Sich selbst vergleichen : Zur Relationalität autobiographischen Schreibens vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart
معرفی کتاب «Sich selbst vergleichen : Zur Relationalität autobiographischen Schreibens vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart» نوشتهٔ Franz-Josef Arlinghaus; Walter Erhart; Lena Gumpert; Simon Siemianowski، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wer das eigene Leben beschreibt, vergleicht sich mit anderen und mit sich selbst: Unter diesem Gesichtspunkt nehmen die vier Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Geschichte des autobiographischen Schreibens neu in den Blick. Leitend ist dabei die Erkenntnis, dass in Selbstbeschreibungen nicht ein vermeintlich autonomes Ich im Mittelpunkt steht, sondern ein stets in Beziehung stehendes relationales Selbst. Wie sich solche Individualität durch das Sich-Selbst-Vergleichen auf historisch jeweils unterschiedliche Weise herstellt, wird anhand von Autor*innen wie Petrus Abaelard, Guibert von Nogent, Giovanni di Pagolo Morelli, Jean-Jacques Rousseau, Johann Wolfgang von Goethe, Bertha von Suttner, Walter Benjamin, Roland Barthes, Didier Eribon und vielen anderen analysiert. Cover Inhalt Vorwort I. Ähnlich, Anders, Einzigartig Rousseaus »Bekenntnisse« und die moderne Paradoxie des Vergleichens Vormoderne Ähnlichkeitsbeziehungen Von der Notwendigkeit, Individualität zu historisieren. Theoretische Überlegungen Zur Relationalität autobiographischen Schreibens Vormoderne und Moderne: zum Inhalt des Buches II. Relationierungen Wie auf Erden, so im Himmel Die ›Verkettung‹ der Welt. Zur Historisierung des Vergleichs ›Beziehungsanalogie‹: Judas' Taufe Brüche in der ›Verkettung‹ der Welt Von Judas zu Hermann – der Weg zur Taufe Burkhard Zink und Didier Eribon – Individualität und Vergleich Schluss III. Ich und Hieronymus, Hieronymus und ich Die Individualität und die Praxis des Vergleichens Petrus Abaelard Guibert von Nogent Exkurs: Gerald von Wales Zusammenfassende Bemerkungen IV. Warum ich doch nicht anders bin Genau eingepasst – Selbstverortung im genealogischen Mosaik Klar begrenzt – Kategoriale Abgrenzung als strukturelles Vergleichshindernis Trotzdem ähnlich – Vergleichen zur Relativierung der Fremddifferenz Trotzdem unverändert – Vergleichen zur Relativierung der Selbstdifferenz Fazit V. »Jeder soll werden wie er.« Goethes »Dichtung und Wahrheit« – Über die autobiographische Kunst, sich selbst zu vergleichen »Wie ein alberner Werther« – Individualität als Epigonentum Nachkommenschaft und Karrieren – Übergangszeiten des autobiographischen Schreibens VI. Warum ich mich anders schreibe Fragmentierte Erinnerung, wiederverzauberte Welt: Walter Benjamin Sich selbst unähnlich werden, mit dem Körper schreiben: Roland Barthes Grenzen der Vergleichbarkeit: Wolfgang Koeppen, Christa Wolf, Imre Kertész Postskriptum zur Gegenwart Nachwort Register Wer das eigene Leben beschreibt, vergleicht sich mit anderen und mit sich selbst: Unter diesem Gesichtspunkt nehmen die vier Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen die Geschichte des autobiographischen Schreibens neu in den Blick. Leitend ist dabei die Erkenntnis, dass in Selbstbeschreibungen nicht ein vermeintlich autonomes Ich im Mittelpunkt steht, sondern ein stets in Beziehung stehendes relationales Selbst. Wie sich solche Individualität durch das Sich-Selbst-Vergleichen auf historisch jeweils unterschiedliche Weise herstellt, wird anhand von Autor*innen wie Petrus Abaelard, Guibert von Nogent, Giovanni di Pagolo Morelli, Jean-Jacques Rousseau, Johann Wolfgang von Goethe, Bertha von Suttner, Walter Benjamin, Roland Barthes, Didier Eribon und vielen anderen analysiert. Autobiographie,Mittelalter,Vergleich,Subjekt,Relationalität,Vormoderne,Individualität,Petrus Abaelard,Guibert Von Nogent,Jean-Jacques Rousseau,Johann Wolfgang Von Goethe,Bertha Von Suttner,Walter Benjamin,Roland Barthes,Kulturgeschichte,Literatur,Allgemeine Literaturwissenschaft,Kulturwissenschaft,Literaturwissenschaft,Geschichtswissenschaft,Autobiography,Middle Age,Comparison,Subject,Relationality,Early Modern Period,Individuality,Jean-jacques Rousseau,Cultural History,Literature,Literary Studies,Cultural Studies,History The relational and comparative self in autobiographical writing. An interdisciplinary approach to its history and present.
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