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Skandale zwischen Moderne und Postmoderne interdisziplinäre Perspektiven auf Formen gesellschaftlicher Transgression ; [Tagung Skandal. Repräsentationsformen eines Gesellschaftlichen Ärgernisses zwischen Religiöser Norm und Säkularer Gesellschaft, vom 11

معرفی کتاب «Skandale zwischen Moderne und Postmoderne interdisziplinäre Perspektiven auf Formen gesellschaftlicher Transgression ; [Tagung Skandal. Repräsentationsformen eines Gesellschaftlichen Ärgernisses zwischen Religiöser Norm und Säkularer Gesellschaft, vom 11» نوشتهٔ Andreas Gelz (editor); Dietmar Hüser (editor); Sabine Ruß-Sattar (editor)، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Despite abundant research interest in scandal, there have been few transnational or interdisciplinary studies in this area. This volume explores the potentials and boundaries of literary, sociological, and historiographic dialogue as it tries to go beyond normative and functionalistic views on scandal. A focus is placed on the internal dynamics of the ambiguous and contradictory relationship between communication and event in relation to scandal.

Zwar gibt es auf dem Buchmarkt keinen Mangel an wissenschaftlichen Publikationen zum Phänomen des Skandals, wohl aber an Arbeiten, die sich ihm unter transnationalen und interdisziplinären Gesichtspunkten annähern. Der Band versammelt 14 Beiträge v. a. zu Literatur, Geschichte, Politik und Gesellschaft v. a. des romanischen Raums seit der Aufklärung, die vertiefte Einblicke in die literatur-, sozial- und geschichtswissenschaftliche Skandalforschung bieten und zugleich die Chancen und Grenzen eines fächerübergreifenden Dialogs ausloten. Fernab starrer Definitionen treten dabei zahlreiche Paradoxien und Ausdifferenzierungen des Skandalbegriffs zutage. Deutlich wird zudem, wie unzureichend Vorstellungen sind, Skandale besäßen präzise gesellschaftliche, aufklärerische oder auch normkonsolidierende Funktionen oder folgten einer bestimmten Prozesslogik, seien sogar beliebig steuerbar. Vielmehr erweisen sich die aufgezeigten Skandale als komplexe, mehrdeutige bis widersprüchliche, dialogisch-performative Kommunikations- und Ereigniszusammenhänge, die nach Intentionalität, Sequenzialität und Temporalität kaum je unmissverständlich greifbar und nachvollziehbar sind.

Einleitung: Skandal als Forschungsfeld – Ansätze, Konjunkturen, Leerstellen Der Skandal der natürlichen Religion Der Skandal im Zeitalter der Revolutionen: Frankreich 1814–1848 Die zwei Körper der Königin: Isabella II. von Spanien und das doppelte Zerwürfnis in Ehe und Nation Panama in Deutschland: Der Panama-Skandal in der deutschen Presse 1892/1893 Skandal und Gegenskandal: Die Dreyfusaffäre (1894–1906) Skandal als Programm? Funktionen des Skandals in der historischen Avantgarde und Funktion der historischen Avantgarde als Skandal Überlegungen zu einer Poetik des Skandals am Beispiel von Miguel de Unamunos San Manuel Bueno, mártir (1931/1933) Vom „Un-Skandal“ des Algerienkrieges zum „Post-Skandal“ der Gedächtniskultur: Die Pariser Polizei-Repressionen vom 17. Oktober 1961 Skandalisierung des Skandals: Intellektuelle und Öffentlichkeit Skandale als Symptome und Katalysatoren politisch-kulturellen Wandels: Das Beispiel Frankreich Der Skandal als Konstruktion eines transnationalen Kommunikationsraumes: Die Maßnahmen der EU-14 gegen Österreich im Jahr 2000 Doing Scandal: Skandal als Performativität des radikalen Beziehungsbruchs Riskante Wahlverwandtschaften: Medien und Skandale Ästhetik des Skandals – Skandal der Literatur: Struktur, Typologie, Entwicklung Zwar gibt es auf dem Buchmarkt keinen Mangel an wissenschaftlichen Publikationen zum Phänomen des Skandals, wohl aber an Arbeiten, die sich ihm unter transnationalen und interdisziplinären Gesichtspunkten annähern. Der Band versammelt 14 Beiträge v. a. zu Literatur, Geschichte, Politik und Gesellschaft v. a. des romanischen Raums seit der Aufklärung, die vertiefte Einblicke in die literatur-, sozial- und geschichtswissenschaftliche Skandalforschung bieten und zugleich die Chancen und Grenzen eines fächerübergreifenden Dialogs ausloten. Fernab starrer Definitionen treten dabei zahlreiche Paradoxien und Ausdifferenzierungen des Skandalbegriffs zutage. Deutlich wird zudem, wie unzureichend Vorstellungen sind, Skandale besäßen präzise gesellschaftliche, aufklärerische oder auch normkonsolidierende Funktionen oder folgten einer bestimmten Prozesslogik, seien sogar beliebig steuerbar. Vielmehr erweisen sich die aufgezeigten Skandale als komplexe, mehrdeutige bis widersprüchliche, dialogisch-performative Kommunikations- und Ereigniszusammenhänge, die nach Intentionalität, Sequenzialität und Temporalität kaum je unmissverständlich greifbar und nachvollziehbar sind.
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