee des religiösen Schriftstellers, deren antike Vorbilder und moderne Wirkungsgeschichte (insbesondere in der deutschen Literatur) sowie die Aktualität dieser Idee im Hinblick auf die Artikulation von christlichem Glauben und Religiosität unter den Bedingungen einer säkularen Moderne.Mit Beiträgen von Charles Cahill, Niels Jørgen Cappelørn, Joachim Grage, Heinz Hiebler, Angelika Jacobs, Mathias Mayer, George Pattison, Magnus Schlette, Heiko Schulz, Rasmus Sevelsted, Wolfgang Spickermann, Peter Tschuggnall und Christian Wiebe.