Sich schön machen: Zur Soziologie von Geschlecht und Schönheitshandeln
معرفی کتاب «Sich schön machen: Zur Soziologie von Geschlecht und Schönheitshandeln» نوشتهٔ Nina Degele (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 2004. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
„Für wen machen Sie sich schön?“ – „Für mich selbst“, lautet die Antwort heute meist. Das stimmt nicht, auch wenn viele felsenfest davon überzeugt sind. Schön machen wir uns vor allem, weil wir auf soziale Anerkennung aus sind. Dabei handelt es sich nicht um eine „Frauensache“, und mit Spaß und Lust hat es nur selten etwas zu tun. Weil rund um das Sich-schön-Machen vieles anders ist, als wir zu wissen glauben, geht es in diesem Buch auch nicht um Schönheit, sondern um “Schönheitshandeln“: ein Medium der Kommunikation, das der Inszenierung der eigenen Außenwirkung dient, das Aufmerksamkeit verschafft (oder auch vermeidet) und die eigene Identität sichert. "Für wen machen Sie sich schön?"--"Für mich selbst", lautet die Antwort heute meist. Das stimmt nicht, auch wenn viele felsenfest davon überzeugt sind. Schön machen wir uns vor allem, weil wir auf soziale Anerkennung aus sind. Dabei handelt es sich nicht um eine "Frauensache", und mit Spass und Lust hat es nur selten etwas zu tun. Weil rund um das Sich-schön-Machen vieles anders ist, als wir zu wissen glauben, geht es in diesem Buch auch nicht um Schönheit, sondern um "Schönheitshandeln". Schönheit ist demnach nicht eine Eigenschaft, die Menschen besitzen, sondern etwas, das geschaffen wird. Dieses Schönheitshandeln ist mitunter alles andere als Spass, ist im Gegenteil harte Arbeit. Und es handelt sich auch nicht um eine Privatangelegenheit: Schönheitshandeln ist erfolgsorientiertes Handeln, das auf Anerkennung von aussen zielt. Um die zu erreichen, unterwerfen sich Frauen und Männer einem mitunter brutalen Schönheitskult um Attraktivität, Sportlichkeit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Ziel all dieser Aktivitäten ist Aufmerksamkeit und letztlich Erfolg -- sei es bei der PartnerInnenwahl oder im Beruf. Schönheitshandeln wird als Medium der Kommunikation gesehen, das der Inszenierung der eigenen Aussenwirkung dient, das Aufmerksamkeit verschafft (oder auch vermeidet) und die eigene Identität sichert Front Matter....Pages 1-8 Einleitung....Pages 9-32 Methodologische Forderung: Das fraglos Gegebene aufschlüsseln und Reifizierungen vermeiden....Pages 33-58 Methodologische Einlösung: Entwidersprüchlichen und Kontextualisieren....Pages 59-89 Die Privatheitsideologie und der Körper....Pages 90-122 Die Spaßideologie und die Arbeit des Schönheitshandelns....Pages 123-150 Die Oberflächenideologie und gesellschaftliche Normen....Pages 151-166 Die Ideologie der schönen Frauen und die Kritik der Geschlechterverhältnisse....Pages 167-200 Schluss: Schönheitshandeln und Geschlecht modernisierungstheoretisch verorten....Pages 201-213 Back Matter....Pages 214-240 Weil rund um das Sich-schoen-Machen vieles anders ist, als wir zu wissen glauben, geht es in diesem Buch auch nicht um Schoenheit, sondern um "Schoenheitshandeln": ein Medium der Kommunikation, das der Inszenierung der eigenen Aussenwirkung dient, das Aufmerksamkeit verschafft (oder auch vermeidet) und die eigene Identitat sichert. Das Buch befasst sich mit der Frage, warum sich Menschen schön machen und welche Bedeutung Schönheit in der modernen Gesellschaft hat. Dies wird nicht nur auf der Basis von Gesellschaftstheorie und Geschlechterforschung theoretisch beantwortet, sondern auch empirisch veranschaulicht und überprüft
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