Sexuelle Orientierung: in Psychotherapie und Beratung (German Edition)
معرفی کتاب «Sexuelle Orientierung: in Psychotherapie und Beratung (German Edition)» نوشتهٔ Margret Göth, Ralph Kohn (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer-Verlag Berlin Heidelberg در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
**Schwule, Lesben, Bisexuelle in Psychotherapie und Beratung – die wesentlichen Punkte für die Praxis** Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wollen schwule, lesbische und bisexuelle Patientinnen weder pathologisieren noch diskriminieren, sondern vielmehr affirmativ arbeiten. Viele ziehen sich auf emphatisches Verstehen als Instrument der Psychotherapie zurück. Andere sehen eine Lösung darin, die sexuelle Orientierung möglichst nicht besonders zu beachten. Die Folge: Oft wird die sexuelle Orientierung nur oberflächlich benannt, aber ihre Bedeutung für den Klienten nicht erkannt. In einigen Fällen bleibt die sexuelle Orientierung völlig unausgesprochen und unerkannt. **Affirmative Therapie kann mehr als „Alles kein Problem mehr, ich behandle alle gleich!“** Lesben, Schwule, Bisexuelle durchlaufen als Minderheit in einer heteronormativen Mehrheitsgesellschaft eine spezifische sexuelle Identitätsentwicklung, bei der die Überwindung von Internalisierter Homonegativität die größte Hürde darstellt. Sie sind spezifischem Minderheitenstress und Risikodynamiken ausgesetzt, gegen die sie eigene Ressourcen mobilisieren und Communities schaffen. Praxisnah vermitteln Autorin und Autor Wissen um die Besonderheiten einer nicht-heterosexuellen Entwicklung schwuler, lesbischer und bisexueller Identitäten und Lebenswelten. Sie regen an, die eigene Haltung zur Vielfalt sexueller Orientierung und Identität zu reflektieren, und fördern Handlungskompetenzen. Sie schreiben für Psychologische Psychotherapeuten, psychotherapeutisch tätige Ärztinnen, Berater, Studierende, Psychotherapeutinnen in der Ausbildung und Supervisoren. **Eine gute lesbare Reise in nicht-heterosexuelle Lebenswelten von erfahrenen Fachleuten aus Beratung, Psychotherapie, Selbsterfahrung und Fortbildung.** Vorwort: »Alles kein Problem mehr, ich behandle alle gleich!« 5 Inhaltsverzeichnis 7 Die Autoren 9 Kapitel-1 10 Gebrauchsanweisung für das Buch 10 1.1 Sprache 11 1.2 Frauen und Männer 11 1.3 Geschlechtlichkeit 11 1.4 Vielfalt der Liebes- und Lebensformen 12 1.5 Fallvignetten 12 Kapitel-2 13 Grundlagen nicht-heterosexueller Entwicklung 13 2.1 Grundlegende Begriffe und Definitionen 14 2.1.1 Sexuelle Orientierung und Identität 14 2.1.2 Dimensionen der Geschlechtlichkeit 19 2.1.3 Sexuelle Orientierung und Geschlechterrolle 21 2.1.4 Häufigkeit und Verteilung 23 2.2 Vom Begehren zur Identität 24 2.2.1 Heteronormative Mehrheitsgesellschaft und Internalisierte Homonegativität 25 2.2.2 Coming-out und Entwicklungsmodell nicht-heterosexueller Identität 29 2.2.3 Minderheitenstressmodell 36 2.2.4 Intersektionale Betrachtung 39 2.3 Resilienz, Ressourcen und Affirmative Therapie 40 Kapitel-3 43 Erstgespräch: Bis hierher! ... und noch weiter? 43 3.1 Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungenun 44 3.2 Wie sag ich‘s meiner Therapeutin? 46 3.3 Was können Therapeuten noch besser machen? 