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Sinn und Begriff : Negativität bei Hegel und Heidegger

معرفی کتاب «Sinn und Begriff : Negativität bei Hegel und Heidegger» نوشتهٔ Ionel, Lucian، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

What role does our conceptual capacity play in the constitution and articulation of meaning? The book pursues this question by bringing Hegel and Heidegger into conversation. To frame this debate, it articulates a theory of negativity shared both by Hegel and Heidegger according to which concepts are at once revealing and concealing. In other words, concepts render beings intelligible by making abstraction of the source of their intelligibility. But while Hegel holds that meaning is disclosed only through concepts, Heidegger claims that concepts are entrapped in a historical paradigm and cannot recover the source of meaning. The book critically engages with this claim by distinguishing between our conceptual capacity and a conceptual apparatus. Drawing on Hegel, it explains that while a given conceptual apparatus is as such oblivious of its sources, its assumptions can be revealed and overcome by conceptual articulation. Our conceptual capacity, even if dependent on a parochial apparatus, enables us to question the concepts we inherit. The book argues that the meanings constituting our world can be actualized and enriched only through the conceptual articulation of human experience.

Was ist die Rolle unseres Begriffsvermögens in der Konstitution und Artikulation von Sinn? Das Buch geht dieser Frage nach, indem es Hegel und Heidegger ins Gespräch bringt. Um diese Debatte zu ermöglichen, formuliert das Buch eine Theorie der Negativität, die Hegel und Heidegger teilen. Dieser zufolge sind Begriffe zugleich erschließend und verbergend — das heißt, dass Begriffe Seiendes verständlich machen, indem sie von der Herkunft jener Verständlichkeit abstrahieren. Während Hegel jedoch der Ansicht ist, dass Sinn nur durch Begriffe erschlossen wird, behauptet Heidegger, dass Begriffe in einem geschichtlichen Paradigma gefangen sind und somit die Herkunft von Sinn nicht einholen können. Das Buch setzt sich mit dieser Annahme auseinander, indem es zwischen unserem Begriffsvermögen und einem Begriffsapparat unterscheidet. Unter Bezugnahme auf Hegel erläutert das Buch, dass, obwohl ein tradierter Begriffsapparat durch die Vergessenheit seiner Bedingungen charakterisiert ist, seine Annahmen durch begriffliche Artikulation enthüllt und überwunden werden können. Unser Begriffsvermögen, selbst wenn von einem begrenzten Apparat bedingt, ermöglicht es uns, die Begriffe, die wir erben, zu hinterfragen. Das Buch argumentiert, dass die Sinnzusammenhänge, die unsere Welt konstituieren, nur durch die begriffliche Artikulation menschlicher Erfahrung aktualisiert und bereichert werden können.

"Hegel und Heidegger teilen die Ansicht, dass das, was den Bedeutungsgehalt von Begriffen konstituiert, in ihrer unmittelbaren Verständlichkeit verborgen liegt. Dieser Gedanke bildet den Kern einer Konzeption der Negativität im Sinne einer Auffassung der Art und Weise, in der Sinn von Latenz geprägt ist. Hegel und Heidegger verstehen aber die Natur jener Latenz und das Verhältnis von Sinn und Begriff verschieden. Denn mit einer solchen Konzeption der Negativität ist die Frage verbunden, ob die Konstitution von Sinn begrifflich artikulierbar ist und ob Sinn überhaupt begrifflich verfasst ist. Dieser Frage geht das Buch nach, indem es Hegel und Heidegger in ein Gespräch bringt, um den Stellenwert des begrifflichen Vermögens in der Konstitution und Artikulation von Sinn zu klären. Dabei wird eine Kritik an der Auffassung formuliert, dass die Quelle von Sinn nichtbegrifflich und unbegreiflich ist, und argumentiert, dass nur die begriffliche Artikulation von Bedeutungen die semantische Fülle der Welt verbürgt."-- Provided by publisher The series, founded in 1970, publishes works which either combine studies in the history of philosophy with a systematic approach or bring together systematic studies with reconstructions from the history of philosophy. Monographs are published in English as well as in German. The founding editors are Erhard Scheibe (editor until 1991), Günther Patzig (until 1999) and Wolfgang Wieland (until 2003). From 1990 to 2007, the series had been co-edited by Jürgen Mittelstraß
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