47 Kapitel-4 56 Biografische Anamnese nicht-heterosexueller Entwicklung 56 4.1 Fragen nach dem Coming-out-Prozess 57 4.2 Ressourcenorientierte Erhebung 58 4.3 Besonderheiten in verschiedenen Lebensphasen und Funktionsbereichen 59 4.3.1 Die Herkunftsfamilie 59 4.3.2 Frühe (prähomosexuelle) Kindheit 60 4.3.3 Funktionsbereich Schule 62 4.3.4 Die Zeit des ersten Coming-outs 64 4.3.5 Szene, Community und soziale Netzwerke 67 4.3.6 Liebe und Beziehungen 69 4.3.7 Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen 71 4.3.8 Leibliche und soziale Elternschaft 72 4.3.9 Funktionsbereich Arbeitsplatz 73 4.3.10 Intersektionale Faktoren 75 4.3.11 Generationsunterschiede 76 4.3.12 Belastungen durch höheres Lebensalter, Krankheit und Tod 77 Kapitel-5 79 Beziehungsgestaltung 79 5.1 Therapeut-Klient-Konstellationen 80 5.1.1 Heterosexuelle Therapeutinnen 82 5.1.2 Nicht-heterosexuelle Therapeutin und nicht-heterosexuelle Klientin 85 5.1.3 Nicht-heterosexuelle Therapeutin und heterosexuelle Klientin 87 5.2 Phasenspezifische Interaktion 89 5.3 Exkurs Gruppenpsychotherapie 93 Kapitel-6 96 Affirmative Therapie und Beratung 96 6.1 Nicht-Heterosexualität und psychische Störungen 97 6.1.1 Nicht-Heterosexualität und Persönlichkeitsstörungen 99 6.2 Bedeutung der sexuellen Orientierung für Auftrag, Störungsmodell und Intervention 101 6.2.1 Konkretisierung anhand von Fallbeispiele 104 6.2.2 Affirmation nicht-heterosexueller Identitätsentwicklung 118 6.2.3 Wunsch nach Veränderung der sexuellen Orientierung 125 Kapitel-7 128 Gezielte Bearbeitung der Internalisierten Homonegativität 128 7.1 Identifikation der Internalisierten Homonegativität 130 7.1.1 Sonderfall Nicht-Heterosexualität 131 7.1.2 Herausforderung Geschlechterrolle 134 7.1.3 Sexualität, sexuelles Verhalten und HIV 137 7.1.4 Konstruktion gleichgeschlechtlicher Beziehungen 147 7.1.5 Sinnfrage und Generativität 148 7.1.6 Eigene Communities und deren Ausgestaltung 150 7.2 Bearbeitung Internalisierter Homonegativität 151 7.2.1 Kognitive Methoden 151 7.2.2 Psychoedukation 159 7.2.3 Verhaltensorientierte Methoden 159 7.2.4 Erlebensorientierte Methoden 161 Kapitel-8 165 Besonderheiten der Paarberatung 165 8.1 Umgang mit fehlenden Rollenmodellen 166 8.2 Umgang mit dem Coming-out 167 8.3 Umgang mit Internalisierter Homonegativität 168 8.4 Die Verdopplung der Geschlechterrolle 169 8.5 Umgang mit Unterschieden 171 8.6 Umgang mit HIV 172 8.7 Auswirkungen homosexuellenfeindlicher und sexualisierter Gewalt 174 8.8 Gewalt innerhalb von Beziehungen 175 8.9 Die Suche nach dem gemeinsamen Dritten 176 8.10 Coming-out in einem heterosexuellen Paar 176 Literatur 178 Stichwortverzeichnis 186 Schwule, Lesben, Bisexuelle in Psychotherapie und Beratung? die wesentlichen Punkte fur die PraxisPsychotherapeutinnen und Psychotherapeuten wollen schwule, lesbische und bisexuelle Patientinnen weder pathologisieren noch diskriminieren, sondern vielmehr affirmativ arbeiten. Viele ziehen sich auf emphatisches Verstehen als Instrument der Psychotherapie zuruck. Andere sehen eine Losung darin, die sexuelle Orientierung moglichst nicht besonders zu beachten. Die Folge: Oft wird die sexuelle Orientierung nur oberflachlich benannt, aber ihre Bedeutung fur den Klienten nicht erkannt. In einigen Fal Front Matter....Pages I-IX Gebrauchsanweisung für das Buch....Pages 1-3 Grundlagen nicht-heterosexueller Entwicklung....Pages 5-34 Erstgespräch: Bis hierher! ... und noch weiter?....Pages 35-47 Biografische Anamnese nicht-heterosexueller Entwicklung....Pages 49-71 Beziehungsgestaltung....Pages 73-89 Affirmative Therapie und Beratung....Pages 91-122 Gezielte Bearbeitung der Internalisierten Homonegativität....Pages 123-159 Besonderheiten der Paarberatung....Pages 161-173 Back Matter....Pages 175-185
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